Beiträge von Westo

    Guten Tag,


    Ich bin jetzt Anfang Juni mit meiner Freundin zusammengezogen, die ALG1 + Aufstockung vom Jobcenter bezieht. Ich selbst mache eine Ausbildung als Bankkaufmann und verdiene 829€ netto + Kindergeld.


    Auf jeden Fall haben wir aufgrund dessen dass sie ein Kind von mir erwartet eine Bedarfsgemeinschaft gebildet, mein Lohn wurde angerechnet und es kam dabei raus, dass sie abzüglich Kindergeld etc nur noch 130€ bekommt.

    Der Rest blieb an mir hängen, weswegen häufig Streit aufkam weil ich keine Rechnungen bezahlen konnte, das Geld nicht zum Leben gereicht hat etc und letztlich haben wir uns getrennt.


    Ich bin jetzt erstmal bei meinen Eltern unter gekommen, ziehe aber bald in eine eigene Wohnung, frage mich aber, wie es konkret für meine Freundin und ab August dann mit unserem Kind weiter geht. Muss sie da (2-Zimmer-Wohnung, welche genehmigt wurde) ausziehen? Unterhalt für das Kind werde ich, obwohl ich unter dem Selbstbehalt liege, trotzdem bezahlen.


    Bekommt sie wieder volle Grundsicherung oder muss ich weiterhin für sie aufkommen?


    Liebe Grüße

    Der Bescheid ist jetzt gekommen!


    Ergebnis: meine Freundin bekommt jetzt 419€ von denen sie jetzt aufgefordert wurde 317 zurück zu überweisen, also Fakt ist dass sie 96€ für nächsten Monat bekommt. Zusätzlich wurde das Geld für die Erstausstattung die vorher 1300 betrug um die Hälfte gekürzt auf 650€ gekürzt. Die Wohnung ist komplett leer, keine Küche nichts, wie soll man das einrichten?


    Wie soll ich denn die Miete und alles bezahlen?


    Ich hab 829 netto plus Kindergeld und sie hat auch Kindergeld


    Macht insgesamt 1317

    Davon sollen zwei Leute leben?

    650 Miete?

    Ein Auto mit 30km Fahrtweg pro Tagund die Haftpflicht auch 50€ pro Monat (bin 21 deshalb so teuer)

    Und noch die Küche kaufen weil 650 niemals für eine komplette Einrichtung reicht



    Kann ich Wiederspruch einlegen? Wir hatten eine Einzelfallentscheidung, in dem wir trotz zu hoher Miete einziehen durftwn und in dem zugesichert würde dass die komplette Miete inkl Nebenkosten übernommen wird. Ist das richtig so dass sie jetzt nur noch 96€ bekommt?

    Corinna


    Danke für deine Berechnungen.

    Die Dame im Jobcenter hatte auch alles schon einmal grob alles eingetippt und bekam raus, dass wir 210€ bekommen, bis das Kind kommt.


    So heißt wir hätten ab Juni (829+196+210)

    1235€ als Haushalt

    -650 Miete bleiben noch 585, heißt 292€ für beide.


    Und Fakt ist dass, so wie es jetzt aussieht, eben nur 210€ bekommen. Und das ist nicht mal der Regelbedarf obwohl ich arbeite und das ist das was mich aufregt

    Aber was mache ich denn konkret wenn es finanziell nicht hin haut? Was es definitiv nicht wird?


    Als Vollzeit- Berufstätiger reicht der Regelsatz meiner Meinung nach nicht aus.

    Bzw wo ist der Vorteil dass ich arbeite, wenn letztlich nichts dabei herausspringt?


    Iwelche Tipps wie weniger meines Einkommens berechnet werden kann?

    LiaMaria


    Aber es kann doch nicht sein, dass ich, obwohl ich einer Vollzeittätigkeit nachgehe am Ende deutlich weniger habe als der Hartz IV Regelbedarf



    Wenn das so die Regel ist, werde ich aus der Bedarfsgemeinschaft ausziehen und nur noch Unterhalt bezahlen, da es ansonsten keine Chance für mich gibt über die Runden zu kommen


    Die Ausbildung als Bankkaufmann ist eine der anspruchsvollsten Ausbildungsberufen, es ist einfach nicht möglich meine Ausbildung richtig zu machen und nebenbei noch einen Nebenjob

    Hallo, liebe Forumsmitglieder!

    Ich habe im Moment eine etwas komplizierte Situation, die mir schlaflose Nächte bereitet:

    Ich erwarte mit meiner Freundin ab Juli ein Kind, weswegen wir nun ab Juni zusammenziehen (Warmmiete 650€ +70€ Strom)

    Meine Freundin ist kurz vor ihrer Schwangerschaft arbeitslos geworden und kann aufgrund Risikoschwangerschaftenhaus in Moment nicht ausüben, weswegen sie ALG 2 bezieht, was auch in ihrer jetzigen Wohnung soweit klappt. (sie bekommt Miete und Regelbedarf ) (ALG1 war zu wenig, weswegen direkt Jobcenter übernommen hat, sie hat bisher nur 3 Jahre Ausbildung gemacht)


    Da wir nun zusammen ziehen, wurden wir als Bedarfsgemeinschaft eingetragen.

    Ich mache im Moment eine Ausbildung als Bankkaufmann und habe ca 820€ netto zzgl Kindergeld 190€. Desweiteren brauche/besitze ich einen PKW da ich im gesamten Geschäftsgebiet eingesetzt bin und deswegen pro Tag ca 30km fahre.

    Nun nimmt das Jobcenter an, dass meine Freundin aufgrund meines Einkommens nicht mehr so viel braucht und bekommt nur noch 200€ insgesamt zugesprochen. Die Miete und den Rest der ihr zum Leben fehlt soll ich dann bezahlen.

    Die Frage ist, wie soll das mit 1000€ möglich sein für 2 (ab Juli 3) Leute aufzukommen?

    Wenn ich die Miete bezahlt habe, habe ich nur noch 280€ und davon noch Auto abbezahlen, KFZ-Versicherung (60€ im Monat), Tanken, Essen, und weitere Fixkosten wie internet,Handyvertrag, Fitnessstudio etc?


    Das reicht hinten und vorne nicht und ich habe keine Ahnung wie ich ab nächstem Monat alles bezahlen soll...


    Hat jemand von euch eine Idee was man da machen kann? Die 70€ Strompauschale hat das Jobcenter auch nicht anerkannt, obwohl es eine fixe Summe ist, welche wir an den Vermieter zahlen müssen.


    Meine Ärgernis wurde heute im Jobcenter auch nur damit beantwortet, dass ich besser dran gewesen wäre, wenn wir nicht zusammen gezogen wären (lediglich Unterhalt für Kind)


    Was kann ich tun um die nächsten Monate ins Minus zu gelangen?