Kinderzuschlag bewahrt vor Arbeitslosengeld II

Seit 2005 gibt es in der Bundesrepublik den so genannten Kinderzuschlag. Er wurde nun von der Bundesregierung im Rahmen einer Forsa-Studie auf seine Effizienz hin überprüft. Das Ergebnis spricht für sich, geht aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervor. Das Fördermittel hat sich bewährt.

Eltern, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, den Lebensunterhalt darüber aber nur für sich, nicht aber für die Kinder decken können, haben Anspruch auf den Kinderzuschlag. Er soll Familien mit geringem Einkommen unterstützten und vor dem Arbeitslosengeld II bewahren. Zuständig für den Kinderzuschlag ist die Bundesagentur für Arbeit. Bis zu 140 Euro beträgt die Förderung jeden Monat für maximal drei Jahre, wenn der Antrag angenommen wird.

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    Viele sehen den Kinderzuschlag als Anreiz, heißt es in der Studie. Honoriert wird damit die Erwerbstätigkeit der Eltern. Da in Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen, rund zwei Millionen Kinder leben, soll das Instrument weiter entwickelt werden. Im vergangenen Jahr waren es 138 Millionen Euro, die insgesamt ausgezahlt wurden.

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