Chaos bei der Arge Köln

Chaos bei der Arge Köln

In den Räumen der Arbeitsgemeinschaft Köln herrscht Chaos, das bald schon Überhand zu nehmen droht. Die Kölner Rundschau berichtet, dass aufgrund eines neuen Organisationsmodells Mitarbeiter immer häufiger stressbedingt erkranken. Unter dem Druck, der auf die Mitarbeiter ausgeübt wird, leiden Arbeit und Service am Kunden.

Der Mangel an Arbeitskräften bei der Arge ist fatal. Laut Personalratsvorsitzendem Josef Krämer seien 1400 Mitarbeiter nötig. Im Moment sind es 1178. 290 von ihnen sinnur befristet angestellt.

Schon jetzt müssen Mitarbeiter an die Schalter abgezogen werden, um Mittellosen, deren Schlange immer länger wird, Geld auszuzahlen. In dieser Zeit können die Anträge nicht bearbeitet werden und bleiben einfach liegen. Teilzeitkräfte arbeiten so viele Stunden, dass es einer Vollzeitstelle entspricht. Gedankt wird es mit Drohungen, Sonntagsarbeit und der Kontrolle beim Gang zur Toilette.

Die neue Regel sieht vor, dass kein Kunde länger als drei Minuten auf einen Termin warten soll und die Gespräche, die sonst eine Stunde dauerten, in 15 Minuten abgewickelt werden müssen. Unmöglich, sagt Krämer, in der Zeit könne keine Beurteilung erfolgen.

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