Zahl der Sozialvereine nimmt deutlich zu

Zahl der Sozialvereine nimmt deutlich zu

Im Widerstand der deutschen Arbeitslosen, die sich oft falsch behandelt fühlen von den Sachbearbeitern der ARGEN im Land, nimmt die Zahl der Vereine deutlich zu.

Die Entwicklung ist nahezu bezeichnend dafür, dass sich die Menschen ohne Arbeit nicht damit abfinden wollen, in welche gesellschaftliche Ecke sie von vielen gestellt werden soll. In Großstädten wie zuletzt Stuttgart organisieren sich die Bürger ohne feste Anstellung, HARTZ IV-Empfänger und die so genannten Kleinverdiener im steigenden Maße in Sozialvereinen.

Zu diesem Schritt haben nicht nur die Gewerkschaften vielfach aufgerufen. Auch die Verbraucherzentralen sehen die Vereinsgründung mit Wohlwollen. Denn in den Sozialvereinen erhalten vor allem die Menschen mit Hartz IV-Anspruch rechtliche Beratung und sonstige Hilfe, wenn es um die Bewältigung von Verschuldung und die Unterstützung beim Ausfüllen von behördlichen Formularen und Amtsgängen geht.

In zunehmendem Maße wird diese Schuldnerberatung von Experten im Sozialverein sogar bis zur privaten Insolvenz übernommen. Eine wichtige Hilfestellung bieten die Sozialvereine, die in den meisten Fällen von (ehemaligen) Betroffenen ins Leben gerufen werden, inzwischen ebenfalls bei der Suche nach einem neuen Job.

So vermitteln die Stellen Kontakte zu potentiellen Arbeitsgebern, während die Unternehmen gerne die Hilfe in Anspruch nehmen, um sich zuverlässige Bewerber vorstellen zu lassen, die bisher von Hartz IV oder Arbeitslosengeld den Lebensunterhalt bestreiten müssen. In nahezu allen deutschen Städten gibt es Vereine dieser Art, die meist als Hilfe zur Selbsthilfe verstanden werden wollen.

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