Briefzustellung nach Art der Bundesagentur – Computerfehler sorgt für Verwirrung

Briefzustellung nach Art der Bundesagentur – Computerfehler sorgt für Verwirrung

Ausgerechnet jetzt kommt es bei der Bundesagentur zur unerwünschten postalischen Großpanne.


Da hat die Behörde gerade erst die guten Noten bekannt gegeben, die ihren Zweigstellen angeblich von den Arbeitslosengeld-Beziehern verliehen wurden in der hauseigenen Umfrage seit Jahresbeginn, da kommt es auch schon zur wenig dienlichen Postpanne.

Dabei haben mindestens 12 000 Briefe aus dem Hause der Bundesagentur für Arbeit bedingt durch einen Computerfehler nicht den richtigen Adressaten gefunden und sind in fremden Briefkästen gelandet. Natürlich handelt es sich laut Stellungnahme der Agentur für Arbeit keinesfalls um sensible Daten, die in diesen Briefen versendet wurden.

So seien keine Arbeitslosengeldbescheide oder ähnlich brisante Fakten zu den Personendaten übersendet worden, als es zu dem peinlichen Fauxpas mit dem Programm zur automatisierten Adressierung gekommen ist.

Aber auch wenn der Fehler inzwischen behoben sein soll, so reicht es den meisten Kunden der Argen im Lande vermutlich schon aus, wenn fremde Menschen darüber in Kenntnis gesetzt werden, zu welchen Vorstellungsgesprächen sie sich melden sollen und welche Jobs die Agenturen für die betreffenden Personen für interessant halten.

Die Krone setzt die BA der Geschichte auf, wenn sie wie nebenbei erwähnt, dass auch die Benachrichtigungen über eine Kürzung der monatlichen Bezüge automatisiert versendet werden. Spätestens dies geht wohl nur die Bezieher von Arbeitslosengeld oder Hartz IV etwas an.

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