Beiträge von Bini

    verehrter Super-Moderator,
    nein, das ist natürlich klar - wer würde sich denn überhaupt mit soviel "Mäusen" in die Hartz IV-Schlange einreihen!
    Gut, ja! Diese 3000 € sind ja nur ein Beispielwert - verstehe ich schon! ;o) ....


    Nein, das ist auch nicht der Grund meiner Verärgerung!


    Mir wär's auch am liebsten, ich müsste nicht bei der ARGE betteln gehen!


    Aber wie kann es denn sein, dass die EU-Rente gegen das Hartz-Geld verrechnet wird und z. B. ein Minijob, der einem wenigstens dabei helfen könnte nicht in Schulden zu geraten,dann gleich nochmal nahezu genauso verrechnet wird wie die Rente?
    Wenn das Geld aus dem Minijob dann reichen würde, um auf Hartz-IV-Geld verzichten zu können, würde ich das sofort tun!
    Klappt aber nicht!
    Es ist doch wohl so -vorausgesetzt ich habe das richtig verstanden-
    dass von meinen angenommenen 180 Euro für den Minijob im Monat mir dann sicher die z. Zt. noch gezahlten 80€ Zuschlag wegfallen würden, oder?
    Da kann ich ja besser meinen ALG II Anspruch fallen lassen und dann würden mir Rente und das Geld vom Minijob ganz gehören - oder etwa nicht?
    Gruß
    Bini

    Hallo liebe "Hartz-Gemeinde",
    verehrter Moderator !


    Es tut sich für mich folgende Frage auf:


    ich bekomme eine befristete EU-Rente wg. teilweiser Erwerbsminderung ab 01.11.2010. Diese beträgt ca. 414.-€.


    Vom Hartz IV Regelsatz von 359.-€ plus (nach 1 Jahr gekürzt...) 80.- € für den sgn. befristeten Zuschlag gem. § 24 SGB II bleibt nur
    letzterer übrig, alles andere wurde gegen meine unbefristete Rente wg. teilweiser Erwerbsminderung aufgerechnet; ein Überschuß von exakt 10,20€ hat sich gleich der Landkreis Wesermarsch eingeheimst und mir den Nebenkostenzuschuß entsprechend auf 68,98 pro Monat gekürzt.


    Jetzt frage ich mich doch: wenn ich ab November möglicherweise einen Zuverdienst von - sagen wir mal
    180 Euro netto pro Monat
    für einen Job
    von 2x 3 Stunden pro Woche/ also 24 Std. pro Monat
    hätte .....


    würde dieser Zuverdienst dann rechnerisch wie ein einzelnes Einkommen von der ARGE behandelt, obwohl man mir ja schon die EU-Rente als Einkommen gegen meinen Regelsatz verrechnet hat?
    und: was würde passieren, wenn ich noch weitere Einnahmequellen "aus dem Ärmel zaubern" würde - ginge dann die Verrechnung mit dem Hartz IV Geld wieder für jeden einzelnen Zuverdienst separat von statten?


    Ich meine, das ist ja wie "Sippenhaft" - da würde ich ja regelrecht dafür bestraft, dass ich der Gesellschaft nicht zur Last fallen möchte....
    -um es mal einfach zu formulieren!
    Abgesehen davon besteht aufgrund meiner chron.Erkrankung aber gar keine "Gefahr", dass mir solch ein "Massenverdienst" in den Schoß fallen würde!


    Boah, ich versteh' diese Welt nicht mehr!
    Hilfe bitte!

    ...und hier bitte gleich noch eine weitere Frage:


    ich hörte in den vergangenen Wochen immer wieder von unseren Damen und Herren Politikern,
    dass es sich für arbeitswillige Menschen, insbesondere
    Hartz-4 -Empfänger, auch weiterhin lohnen muss, sich um Arbeit zu bemühen - aber wenn einem da dann jedesmal nahezu alles wieder verrechnet wird - wer geht denn da noch freiwillig arbeiten, bzw. bemüht sich um eine weitere Einkommensquelle, sei sie auch noch so klein!?


    Ich hätte ja evt. noch im Oktober/ November d. J. die Chance auf 2x3 Stunden wöchentliche Aushilfstätigkeit in einem Labor.


    Rechne ich nun den Kostenfaktor Auto und Arbeitsweg gegen die Bezahlung von - sagen wir mal Minimum €7.50 pro Stunde,dann bleibt mir vermutlich nicht wirklich was übrig, mit dem ich dann mein Auto, das ich abgesehen von der Aufnahme o.b. Tätigkeit auch aus gesundheitlichen Gründen dringend benötige, weiterhin finanzieren kann ( Steuern und Versicherung, sowie Reparaturen, die demnächst anfallen...).


    Wie würde dann dieser Zuverdienst von
    4x (2x3x€7.50 / Std.) [B]= € 180.- im Monat


    mit meiner EU-Rente und Hartz IV Restsumme von derzeit noch € 80 für den unbefristeten
    Zuschlag n. § 24 SGB II nun aufeinandertreffen?


    Wäre es so, dass dann vom Zusatzeinkommen 100 Euro als Freitbetrag -und damit unangetastet- blieben und die restlichen € 80 vom Zuverdienst dann gegen den noch laufenden befristeten Zuschlag
    n. § 24 SGB II verrechnet würden?


    Oder würde der Landkreis dann die Zahlung der Heizungs-und Nebenkosten möglicherweise einstellen?


    Für die Auflösung dieses neuen "gordischen Knotens" wäre ich sehr dankbar!
    Gruß Bini

    Hallo Hoppel,


    ich lebe allein,ich wohne zwar mit meinem Bruder zusammen unter "einem Dach" ( Haus ca. 90 qm = Wohneigentum zu je 50%- jedoch geht finanziell jeder seinen eigenen Weg, wenn ich das mal so umschreiben darf - es besteht keine Bedarfsgemeinschaft.
    Meine Erwerbsminderungsrente ist unbefristet; sie endet automatisch mit meinem 65. Geburtstag im Jahre 2023 - so ich das noch erlebe unter diesen Umständen!


    Gruß Bini

    Moin zusammen!
    Erbitte Antwort auf folgende Frage:
    ich bekomme zum 01.11.2010 nun nach fast vierjährigem Kampf mit der DRV Bund Berlin eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung in Höhe von € 414,60 .
    Ich muss noch erwähnen, das besagte Rente infolge eines Vergleichs vor dem Sozialgericht zustande kam, dem ich wohl oder übel aufgrund der Tatsache zugestimmt habe, dass zur Zeit für meine chronische Erkrankung einfach keine andere rechtliche Durchsetzungsmöglichkeit besteht, da es leider immer noch keine offiziell anerkannten, labortechnischen Beweise für die Krankheit gibt ( selbst den Fachärzten, die sich intensiv mit dieser Erkrankung befassen, versagen die von der Rentenversicherung beauftragten Gutachter die Anerkennung- ein Schlag ins Gesicht für alle Patienten, die an dieser Rheumaform leiden!)
    Nun zurück zum eigentlichen Thema:
    als ich mit meiner Anwältin diskutierte, dass ich bei Annahme des Vergleichsurteils auch gleich bei HARTZ IV bleiben könnte, meinte diese, dass ich HARTZ IV ja zusätzlich zur Rente bekäme! Ich konnte das zwar nicht so recht glauben, aber nun, wenn es denn so wäre - und das muss eine Anwältin ja bestimmt eher wissen, als ich - war das für mich ja schon ein kleiner Lichtblick im dunklen "HARTZ-Tunnel"!


    Es kam, was kommen musste - denn bei der "A-Karten -Vergabe" bin ich ja stets die Erste....:o(.....


    Rente ab 1.11.2010 €414,60
    ( Sozialversicherungsbeiträge
    schon abgezogen!)


    Agentur für Arbeit überweist nur noch den befristeten Zuschlag nach § 24 SGB II , also € 80,--
    und der Landkreis zieht von seinem Beitrag von ehemals €79,18 (für Heizungs-und sonstige Nebenkosten) gleich den Überschuss von €10,20 ab, verbleiben damit noch €68,98 .


    Tja, das war's dann!


    Arbeiten von zuhause aus: is' nix zu kriegen - also auf zum Abgrund des Lebens.....:(...:o ...an ein menschenwürdiges Leben kann man mit den paar Kröten nun wirklich nicht mehr denken!


    Jetzt frage ich mich aber als alte Kämpferin doch, wird denn das Einkommen aus der Rente wg. teilw. Erwerbsminderung anders behandelt wie ein Einkommen aus Erwerbstätigkeit ? Müssen da nicht die berühmten 100 Euro Freibetrag erst abgerechnet werden??? Es wären mit der Differenz dann zwar auch keine enormen Sprünge möglich, aber es würde z. Bsp. verhindern, dass ich meine langjährigen Haustiere ins
    Tierheim abschieben muss - was mir beim bloßen Gedanken daran - schon das Herz zerreißt!


    Ich hoffe, ich bekomme wieder einmal eine hilfreiche Antwort von Euch hier im Forum ....
    Bis dahin alles Liebe und vielen Dank im Voraus
    Bini

    Moin Hoppel :o)


    Bin leider erst heute dazu gekommen,Deine Antwort auf mein Anliegen zu lesen und bedanke mich recht herzlich!


    Bezgl. der Fragestellung:
    wird denn die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung nicht als Einkommen angerechnet ?


    Oah nee, ich steige da nicht mehr durch!
    Aber was das Angebot meines Chefs betrifft: ich werde ihn um einen "Probemonat" bitten, mal sehen, ob er damit einverstanden ist!
    Lieben Dank
    Sabine

    Hallo Zusammen!
    Ich möchte heute gern wissen, ob Ihr mir zu folgendem Angebot einen Rat geben könntet:


    ich beziehe z.Zt. noch "ganz normal" Hartz IV, eine Berechnung für eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung wurde mir nach nunmehr 3 Jahren endlich zugesprochen von der Dt. Rentenversicherung.
    Ab Monat August fällt die erste Hälfte des sogn."befristeten Zuschlags" nun für mich weg, so dass ich von der ARGE ca. 450 Euro pro Monat noch erhalte plus knapp 80 Euro Geld vom Landkreis zur Bezahlung meiner Nebenkosten, wie Heizung, Strom et c.
    Macht also rund 520 Euro pro Monat.


    Ich habe mich weiterhin umgehört und kann ( aber nur eventuell !!! ) einen Job für 1 bis 2x 3 Stunden pro Woche in meiner alten Arbeitsstelle bekommen! Es wäre eine Aushilfstätigkeit ohne großen Lohnausgleich....so eine Art Mini-Job eben!
    Ich habe aber große Angst, dass ich das gesundheitlich nicht packe! Was wird dann passieren von seiten der ARGE, wenn ich das auch wieder hinschmeißen muß!?
    Was soll ich tun, könnt Ihr mir helfen? Kann ich evt. meinen Chef um eine Sonderregelung bitten , um zu sehen, ob ich's packe???
    Wäre schön, wenn ich wieder Hilfe hier von Euch "Schlaus" bekäme.
    Wieviel darf ich neben der Erwerbsminderungsrente denn überhaupt zuvedienen ?
    Freue mich auf eine Antwort und sage vorab schon mal Danke!
    Eure Bini

    Hallo Hoppel ! Tut mir leid, aber....
    ich traue mich schon gar nicht mehr, nachzufragen...:o


    Es geht mir -wie o.b.- also darum, dass ich denke, dass ich jetzt durch die Rente wg. teilw. Erw.-minderung bei Berufsunfähigkeit ja sicher weniger HARTZ-IV-Geld erhalten werde, als vorher, da die Rente ja wie ein Einkommen behandelt , also angerechnet wird auf die Hartz- IV- Leistung.


    In "meinem Hirn" gestaltet sich das folgendermaßen :(und es wäre schön, wenn Du mir sagst, dass ich das falsch sehe!!! )


    also: z.B. Rentenzahlung wg. teilw. Erwerbsmind. von -sagen wir mal- 400 Euro abzgl. eines Freibetrages, den mir meine Anwältin mit 30 Euro beziffert hat, macht dann einen Restbetrag von 370 Euro, den ich dann vom Rententräger bekommen würde. ( Soweit richtig gedacht von mir? )


    Weiter:
    Wenn ich nun bei der ARGE Hartz IV wegen "Änderung der Einkommensverhältnisse" neu berechnen lassen muss, würde doch eben dieser Rentenbetrag von nunmehr 370 Euro auf die
    Hartz -IV -Leistung angerechnet, oder nicht?


    Wie sehr "schmälert" denn dieses "Einkommen aus Rentenbezug"
    dann mein derzeitiges AlG II von 359.-€ plus 160.-€ für den befristeten Zuschlag nach § 24 SGB =
    insgesamt 519.-€ ,
    den ich noch bis Juli 2010 erhalte?
    ( Ab August 2010 wird besagter Zuschlag ja dann erstmals um die vorgeschriebenen 80 € gekürzt , um dann nach einem weiteren Jahr des AlG II- Bezuges komplett wegzufallen...)


    Ich bin nämlich der Annahme, dass ich dann weniger AlgII bekommen werde, weil ich doch das Einkommen aus der Rente wg. tw. Erw.-mind. habe.... oder ist das falsch??? :confused:


    Außerdem habe ich beim Studieren der Texte hier gelesen, dass mir- solange ich einen befristeten Zuschlag erhalte, kein Geld mehr für die Nebenkosten zusteht. ( Ich suche mir das nochmal raus, um die Stelle im Text konkreter bezeichnen zu können!)
    Danke und Gruß
    Bini

    Können wir das mal in Zahlen durchdenken?


    Also, wenn ich das richtig verstehe lautet die Berechnung dann:
    Rente wg. teilw. Erwerbsminderung
    von ca. 400 Euro (angenommen)


    minus Freibetrag von 30 (?) Euro
    gleich 370 Euro


    bei einem Hartz -IV -Betrag von derzeit 359 Euro
    p l u s ab August 2010 dann nur noch 80 Euro für den befristeten Zuschlag


    gleich 439 Euro


    Wieviel Prozent werden denn da nun abgezogen von den verbleibenden 370 Euro für die Rente wg. teilw. Erw.-minderung?
    Frage No. 1:
    Konkret: was erscheint bei den als Beispiel genannten Zahlen dann auf meinem Kontoauszug für ein Überweisungsbetrag?
    Frage No. 2:
    bekomme ich wegen des noch bestehenden befristeten Zuschlags denn die "Wohnkosten/ rsp. Betriebskosten" weiter erstattet?
    Sorry, aber langsam werde ich hier echt verrückt vor Sorge!
    Danke nochmal für die erneuten Bemühungen!
    Gruß Bini

    Hallo und Guten Tag zusammen!


    Ich hätte gern gewußt, in wieweit ein Einkommen aus einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit auf das derzeitige Hartz IV Geld angerechnet wird.
    So wie es momentan aussieht, bekäme ich etwa 400 Euro Rente wg. teilw. Erw.-minderung b. Berufsunfähigkeit; lt. Anwältin besteht ein Freibetrag von 30 Euro auf dieses "Einkommen".
    Wie wird Hartz IV dann berechnet???
    Habe ich weiterhin einen Anspruch auf Sozialgeld ( Grundsicherung) bzw. sgn.Betriebskosten für die Wohnung
    (... bekomme derzeit vom Landkreis ca. 79Euro jeden Monat zusätzlich zum Hartz-IV-Betrag, der derzeit noch den "unbefristeten Zuschlag" n. § 24 SGB enthält).
    Ab voraussichtlichem Bewilligungszeitraum der Rente wg. teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit im Juli/ August diesen Jahres wird dieser Zuschlag ja um die Hälfte (also 80 Euro ca.) gekürzt und bestünde bis Juli/August 2011 dann noch in der besagten gekürzten Version fort.
    Bleibt mir das dann so erhalten, oder bekomme ich wegen des noch laufenden befristeten Zuschlags dann kein Sozialgeld / ...oder wäre es dann Wohngeld...????/ mehr ???


    Ich steige da nicht mehr durch, obwohl ich es redlich versucht habe in allen Rubriken hier im Forum, die passende Frage/ resp.Antwort zu meinem Problem zu finden!:( :D
    Bin dankbar für Eure Hilfe und verbleibe
    mit freundlichem Gruß und bestem Dank im Voraus
    Bine :confused:

    Hallo Hoppel,
    zunächst einmal vielen Dank, dass ich wieder auf Dich zählen kann in dieser vertrackten Situation:
    also, es ist eine Rente wg. teilw. Erwerbsminderung auf unbestimmte Zeit laut Schriftsatz des Gerichtes.
    Ich bin 1957 im Oktober geboren, also derzeit 52 Jahre alt.
    Hoffe, die Angaben sind konkret genug - ansonsten gerne mehr dazu.
    Ich habe heute auch von meiner privaten Rechtsberaterin erfahren,dass ich trotz der Rente wg. teilw. Erw.-minderung Hartz IV weiter beantragen kann, da die Summe, die ich als Rente bekäme, weder "zum Leben noch zum Sterben" ausreichend wäre; außerdem gingen da ja noch die Sozialabgaben 'runter, so dass ich sonst sogar unter dem Hartz IV Satz läge....
    Ich habe nur nicht verstanden, wie das dann mit der Anrechnung auf den Hartz IV Betrag funktioniert:
    man sagte mir, dass die Rente wg. tw. Erw.minderung dann gegenüber Hartz IV als Einkommen eingestuft wird, ich einen monatlichen Freitbetrag (?) von 30 Euro dann hätte und der Rest dann vom Hartz IV-Geld abgezogen würde....
    Was bliebe denn da wohl noch übrig, wenn ich nur etwa 400 Euro Rente bekäme pro Monat....
    Würde mich sehr freuen, wenn Du den für mich "gordischen Knoten" entwirren könntest.
    Herzlichen Dank im Voraus
    Bini

    Hallo zusammen,


    ich benötige bitte wieder einmal Eure Hilfe:
    befinde mich immer noch ( seit August 2009) im Hartz IV Bezug, es läuft aber ein Verfahren vor dem Sozialgericht Oldenburg zwecks Durchsetzung einer Rente wegen voller Erwerbsminderung aufgrund chronischer Erkrankung(-en).
    Jetzt habe ich ein "Wohlwollen -signalisierendes- Vergleichsangebot" vom Rententräger erhalten: man würde mir im Sinne eines Vergleichs vor dem SG eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung zugestehen.


    Das Üble daran ist, dass ich im Endeffekt weniger , bzw. allenfalls das gleiche Geld monatlich zur Verfügung hätte, wie zur Zeit! Einziger Vorteil: ich wäre die "Drohbriefe" der ARGE los, was meine vermeintliche Verletzung der Mitwirkungspflicht angeht! (Offenbar überschneiden sich da etliche Schreiben, bzw. ich hatte aktuell gerade die Unterlagen vom Gericht zum Vergleichsurteil bekommen, da wurde ich aufgefordert, meine Absage zu dem inzwischen als unsinnig anerkannten und von mir darauf hin auch abgelehnten Heilverfahren in einer psychosomatischen Fachklinik zu kommentieren; ansonsten würden mir die Leistungen gekürzt...!) Ich bin bei solchen Schreiben leider immer noch sehr dünnhäutig und kriege jedes Mal die große Krise.:eek:
    Meine Frage nun:
    kann mir jemand konkret sagen, ob ich das Vergleichsangebot besser annehme oder lieber meinem Anwalt vom SoVD Oldenburg mitteilen soll,dass er den Rechtsstreit weiterverfolgen möge,um die ursprünglich gewünschte Rente auf volle Erwerbsminderung durchzusetzen. Nach Rücksprache mit einer Rechtsberaterin dürfte das sehr,sehr schwierig werden, da die Gutachten alle auf dasselbe hinauslaufen:
    es heißt in den Gutachten durchgehend, dass ich auf dem Arbeitsmarkt noch täglich über drei bis unter sechs Stunden tätig sein könnte - aber eben nicht in meinem Beruf als PTA !
    Und nach etlichen Anfragen bei der Agentur für Arbeit gibt es für jemanden mit meinen gesundheitlichen Handicaps auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt auch keinen Job! Das habe ich mehrfach zu hören bekommen auf meine Nachfragen hin!
    Außerdem steht in der Begründung für die wohlwollende Gewährung einer Rente wg. teilweiser Erwerbsminderung auch genau drin, dass ich auf dem allg. Arbeitsmarkt nicht mehr einsetzbar bin wg. meiner chron. Erkrankungen....
    Ich weiß nicht, was ich jetzt tun soll und möchte mich natürlich auch nicht selbst ins Aus schießen....
    Das Für und Wider hält sich in diesem Fall so sehr die Waage!
    Ich möchte natürlich auch nicht länger im Hartz IV Bezug verweilen , als unbedingt nötig!
    Wer kann helfen???
    ( Muß mich bis morgen (25.Mai2010) eigentlich mit einer Entscheidung beim SoVD -Anwalt melden.....habe dem aber schon mitgeteilt, dass ich noch einige Fragen vor Ort klären müsse, da ich ihn ja leider nicht persönlich sprechen kann!
    ( Auch äußerst seltsam: ein Mandant sollte doch einen persönlichen Kontakt zum vertretenden Anwalt haben, oder?)


    Ich hoffe sehr, dass Ihr mir weiterhelfen könnt!
    Danke und Gruß
    Bini

    Hallo Hoppel,
    tja, das ist ja das Dilemma ! Ich habe einen GdB von 40 Prozent und habe einen Gleichstellungsantrag gestellt, der mir einen Teil der Vorzüge der Personen sichert, die 50% GdB haben. Ich genieße somit zumindest den besonderen Kündigungsschutz dieses Personenkreises. Gewährt wurde die Gleichstellung 1994 und ist auch immer noch in Kraft.

    Hallo liebe "Leidensgenossen " ....


    ich bin seit August 2009 in der Hartz IV Falle gelandet und brauche ganz dringend eine Antwort auf folgende Frage:
    bei mir ist aufgrund einer akuten Verschlechterung der Sehfähigkeit eine neue Brille notwendig geworden - aber wie soll ich die bezahlen; außerdem bin ich auf spezielle orthopädische Einlagen aufgrund meiner Behinderung angewiesen - auch dafür fehlt das Geld....ganz zu schweigen von einer zahnärztlich angeratenen Spezialbehandlung!( Kasse zahlt nicht dazu..)
    Kann mir jemand sagen, ob ich da einen Antrag auf Mehrbedarf stellen kann oder etwas ähnliches ? Wenn ja, wo bitte...
    Danke schon einmal im voraus!
    Eure Bini