Beiträge von hansedgar

    Hallo Bobbelhase,


    gezahlt wird ab Umzug
    330 € zuzüglich Heizung und 359 € Regelsatz.


    Angerechnet werden 660 € -ALG I reduziert um 30 €.
    Damit verbleiben wohl geringe ergänzende Leistungen.


    Dann besteht ein Anspruch auf Erstausstattung, meist Pauschalbeträge und/oder Möbellager. Bei der Waschmaschine wird es wohl bei der Alternative Waschsalon verbleiben, ist im Regelsatz enthalten.


    Mfg.

    Hallo snowflake,


    Vermögen ist das, was man schon besitzt und das ist nur anrechenbar, bzw. zu verbrauchen, wenn es die Freibeträge übersteigt.


    Einkommen ist das, was man dazu erhält, entweder fortlaufend oder durch einmalige/mehrmalige Zahlung/en.


    Also ist Guthaben aus einem Fond Vermögen, auch wenn es nach dessen Auflösung zugeflossen ist und der Freibetrag nicht überschritten war.


    Unbedingt Wiederspruch einlegen und so begründen.


    MfG.

    Hallo Winora,


    wenn Wohnungsfeuchtigkeit zu -nachzuweisenden- gesundheitlichen Problemen führt, rechtfertig dies schon einen Auszug bei 4 mdj. Kindern. Für den fehlenden Raum bedarf es der genauen Darlegung, warum der Platz nicht mehr ausreicht.
    Antrag stellen mit Vorsprache.


    MfG.

    Hallo Sarah 33,
    der Bedarf liegt bei ca. 1176 € (variabel wegen Angemessenheitsgrenze Unterkunftskosten). Anzurechnen wären aber netto 1440 -280 Freibetrag. Damit bestünde entweder ein SGB II-Bedarf von 16 € oder ein Wohngeldanspruch (wohl etwas höher). Änträge stellen, wenn Alg I ausläuft.
    MfG.

    Hannol Hinnak2811,


    sinnvollerweise solle doch der Umzug in Verbindung stehen mit einem neuen Job, wo es den auch immer gibt.


    Solange Alg I gezahlt wird, ebsteht ein ergänzender Anspruch anch dem SGB II derzeit wohl nicht. Fällt ALG I weg, besteht ein Anspruch, wenn im Rahmen der Haushaltsgemeinschaft nachweislich keine Unterstützung der Eltern gezahlt wird. Ergibt sich dennoch ein ergänzender Anspruch (geringe Einkünfte der Eltern) können nach Zusicherung des Leistungsträgers zur Übernahme der Unterkunftskosten als
    Darlehn
    die Mietsicherheit,Genossenschaftsanteil,
    als Zuschuss
    Umzugskosten,
    Erstausstattung der Wohnung
    beantragt werden.
    Mfg

    Hallo Dark,


    der B-Schein (Berechtigungsschein für die Anmietung einer Wohnung mit Belegrechten der jeweiligen Kommune) ist nicht überall bekannt. Der Antrag ist bei der zuständigen Stelle z.B: Amt für Wohnungswesen oder ähnlich zu stellen. Die Bewilligung ist abhängig vom Einkommen und der Anzahl der Personen.


    Der Zusammenzug mit dem Ehegatten ist zulässig, die Zustimmung muss bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen (angemessene Unterkunftskosten) genehmigt werden. Das Getrenntleben kann durch eine Versöhnung wieder beendet werden. Achtung, für einen späteren Scheidungsantrag läuft die Frist wieder neu.


    MfG!

    Hallo,
    bei einer erteilten Zusicherung sind auf gesonderten Antrag hin notwendige Kosten für


    -Umzug (Fahrzeug, Möbelträger, soweit nicht selbst zu erledigen oder Mietkosten für das Fahrzeug (Achtung, mehrere Angebote vorlegen))
    -Einzugsrenovierung in Sonderfällen (soweit diese nicht selbst durchgeführt werden können aus gesundheitlichen Gründen)
    -Erstausstattung (bei Erstbezug, wenn nur teilweise Mobiliar und Hausrat vorhanden sind)


    als nicht rückzahlbaren Zuschuss zu bewilligen.


    Die Genossenschaftsanteile werden auf formlosen Antrag hin bei vorliegender Zusicherung als in Raten rückzahlbares Darlehn gewährt, wobei die Rückzahlungsansprüche abgetreten werden müssen.


    Die Praxis der Leistungsträger ist uneinheitlich, auf schriftlichen Bescheid bei Ablehnung bestehen und Widerspruch erheben.


    MfG!

    Hallo,
    nochmal zum Thema:
    Da der Umzug vor dem Enstehen des Bedarfs erfogte, wären Leistungen zu bewilligen. Der Umzug ist nur bei Leistungsbezug genehmigungspflichtig. Bei bestehender eheähnlicher Gemeinschaft erfolgt eine Anrechnung der Leistungen nach dem SGB III (ALG I), besteht eine solche (noch) nicht und sind "Tisch und Bett" getrennt, sind im Streitfall zumindest die ersten 6 (hier wohl noch 4) Monate getrennte Ansprüche vorhanden, eine Anrechnung scheidet dann aus.


    MfG!

    Hallo lulie,


    bereits vorhandenes Geld ist Vermögen, von außen neu hinzukommendes Einkommen. Übersteigen die Ansparungen (woraus auch immer) das Schonvermögen, muss der übersteigende Betrag verwertet werden.
    Die Falldarstellung ist nicht ausreichend klar. Fallen die Heizkosten nur dann an, wenn der Öltank nachgefüllt werden muss, sind die Heizkosten dann immer vom Leistungsträger zu übernehmen unter Ausschluss der Kosten für die Warmwasseraufbereitung. Für die aus dem Regelsatz zu tragenden Kosten kann und muss angespart werden, ebenso für alle sonstigen Anschaffungen (Ersatzbeschaffung Bekleidung etc.).


    Gruß

    Hallo Aloha,
    das Ergebnis wird von der Form der Freundschaft abhängen: Als Partnerin oder Lebensgefährtin bleibt es bei 323,00 € für die Freundin, Als Mitglied der Hauhaltsgemeinschaft/Wohngemeinschaft mit getrennten Räumen und -mindestens- Kühlschrankfächern erhält sie 359,00 €. In beiden Fällen werden die Unterkunftskosten (ein Kind!) gedrittelt und 2/3 übernommen, abgezogen wird das Kindergeld.
    MfG.