Staatskosten durch Arbeitslosigkeit sinken

Staatskosten durch Arbeitslosigkeit sinken

Endlich mal eine Nachricht, über die sich die Regierung in Berlin als Folge der guten konjunkturellen Entwicklungen der letzten Jahre freuen darf. Wenn auch vermutlich nur vorübergehend, wie viele Experten die Lage einschätzen.

Die durch Arbeitslosigkeit verursachten Kosten für den öffentlichen Haushalt sind zuletzt zusehends gesunken, wie einer Studie des IAB, des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, belegt. Insgesamt ist die Quote der Arbeitslosen in Deutschland von 2004 bis zum Jahr 2007 um gut ein Fünftel zurückgegangen, wie sich der Erhebung entnehmen lässt.

Beliefen sich die Kosten aus Arbeitslosigkeit für den Bundeshaushalt 2004 noch auf mehr als 90 Milliarden Euro, waren es zuletzt nur noch etwa 68 Milliarden dank sinkender Arbeitslosenzahlen. Auf den einzelnen arbeitslosen Bundesbürger gerechnet sind die Kosten für den Staat um sieben Prozent gesunken.

Dies liegt sowohl an den Reformen auf dem Arbeitsmarkt als auch an den neuen Rahmenbedingungen bei der Sozialleistung Hartz IV. Den Löwenanteil an den Staatsausgaben machen die direkten Kosten durch Arbeitslosengeld I und II aus, die sich zusammen im vergangenen Jahr 2007 auf etwa 35 Milliarden Euro beliefen.
Pro Jahr „kostet“ jeder Arbeitslose den Staat etwas weniger als 18 000 Euro, darunter fallen sowohl die ganzjährig arbeitslosen Bürger wie diejenigen, die nur kurz ohne Arbeit sind

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch keine Bewertungen)
Loading...