Hartz IV eine Geldverbrennungsmaschine?

Hartz IV eine Geldverbrennungsmaschine?

Im schönen Saarland freuen sich die Gerichte über sinkende Zahlen bei den Klagen gegen Hartz IV-Entscheide.

Dieser jedoch liegt so gar nicht im bundesdeutschen Trend. Nach einer Berechnung des Bundessozialgerichtes stiegen die Klagen um drastische 28 Prozent. Den Grund für die Klagen sehen Kritiker größtenteils, dass Hartz IV als Sozialleistung an sich kaum dem eigentlichen Sinn der Schaffung gerecht werden könne.

Aus reinem Spaß an der Freude, soviel steht fest, wagen die Bezieher von Hartz IV jedenfalls in der breiten Masse sicher nicht den Gang vor den Kadi. Die komplizierten Richtlinien und Vorschriften machen nach Meinung vieler Sozialexperten Hartz IV zu einer vielfach nicht ansatzweise effizienten Leistung.

Überforderte Behördenmitarbeiter sind die Folge, die wiederum Stress im Arbeitsalltag bedingt. Daraus resultieren oftmals Falschentscheidungen, die mitunter im Falle einer Klage deutlich höhere Kosten entstehen lassen für die Staatskasse, als sie von einer Hartz IV-Bewilligung verursacht worden wären. Die Statistik bestätigt diese Vermutung: Mehr als die Hälfte der Klagen hat Erfolg vor den deutschen Sozialgerichten, die der Flut von Klagen kaum Herr werden.

Zusätzliche Kosten verursacht dem Staat bei den Prozessen um die eigenen Leistungsangebote das Anrecht der Kläger und Klägerinnen auf Beihilfe bei den Prozess- und Anwaltskosten. Arbeit bekommen, so schlimm es klingt, durch Hartz IV vor allem die Gerichte und die Mitarbeiter der Argen. Die potentiellen Empfänger leider viel zu selten.

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