Deutliche Zunahme bei Widersprüchen und Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide

Um 12,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Widersprüche gegen Bescheide zum Arbeitslosengeld II im ersten Quartal 2007 gestiegen.

187.700 Mal widersprachen Betroffene und machten eine Eingabe. Veröffentlicht hat diese Zahlen der „Focus“, der sich dabei auf einen internen Bericht der Bundesagentur für Arbeit beruft. Deutlich mehr Arbeit kommt auch auf die Sozialgerichte zu. Mit 22.000 Klagen gegen Hartz-IV-Bescheide in den ersten Monaten liegt das Plus in diesem Bereich bei 42,6 Prozent.

Im gesamten Jahr 2006 lag die Zahl der Klagen von Arbeitslosengeld-II-Empfängern bei rund 69.900. Erfolgreich sind rund ein Drittel der Widersprüche, da sie von der Bundesagentur selbst anerkannt werden. In 40 Prozent dieser Fälle liegt ein Fehler seitens eines der Mitarbeiter zugrunde.

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