Beiträge von quinky3

    Bedarf:

    410€ Miete plus 424€ Regelsatz = 834€ Gesamtbedarf


    Einkommen:

    374,88€ Rente plus 438€ Verdienst - 131,40€ Freibetrag auf Deinen Verdienst = 681,48€ anrechenbares Einkommen


    834€ Bedarf - 681,48€ anrechenbares Einkommen = 152,52€ Sozialgeld vom Sozialamt (Da Du Rentner bist, ist das Jobcenter nicht zuständig).


    Diese Rechnung ist nur gültig, sofern die Miete der Angemessenheit Deiner Kommune entspricht

    182€ Warmmiete für eine Ein-Personen-BG. Wo soll das sein. Wohnen in einer Bretterbude?

    Im vorigen Jahrtausend war vielleicht eine Warmmiete von 182€ möglich.

    Heizung 50€ ist normalerweise extrem wenig, 60-80€ allgemeine Nebenkosten wären auch extrem wenig (immer auf die MINDEST-Angemessenheit von 45qm gerechnet)

    bleibt noch ca 52-72€ für den qm-Preis übrig = 1,20€ bis 1,50€ je qm.

    WO sollen solche Angemessenheitskriterien existieren.

    Ich bezweifel die Angaben für die Angemessenheit absolut.

    Das Jobcenter soll ein schlüssigen Konzept für solch extrem niedrige, unvorstellbare qm-Preise vorlegen.

    Sofort Widerspruch und Beweis für die Angemessenheit fordern, nötigenfalls veröffentlichen, das Jobcenter qm-Preis von 1,20€ unterstellt als Maximalmiete in der GESAMTEN Kommune.

    Ich sehe dort keinen Zirkel. Ob nun Fahrkarte oder die Fahrt mit dem Auto, beides ist in den 100,00 € Freibetrag mit eingerechnet. Nur wenn die Kosten 100,00 € übersteigen, würde man diese geltend machen können. Also egal ob 27,00 € oder 81,00 €, beide Fahrkarten wären durch den 100,00 € abgedeckt und müssten davon bezahlt werden.


    Nicht so ganz richtig, denn

    Absetzbar neben der Fahrkarte ist die 30€ Versicherungspauschale sowie die KFZ-Haftpflicht (es spielt keine Rolle, ob das Fahrzeug zur Arbeit benutzt wird oder nicht.

    Im Falle von 27€ monatlich wird sehr wahrscheinlich die Versicherungspauschale und Kfz-Haftpflicht (Monatsbetrag) die 100€-Grenze nicht überschritten, jedoch bei der 81€-Fahrkarte auf jeden Fall, sodass MEHR als 100€ Grundfreibetrag neben dem Selbstbehalt vom netto absetzbar ist

    Wenn die Sanktionen bereits wirksam ausgesprochen wurden, gelten diese für den angegebenen Zeitraum, d.h. z. Beispiel

    Sanktionszeitraum 1.1.19 bis 31,3.19.

    Per 1.2. Kein ALGII mehr

    Die Sanktionen sind per 31.3.19 erloschen, sie gelten heute nicht mehr

    sehe ich etwas anders, denn:

    • Ob die Betriebsrente als Vermögen verwertbar ist (Innerhalb des Altersvorsorgeschonvermögens, nicht normales Vermögen), das ist völlig klar, das hat das Jobcenter auch zu prüfen (wie Corinna schon schreibt)
    • aber über die Einzahlungen in der Vergangenheit, darüber hat das Jobcenter NICHTS zu sagen und geht das Jobcenter auch nichts an.
    • weiterhin könne die Einzahlungen des Arbeitsgebers bei einer betrieblichen Altersvorsorge NICHT als verwertbares Einkommen angerechnet werden, eigene Einzahlungen sind grundsätzlich freigestellt.
    • sollte das Jobcenter jedoch die betrieblichen Zahlungen als Einkommen werten und somit das ALGII kürzen, ist das automatisch die Verhinderung der regierungsseitigen GEFORDERTEN Altersvorsorge, da bei Anrechnung der betrieblichen Zahlungen das Existenzminimum NICHT mehr zur Verfügung steht.