Geringeres Defizit bei der Bundesagentur für Arbeit

Geringeres Defizit bei der Bundesagentur für Arbeit

„Nur“ noch 1,2 Milliarden Euro anstelle der befürchteten 4,3 Milliarden Euro soll das Defizit der Bundesagentur für Arbeit in diesem Jahr betragen. Damit fällt das Ergebnis nach einer neuen Hochrechnung wesentlich besser aus als noch vor einigen Wochen erwartet. Die gute Konjunktur macht es möglich.

Angesicht der 2,5 Milliarden Euro, die in die Versorgungsrücklagen für Pensionslasten fließen sollen, werden die Erwartungen um mehr als fünf Milliarden Euro übertroffen. Diese positive Entwicklung ist jedoch noch nicht gesichert. Zuverlässige Zahlen können erst ab dem zweiten Quartal genannt werden. Es sei nicht möglich, über die ersten drei Monate dieses Jahres, die statt der geplanten 2,86 Milliarden Euro lediglich ein Minus von 113 Millionen ergaben, eine Prognose zu erstellen.

Für das Geld, das von der Bundesagentur für Arbeit eingespart wird, gibt es schon reichlich Pläne, seit die Zahlen bekannt wurden. Geht es nach Bundesfinanzminister Peer Steinbrück kommt der Überschuss der gesetzlichen Krankenversicherung zugute. Seitens der Arbeitgeber wird gefordert, den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung um einen halben Prozentpunkt zu senken. Momentan müssen 4,2 Prozent des Bruttoeinkommens gezahlt werden.

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