Hartz IV und Faulheit gehören nicht zusammen!

Hartz IV und Faulheit gehören nicht zusammen!

Empfänger von Hartz IV oder dem klassischen Arbeitslosengeld sehen sich immer wieder mit drastischen Vorwürfen konfrontiert, sie seien nur zu faul sich Arbeit zu suchen.

Eine Studie mit Angaben aus dem SOEP, dem so genannten Sozio-ökonomischen Panel mit Zugehörigkeit zum Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, hat nun ans Tageslicht gebracht, was vielen Empfängern der Hartz IV-Sozialleistungen aus der unzufriedenen Seele sprechen wird. Die Umfrage bestätigt, dass Hartz IV-Empfänger keinesfalls weniger gewillt sind Leistung zu bringen und zu arbeiten als diejenigen mit einem Arbeitsplatz.

Vielmehr gibt es inzwischen eher Studien, die eher den Arbeitnehmern nachsagen, ein Großteil der Angestellten erledige während der Arbeitszeit nur das Nötigste und habe bereits mit dem eigenen Job abgeschlossen. Wie immer und überall gibt es verschiedene Menschen. So gibt es bei den Beziehern von Hartz IV sicher auch solche, die sich lieber auf dem Geld vom Staat ausruhen.

Für die große Mehrheit gilt jedoch, dass sie lieber heute als morgen einer festen Arbeit nachgehen würden, so das DIW. Schwierig gestaltet sich die Lage an anderer Stelle. Denn etwa 20% der Hartz IV-Empfänger haben keine Hauptschule erfolgreiche absolviert, jeder sechste Empfänger hat keine abgeschlossene Ausbildung hinter sich gebracht. hat jeder fünfte Hartz-IV-Arbeitslose keinen Hauptschulabschluss und jeder dritte keine Berufsausbildung.

So erklärt sich rasch, wieso die Chancen auf eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt für diesen Teil der Arbeitsagentur-Kunden so schlecht stehen in vielen Fällen.

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