Junge Arbeitslose oft in Hartz IV gefangen

Die aktuelle Meldung zur Problematik mit der Lösung der Probleme bei Hartz IV werden wie gewohnt einschlagen wie eine Bombe.

Eigentlich als Übergangslösung gedacht, um arbeitlose Bundesbürger- und Bürgerinnen nach und nach wieder in den Arbeitsmarkt zu vermitteln, zeigen Statistiken und Studien ziemlich genau und trist, wie die Realität bei Hartz IV eigentlich aussieht. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB hat sich mit der Thematik bei Hartz IV befasst und Bedenkliches zu Tage gefördert.

In der Gruppe der Bezieher in der Altersklasse zwischen 18 und 29 ist die Zahl derer, die über lange Zeiträume auf die Sozialleistung angewiesen sind, erheblich. Wer Anfang 2005 Hartz IV beantragt hatte, war in 40% der geprüften Fälle auch im Winter 2006 noch auf die Hilfe vom Staat angewiesen. Nun könnte man sich über eine 60%-ige Erfolgsgeschichte freuen, doch die Studie zeigt noch mehr.

Nur etwa einem Drittel der ehemaligen Hartz IV-Empfänger gelingt es, sich auf Dauer aus der Hilfsbedürftigkeit zu verabschieden und wieder selbst für den Lebensunterhalt aufkommen zu können. Laut Brigitte Schels, der Autorin der IAB-Studie ist das Problem deshalb so dringend, weil sich gerade in diesem Alter Erfahrungen mit Armut manifestieren und Zeichen für die Zukunft setzen.

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„Einmal arbeitslos, immer arbeitslos“ – wem dieser Satz eingebrannt wird, kommt nur schwer wieder von dieser Meinung ab. Den Rest erledigt die selbsterfüllende Prophezeiung.