Hartz IV wirklich gescheitert – Linke mit herber Kritik

Hartz IV wirklich gescheitert – Linke mit herber Kritik

Wie immer stellt sich die Lage mit der Kritik auf politischer Ebene wie folgt dar.

Diejenigen, die ihren Platz in der Koalition haben, versuchen die eigenen Reformen zu unterstützen, während die Opposition an allen Ecken etwas zu kritisieren findet, was an Hartz IV unausgegoren und ungerecht ist. So heißt es in der Linken derzeit etwa, dass Hartz IV insofern seiner Aufgabe gerecht wurde, als dass tatsächlich durch die Maßnahmen Arbeitsplätze geschaffen wurden im Land.

Allerdings an gänzlich anderer Stelle und anders als eigentlich geplant. Denn vor allem wurden durch die verwirrenden Regelungen neue Jobs bei Behörden und deutschen Sozialgerichten geschaffen durch die Flut der Klagen gegen das Modell Hartz IV. Vielfach wären diese Problemen der Gerichte, die zum Teil vollkommen von den Mengen der Klagen erschlagen werden und aufgrund der Situationen in den Landeshaushalten keine zusätzlichen Mitarbeiter bewilligt bekommen, gar nicht nötig.

So jedenfalls sieht man es linksaußen. Schon geringfügig klarere Formulierungen in den Richtlinien hätten Schwierigkeiten bei Hartz IV in deutlichem Ausmaß verhindern oder wenigstens eindämmen können. Dramatisch an anderer Stelle für die Abgeordneten der Linken, dass die Zahl der Alleinerziehenden so hoch ist, die wegen der Situation bei der Kindererziehung in Deutschland nicht eigenständig den Lebensunterhalt verdienen können, sondern auf Hartz IV angewiesen sind.

Bei aller typischen Kritik, wie man sie aus der Prä-Wahlkampf-Phase hinlänglich kennt: Berechtigt sind die Vorwürfe an das Modell Hartz IV durchaus, wie die Unzufriedenheit der Empfänger und Empfängerinnen einerseits, die Überforderung vieler Sachbearbeiter auf der anderen Seite zeigt.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch keine Bewertungen)
Loading...