ALG-II-Empfänger müssen auch Zinseinnahmen melden

ALG-II-Empfänger müssen auch Zinseinnahmen melden

Auch wenn es keine neue Regel ist, so weist die Bundesagentur für Arbeit zum Jahreswechsel darauf hin, dass Empfänger von Arbeitslosengeld II dazu verpflichtet sind, alle Einkünfte zu melden. Das gilt auch, und wird oft vergessen, für alle Einnahmen aus Kapitalvermögen, zu denen auch Zinsen gehören.

Da die Zinsen bei vielen Anlageformen, vom Tagesgeld über das Festgeld bis zum Sparbuch, um diese Zeit gutgeschrieben werden, kommt der Hinweis der Bundesagentur nicht von ungefähr. Die Meldepflicht gilt im Übrigen auch für alle Gewinne, die mit Wertpapieren erzielt wurden. Jeder, der staatliche Mittel erhält, muss diese Daten der Arbeitsagentur melden. Eine Ausnahme bilden Zinseinkünfte, die unter 50 Euro liegen.

Wer es versäumt, Einkünfte aus Kapitalvermögen anzugeben, muss mit einer Geldbuße oder aber bei schweren Fällen auch mit einer Strafanzeige wegen Betruges rechnen. Ans Tageslicht kommen die Einnahmen auf jeden Fall. Denn es gibt einen automatischen Datenabgleich, über den Kapitalerträge von ALG-II-Bezieher ermittelt werden.

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