Die geplante Wohngelderhöhung stößt nicht nur auf Beifall

Die geplante Wohngelderhöhung stößt nicht nur auf Beifall

Die Initiative von Bundesbauminister Tiefensee zur Erhöhung des Wohngeldes ist nach einer Einigung mit Bundesfinanzminister Steinbrück und Bundesarbeitsminister Scholz nun auf einem guten Weg. Es gibt zwar noch Details zu klären und auch die CDU hat dem Vorhaben noch nicht zugestimmt, jedoch wird sie sich dieser Forderung im Angesicht des Wahlkampfes momentan kaum entziehen können. In Deutschland erhalten rund 700.000 Menschen Wohngeld als Unterstützungszahlung.

Einig ist man sich unter den SPD- Ministern auch, dass bei der Wohngelderhöhung vor allem auch die hohen Energiekosten berücksichtigt werden sollen. Die Preissteigerungen bei den Heizkosten und auch bei den Stromanbietern sind nach Aussage des BSI Vorsitzenden Lutz Freitag in den letzten Jahren enorm gewesen, wohingegen das Wohngeld jedoch schon 7 Jahre nicht mehr erhöht worden sei.

Kritik an der Erhöhung kam vor allem von einigen CDU Haushaltspolitikern und von der FDP, die die Forderung nach einer Wohngelderhöhung als Sozial- Populismus abtat. Die CDU verweist vor allem auf die Problematik des Zugangs zu Hartz IV- Unterstützungszahlungen für die Unterkunft und den Strom. Die Finanzierung ist nach Angaben des Bundesfinanzministeriums dagegen kein Problem, da die Ausgaben in Höhe von 1 Milliarde Euro sogar konstant bleiben könnten. Im letzten Jahr wurden den Angaben zufolge nämlich nur 880 Millionen Euro davon ausgegeben uns so könne man diesen Puffer für die Erhöhung nutzen.

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