ALG II nicht nur für Arbeitslose – Selbständige oft ahnungslos

ALG II nicht nur für Arbeitslose – Selbständige oft ahnungslos

Wer sich vielleicht aus einer misslichen Situation in gelernten Berufsumfeld befindet, nutzt in vielen Fällen früher oder später die Möglichkeit der Selbstständigkeit als aus Ausweg aus der Job-Krise.


Aber was, wenn dann nicht gleich der große Rubel rollt? Die Antwort ist einfach. Wer nicht genug für den eigenen Lebensunterhalt verdient, hat die Chance sich über das Arbeitslosengeld II im Falle einer Bedürftigkeit staatliche Zuschüsse zum Lebensunterhalt zu verschaffen.

In Deutschland gibt es laut einer Zahl der Bundesagentur für Arbeit derzeit nicht einmal 100 000 Selbständige, die auf diese Art der finanziellen Überbrückung zurückgreifen. Wie es dazu kommen kann trotz der teils extrem schlechten wirtschaftlichen Bedingungen für Neu-Selbständige, die den Sprung ins kalte Wasser gewagt haben, liegt auf der Hand.

Die Mehrheit der Bundesbürger ist der irrtümlichen Auffassung, der Name sei beim Arbeitslosengeld II Programm. Aber genau dies ist nicht der Fall. Auch wer einer selbstständigen Arbeit nachgeht, kann sich unter bestimmten Bedingungen die Zahlungen sichern, um hoffentlich besseren Zeiten entgegen zu sehen.

Wichtig ist zunächst einmal, dass die Selbständigen nicht gleich den Kopf in den Sand stecken und ihr jeweiliges Gewerbe abmelden. Die laufenden Einnahmen werden schlicht auf die Bezüge von Hartz IV angerechnet. Auf diese Weise kann aus einer vorübergehenden Flaute bei der Selbständigkeit doch noch ein erfolgreiches Projekt werden, wenn der Staat eine Zeit lang aushilft.

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