Ein-Euro-Jobs in Münster bieten individuelle Förderung

Gelbe Arbeitskleidung, Handwagen und Greifzangen zeichnen das „Team saubere Stadt“ im westfälischen Münster aus. Die Gruppe von 50 Langzeitarbeitslosen sammelt als Ein-Euro-Jobber Tag für Tag Unrat auf und sorgt so für Sauberkeit und Ordnung in ihrer Stadt. Die Bürger würdigen die Arbeit. Viel wichtiger ist den Beteiligten aber, dass sie Anschluss an den Arbeitsmarkt bekommen.

100 Arbeitslosengeld-II-Empfänger sind es in Münster, die für einen Euro die Stunde arbeiten. Ihr Aufgabengebiet umfasst gemeinnützige Arbeiten, die sonst nicht erledigt würden. Zuständig für die Ein-Euro-Jobber sind 40 Ämter. Um eine einheitliche Vorgehensweise zu gewährleisten und eine besser Erfolgskontrolle zu haben, liegt die Koordination allerdings in nur einer Hand: Beim AIMjugend+, das zum Amt für Kinder, Jugend und Familie gehört.

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Die Stadt Münster möchte den Hartz-IV-Empfängern dabei helfen, ihre beruflichen Perspektiven besser auszuloten, mit dem Ziel einer dauerhaften Beschäftigung. Daher werden die Ein-Euro-Jobber ganz individuell qualifiziert und können in verschiedene Tätigkeitsfelder schnuppern. Zwei Sozialpädagogen werden ihnen ab März zusätzlich beratend und betreuend zur Seite stehen.

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