Neue Hartz IV-Zahlen – Tendenz wegen Krise steigend

Erst gestern wurden erneut Zahlen zu Sozialleistung Hartz IV veröffentlicht.

Die Aussichten für das aktuelle Jahr geben wenig Grund zur Hoffnung, dass sich im Zuge der Krise etwas zum Positiven an den Fakten wird ändern können. Vielmehr wird die Gruppe der Bezieher vermutlich deutlich wachsen. Zum Ende des Monats Februar waren es insgesamt mehr als, 6,65 Millionen Bundesbürger, die auf Basis der Hartz IV-Kalkulationen in Deutschland als hilfebedürftig die Ansprüche auf die Leistung bezogen haben.

Aufgeteilt sind die Empfänger und Empfängerinnen auf knapp 3,5 Millionen der so genannten Bedarfsgemeinschaften, die unter anderem als Rechengrundlage zur Hand genommen werden bei Hartz IV. Die Gruppe der Arbeitslosen, die Hartz IV erhalten, beläuft sich aktuell auf etwa 2,354 Millionen Menschen.

Diese Zahl entspricht einem Wert von etwa zwei Dritteln aller Arbeitslosen im Lande. Dies macht deutlich, wie bestimmend die Hartz IV-Zahlungen für die Menschen ohne Arbeit im Lande sind. Im Schnitt erhielt jede deutsche Bedarfsgemeinschaft im vergangenen Monat 826 Euro vom Staat, pro Person wurden durchschnittlich 696 Euro gezahlt mit allen geltenden Ansprüchen.

Nach wie vor gilt die Tatsache, dass Hartz IV für die Bezieher schlicht zu undurchschaubar ist. Zwischen den ARGEN, den 69 Kommunen und den so genannten Optionskommunen verlieren viele Hartz IV-ler den Durchblick. Inwieweit sich die Probleme mit der Sozialleistung nach den notwendigen Reformen in Wohlgefallen auflösen werden, wird die Zeit nach der Bundestagswahl zeigen müssen.

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