Linke für Hartz IV – Anhebung und zweistelligen Mindestlohn

Linke für Hartz IV – Anhebung und zweistelligen Mindestlohn

Die Linkspartei bleibt sich und ihrer politischen Linie treu, die sie schon zu PDS-Zeiten verfolgte. Inwieweit die Vorstellungen der Partei linksaußen im Falle einer Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl überhaupt umsetzbar wären, müsste sich Im Fall der Fälle noch zeigen.

Erkennbar ist jedenfalls, dass die Linkspartei vielen Hartz 4 Beziehern und Arbeitnehmern aus dem Niedriglohnsegment mit ihren Forderungen aus der Seele spricht. Der Regelsatz der Sozialleistung, die eben zunehmend auch von Berufstätigen zur so genannten Aufstockung genutzt werden muss, soll um rund 150 Euro auf später 500 Euro monatlich angehoben werden.

Nach dem französischen Vorbild fordert die Linkspartei bisher im Bundestag einen Mindestlohn von 8,71 Euro. Dieses Ideal will man für den Wahlkampf nochmals anheben. Rund zehn Euro sollten es sein, damit die Arbeitnehmer im Land eben nicht mehr auf zusätzliche Leistungen vom Staat angewiesen seien.

Die Kosten für die Erhöhung von Hartz IV-Regelleistungen beziffert die Linkspartei auf gut zehn Milliarden für den Bund. Zudem will die Partei unter ihrem Vorsitzenden Oskar Lafontaine sich stark machen gegen die Vorgabe, dass arbeitslose Hart IV Empfänger Jobs mit erkennbar zu niedrigem Einkommen annehmen müssen.

Trotz aller vorgetäuschten parteiinternen Einigkeit sind die Befürworter für ein grundlegend neues Gesellschaftsmodell mit einem Grundeinkommen für die Bürger vom Staat nach wie vor zahlreich in der Linkspartei.

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