Die Beratung der Bundeswehr im Kölner Arbeitsamt geht weiter

Es war nur ein kurzfristiger „Sieg“, den die Bundeswehr-Gegner mit ihren Aktionen gegen die Wehrberatung im Kölner Arbeitsamt erreicht haben. Denn die vorerst eingestellten Informationsveranstaltungen der Bundeswehr für interessierte Jugendliche werden weitergehen. Wie, steht noch nicht genau fest, nur, dass sich ein Einsatz bewaffneter Feldjäger wie am 25. Januar nicht wiederholen darf.

Lautstark, aber friedlich hatten die Demonstranten ihren Unmut über die Wehrberatung kundgetan. Sie waren nicht nur in Köln, sondern auch in Bielefeld und Berlin aktiv. In den dortigen Arbeitsagenturen wurden daraufhin ebenfalls die Beratungstermine abgesagt. Jetzt soll der Berater seine Arbeit zumindest in Köln wieder aufnehmen.

Um Demonstrationen zu vermeiden, werden die Termine allerdings sehr wahrscheinlich nicht mehr veröffentlicht. Stattdessen sollen Interessenten direkt mit dem Wehrdienstberater zusammengebracht werden. Der Vorwurf eines Forums, dass jugendliche Arbeitslosengeld-II-Empfänger dazu verpflichtet würden, sei schlichtweg falsch, heißt es von Seiten der Arbeitsagenturen.

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