Stadt Duisburg und ARGE finanzieren Schulbücher von Kindern von Hartz-IV-Empfängern vor

Stadt Duisburg und ARGE finanzieren Schulbücher von Kindern von Hartz-IV-Empfängern vor

Viele Kinder von Hartz IV Empfängern haben zu Beginn des Schuljahres nicht die benötigten Schulbücher in ihrem Schulranzen, weil sich die Eltern den 50-prozentigen Eigenanteil für Lehrbücher nicht leisten konnten. Da es für dieses Problem immer noch keine bundeseinheitliche Lösung gibt, haben sich die Stadt Duisburg und die ARGE auf ein Verfahren zur Vorfinanzierung von Schulbüchern geeinigt.

Der Oberbürgermeister der Stadt, Adolf Sauerland und der Chef der ARGE, Norbert Maul, sind davon überzeugt, mit dieser Regelung in Duisburg einen pragmatischen Weg eingeschlagen zu haben.

Die Regelung sieht vor, dass die Duisburger ARGE die Mittel, welche zur Deckung des Eigenanteils an den Schulbüchern nötig ist, direkt und ohne Umwege an die Schulen überweist, sofern die Hartz-IV-Empfänger dem zustimmen. Die Schulen selbst können mit diesem Geld die Büchern bezahlen und diese direkt an die Schülerinnen und Schüler aushändigen. Letztlich wird den Eltern der vorgestreckte Betrag dann wieder in kleineren Raten von den Regelleistungen abgezogen.

Mit diesem Verfahren möchte man dafür Sorge tragen, dass zum einen Hartz-IV-Emfänger vor zu hohen einmaligen Sonderbelastungen geschützt werden und zum anderen auch, dass alle Kinder zu Beginn des Schuljahres über alle benötigten Lehrbücher verfügen.

Die ARGE möchte den Eltern, die dieses Angebot der Vorfinanzierung von Lehrbüchern annehmen, zudem verstärkt Ein-Euro-Jobs anbieten. Damit soll ihnen zusätzlich die Möglichkeit gegeben werden, Geld verdienen zu können.

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