Nun fordert auch Jürgen Trittin eine Reform der Hartz-Gesetze

Nun werden auch Forderungen der Grünen nach Änderungen beim Arbeitslosengeld II laut. Wie Jürgen Trittin, Mitglied des Grünen-Parteirates, gegenüber der Stuttgarter Zeitung sagte, stände man weiterhin hinter der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Dennoch müsse das Arbeitslosengeld II weiterentwickelt werden, da es unübersehbare Mängel gäbe.

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    So gab er als Beispiel die Anrechnung der Altersvorsorge an. Laut Trittin sei es Unsinn, den Leuten erst ihr Erspartes wegzunehmen, um sie später dann wieder im Alter zu unterstützen. Auch sei es falsch, die unter 25 Jährigen im Falle einer eintretenden Arbeitslosigkeit wieder bei ihren Eltern einziehen zu lassen. Des Weiteren forderte Trittin eine Anhebung der Regelsätze, da es sich zeigen würde, dass die aktuelle Höhe der Regelsätze eine “Teilhabe an der Gesellschaft“ nicht garantieren könne.

    Jürgen Trittin geht davon aus, dass sich die Grünen bei ihrem Parteitag in Nürnberg für eine Erhöhung der Regelsätze entscheiden werden. Insbesondere die Erhöhung der Regelsätze für Kinder sei ein wichtiger Punkt.

    Zudem müsse es sichergestellt werden, dass die Menschen, die einer Arbeit nachgehen und in Vollzeit arbeiten, auch von ihrem Lohn leben können und nicht mehr in immer größerem Maße auf Hilfeleistungen vom Staat angewiesen seien.

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