Beiträge von Pauline

    Zitat

    Unter diesem Aspekt ist Deine "andere Meinung" schlicht Anspruchsdenken und nichts weiter.


    Sicher habe ich ein Anspruchsdenken. Ein ALG II Empfänger sollte das bekommen, was ihm zusteht und nicht auf die Willkür eines Sachbearbeiters angewiesen sein, was sehr oft vorkommt. Wenn du sagst, es gibt keine Pauschalen ohne Einkommen, dann ist das in Ordnung.
    Auch ich finanziere mit meinem Einkommen die ALG II Empfänger und kann mich tierisch darüber aufregen, wenn ein Jobcenter das Geld zum Fenster hinauswirft, ohne zu prüfen, ob der Empfänger das Geld auch für den vorgesehen Zweck verwendet. Ich könnte dir genug Beispiele nennen.
    Das ist aber ein anderes Thema. Ich habe auf mein erstes Posting eine Antwort bekommen. Danke.

    Zitat

    warum sollten Sie dann noch in den Genuß einer Pauschale (für nichts) kommen?


    Für nichts ist ja nicht ganz richtig. Auch ein ALG II Empfänger braucht eine Haftplicht- u. Hausratversicherung.


    So nun wollen wir mal das Thema abschließen. Ich habe halt eine andere Meinung dazu.

    Ok, du kannst nichts für die Gesetze, aber ist das nicht paradox?
    Habe ich Einnahmen, bekomme ich Pauschalen, habe ich keine Einnahmen gibt es nichts.
    Wenn ich Einnahmen habe, brauche ich keine Pauschalen. :rolleyes:

    Zitat

    normalerweise automatisch gewährt wird, wenn die Voraiussetzungen dafür vorhanden sind.


    Es wurde nichts automatisch gewährt. Welche Voraussetzungen müssen denn vorhanden sein?
    Wir haben die Erfahrungen gemacht, dass wenn man nicht weiß was einem überhaupt zusteht, das Jobcenter ganz sicher nicht darauf hinweist.

    Danke.
    Eine andere Frage:
    Die 30 Euro pauschale mtl. für Versicherungen, ist die gesondert auf dem Bescheid vom Jobcenter aufgeführt? bzw. kann man irgendwo ersehen ob sie gezahlt wurde?

    Unsere Tochter hat bis einschl. August 2009 Hartz IV erhalten. Weil sie vor drei Jahren mal zuviel Geld vom Jobcenter bekommen hat, wurden ihr bis August 09 jeden Monat 10 Euro von ihren Bezügen abgezogen.


    Seit Sept. 09 macht sie eine Ausbildung. Seitdem hat sie die 10 Euro nicht mehr gezahlt weil vergessen, und das Jobcenter hat wohl auch nicht mehr dran gedacht. Beim Jobcenter wurde wohl mal aufgeräumt, denn heute bekam sie ein Schreiben, dass sie ab Dez. 2010 Euro 30,00 im Monat abzahlen soll. Kann man nach über einem Jahr noch damit kommen? Verjährt sowas nicht?


    Es ist ihr auch nicht möglich, mehr als 10 Euro im Monat abzuzahlen, da sie nur 260 Euro Ausbildungsvergütung erhält.

    Meine Mutter ist vor kurzem verstorben. Sie hatte für ihre Enkelkinder je ein Sparbuch eingerichtet, allerdings nicht auf den Namen der Enkelkinder. Mein Vater möchte nun das Geld aus seinem Vermögen haben und das Geld den Kindern zukommen lassen.


    Ein Enkelkind befindet sich in der Ausbildung. Vor der Ausbildung war sie Hartz IV Empfängerin. Wenn sie nach ihrer Ausbildung keine Arbeit bekommt und sie wieder Hartz IV beantragen muß, wundert sich die Behörde dann nicht woher das Geld in den zwei Jahren der Ausbildung gekommen ist?
    Wieviel darf ein Hartz IV Empfänger an Erspartem haben?

    Man kann bis zu 400 Euro eine geringfügige Beschäftigung ausüben ohne KV zu sein.
    Ich habe drei Arbeitgeber, bei denen ich je 70 Euro brutto verdiene und für diesen Betrag sowohl Steuern als auch an die Krankenversicherung/Sozialversicherung zahle.

    Sehe ich das jetzt richtig, ein AlgII Empfänger darf sich kein Sparbuch anlegen um für unvorhergesehen Ausgaben, z.b. Reparaturkosten an Haushaltsgeräten oder evtl. Neuanschaffung, Geburtstags- u. Weihnachtsgeschenke usw., etwas anzusparen?:confused:

    Ich bin selbst Mutter von zwei erwachsenen Töchtern.
    Ich habe meine Kinder sicher nicht bekommen, um im Alter von ihnen versorgt zu werden, obwohl wir länger als 16 Jahre, zum teil auch heute noch, unsere Töchter unterstützen.


    Du solltest ausziehen und dein eigenes Leben leben.:)

    Das ist Schikane, irgendwann findet bestimmt jemand deinen Antrag wieder.


    In Zukunft alles was man dort abgeben soll, sich immer schriftlich bestätigen lassen, vorher kopieren, und/oder per Einschreiben mit Rückschein abschicken.


    Vielleicht sind die Angestellten beim Amt ja wirklich überlastet, aber dann sollten sie bei der Wahrheit bleiben;)

    Laut einem Urteil vom Sozialgericht Lüneburg darf -als "erste Stufe" - nur 30 % von ALG II einbehalten werden. Da dir die Leistung -rechtswidrig- sofort voll gestrichen wurde, hast du nun Anspruch auf die volle Zahlung.
    AZ: S 30 AS 179/07 ER


    Weise dein Amt darauf hin.