Beiträge von Radlo

    Hallo,

    Ein Bewerbungfoto ist mehr als üblich und ich sehe keinen Grund, dieses zu verweigern. Machst Du es dennoch, würdest die Einstellungschancen selbstverschuldet mindern, was zu Ärger mit dem Jobcenter führen könnte.

    Gruss

    Was ist, wenn man selbst Bewerbungsfotos hat? Es geht nicht um das Bewerbungsfoto an sich, sondern was das Jobcenter damit macht. Die Bewerbungen muss ich ja eh selbst schreiben und abschicken. Möchte nicht, dass es auf deren Server gespeichert wird. Geht mir vor allem um Datenschutz und Privatsspäre. Dass die dort Bewerbungen einfach abspeichern ist auch mehr als fraglich meiner Meinung nach. Bewerbungsfotos direkt am Anfang zu machen wirkt eher so, als wolle man eine Art Fahndungsfoto machen. Die Fotos bekommt man ja auch nur in digitaler Form und würden dann wenn überhaupt nur für Onlinebewerbungen etwas bringen, weil ja auch nicht jeder einen super Fotodrucker hat. Ob man schon Bewerbungsfotos hat fragen die erst gar nicht.

    Warum sollte man kein Geld verdienen? Es gibt genügend Arbeitgeber die eine Weiterbildung unterstützen und fördern. Auch Quereinsteiger als Lehrer müssen teilweise wieder an die Uni und werden trotzdem bezahlt.

    Ein Quereinstieg als Lehrer wäre optimal, aber hierfür habe ich zu wenig Berufserfahrung.


    Andere Frage:


    Darf man vom Jobcenter gezwungen werden Bewerbungsfotos zu machen? Bewerbungsfotos habe ich selbst bzw. möchte ich selbst bestimmten, ob ich überhaupt ein Foto in meiner Bewerbung verwende. Möchte keinesfalls, dass mein Foto bei denen elektronisch gespeichert wird und für sonst etwas vewendet wird. In der EGV stand auch nirgends drin, dass es gemacht werden muss.

    Müssen interessante Stellen erwähnt werden? Wenn man sich für solch einen Bereich interessiert und schon nachweislich in diesem gearbeitet hat, würde ich einen Termin mit der Personalabteilung in der nächstgrößeren Stadt oder auch bei der Diakonie etc. vereinbaren, um zu erfahren welche Qualifikationen tatsächlich benötigt werden oder ob deine ausreichend sind. Zwar beziehen sich die Stellenangebote oftmals auf Soziale Arbeit oder Sozialpädagogik, nur vielleicht reicht dein Studium aus oder du kannst den Beruf ausüben und nebenher studieren.

    Ich bin noch ganz frisch in der EGV und bin etwas verwirrt. Ich habe einen Sachbearbeiter, Vermittlungshelfer UND noch einen Jobcoach und die arbeiten alle unabhängig voneinander. Dachte zuerst der Vermittlungshelfer wäre der Jobcoach und dieser mir dann ein persönliches Jobprofil erstellt für eine bessere Vermittlung. Die sprechen ja die ganze Zeit von guten regionalen Kontakten, die ich leider nicht habe. Erhoffe mir dadurch, dass die dort was gutes für mich finden können. Habe das Gefühl, dass meine Qualifikation entweder zu hoch oder zu niedrig ist bei den Stellenangeboten.


    Nebenher studieren? Als Zweitstudium? War jetzt eigentlich nicht geplant. Mein Jobcoach hat mir auch von einer Ausbildung abgeraten, da es wieder 2-3 Jahre unbezahahlte Arbeit wäre und ich dein zu "alt" sei, obwohl ich dadurch bessere Jobchancen hätte. Möchte ja irgendwann auch mal mehr als 1000€ monatlich verdienen. Vor allem bei meiner Vorbildung.

    So wie ich es verstanden habe sucht das Amt bzw. deren Eingliederungsprogramm für mich im Moment nach Berufen im Sport und Helfertätigkeiten. Ich soll mich dort bei denen neu orientieren und die stellen Bereiche vor.


    Tätigkeiten im sozialen Bereich wären natürlich was für mich, aber diese wurden nicht ewähnt. Hat sich eher so angehört als ob die nur Helfertätigkeiten und Verwaltungsberufe vermitteln können. Habe jedoch danach nicht speziell gefragt.


    Wären denn in der Regel Helfertätigkeiten Verwaltungsjobs vorzuzeiehen? Gegen Büroarbeit am Computer hätte ich nichts, aber Callcenter geht gar nicht.

    Und was hast du im Jugendbereich gemacht? Zudem sagt dies nichts über deine Qualifikationen aus. Also sage mir, was du bisher gemacht hast. Schulbildung, Ausbildung, Studium, Fortbildungen und Tätigkeiten. Ohne Infos ist keine vernünftige Antwort möglich.

    Habe Abi, Bachelor (Sport) und habe überwiegend im Schul- und Vereinsbereich gearbeitet (Trainer, Lehrer, Unterricht etc.). Fortbildungen habe ich keine.

    Welche Tätigkeiten angeboten werden, ist regional total unterschiedlich. Hinzu kommt der bisherige Werdegang. Also, was hast du bislang gemacht?

    Hauptsächlich im Jugendbereich gearbeitet. Nichts im Büro. Mir hat man als Beispiel jedoch ein Job als Telefonist genannt. Wären denn Verwaltungsberufe im IT Bereich denkbar?


    Wäre es nicht am sinnvollsten sich für Verwaltungsberufe zu entscheiden? Bei Helfertätigkeiten geht es doch nur hauptsächlich darum Geld zu verdienen. So hat man es mir dort auch gesagt. Eine richtige Eingliederung wäre das ja nicht.

    Was du nachweisbar schriftlich hast? Du solltest Alles nachweisbar

    für JC dokumentieren:

    Formblatt Nachweis von Bewerbungsbemühung ALG II


    Gruß

    Ich habe die Bewerbungsmails und wahrscheinlich noch die dazugehörigen Anschreiben. Schriftliche Absagen jedoch keine, da dieses entweder mündlich beim Gespräch geschehen sind oder ich ignoriert wurde. Diese Bewerbungen sind jedoch schon ein paar Jahre alt. Sie stammen noch vor meiner Umorientierung.

    Hallo,


    wie geht man mit schlecht zusammengestellten Stelleninformationen und Vermittlungsvorschlägen, die VOR dem Erstgespräch der EGV eingetroffen sind? Mir hat man bei der Erstberatung bei Antragstellung gesagt, dass man dort mit mir bespricht in welche Richtung es gehen soll. Nun habe ich jedoch Vorschläge bekommen, die nur grob mit meiner Vorausbildung zusammenpassen. Mir fehlen essentielle Vorraussetzungen, um die Berufe ausüben zu können. Fast so als würde man einen Führerscheinlosen zum LKW-Fahren bringen, um einen übertriebenen Vergleich zu nennen. Da stimmt wenn überhaupt nur der Jobtitel überein, aber nicht meine Qualifikationen und was die da verlangen. Da waren auch Vorschläge dabei, wo ich schon abgelehnt oder gar ignoriert wurde. Das ist eigentlich der Hauptgrund, warum ich mich in dieser Situation befinde.


    Muss ich mich für diese Stellen trotzdem bewerben? Aus strategischen Gründen macht es doch keinen Sinn sich nochmals da zu bewerben, wenn man dort schon abgelehnt wurde und sich die Situation nicht verbessert hat. In meinem Fall sogar verschlechtert, da ich mich beruflich umorientiert habe und meine Vorbildung noch weiter zurückliegt. Hätte es eigentlich lieber, wenn ich mich weiter fortbilde und es dort nochmals probiere. Ansonsten befürchte ich dort ganz unten durch zu sein, wenn ich denen eine weitere "Fail" Bewerbung abliefere. Mir haben die schon letztens deutlich gesagt, dass ich nicht genug bin. Eine Umschulung oder gar neue Ausbildung wäre mir schon fast am liebsten, damit ich einen sicheren Job habe.


    Sind Stelleninformationen und Vermittlungsvorschläge überhaupt gleichwertig zu behandeln? Kann ich bereits sanktioniert werden, wenn ich diese Vorschläge ablehne? Es ist ja nicht so, dass ich nicht möchte, aber ich möchte auch nicht riskieren dort niemals einen Job zu kriegen. Wäre das eine Begründung? Das ist ja kein Fall von Unzumutbarkeit, aber ohne dieses Erstsgespräch wissen die nichts davon. Diese ist aber erst in 1-2 Wochen.


    MfG

    Warum soll meine Ansicht nicht relevant sein? Habe nur nach Erfahrungsberichten gefragt, wenn das Jobcenter so etwas öfters tut. Leider darf der Name dieser Arbeitsvermittlung nicht genannt werden. Diese bezeichnet sich jedoch explizit nicht als Zeitarbeitsfirma und wirkt so also würden die etwas vertuschen wollen. Da man nicht selten Schlechtes über das Jobcenter hört und wie sie Job vermitteln, dann darf man doch über die Seriösität gewisser Angebote zweifeln. Bei meinen Angeboten haben die sich auch null Mühe gegeben und fast gar nicht die Erstbesprechung berücksichtigt. Sage denen, dass ich kein Auto habe und bekomme da ein Angebot mit mind. 3 Stunden Pendelzeit bei Arbeitsstellen die hohe Belastbarkeit und Flexibilität erfordern.

    Hallo,


    ich habe vom Jobcenter ein Stellenangebot von Personal xxxxx- Arbeitsvermittlung bekommen. Dazu finde ich jedoch kaum Informationen und deren Homepage sieht auch nicht gerade vertrauenswürdig bzw. sieht unseriös aus. Die sollen ja schon seit 2011 existieren und trotzdem findet man nichts über die. Das Stellenangebot war auch sehr allgemein. Man soll Bewerbungsunterlagen denen schicken ohne vorher zu wissen, wer der Arbeitgeber ist und wo sich dieser befindet.


    Kennt jemand Personal xxxxxxx- Arbeitsvermittlung und kann davon berichten?


    MfG


    Gelöscht! Datenschutz und Nennung von Firmen-Namen

    unerwünscht

    Grace

    Hallo,


    ich muss mich hier wieder melden, da sich meine Ausgangslage geändert hat.


    Ich habe nun vor mein Gewerbe ruhen zu lassen, da ich damit in den nächsten Monaten nichts verdienen kann. Dadurch sollte ich dann doch nicht mehr als Selbstständiger zählen, sondern als Arbeitssuchender oder nicht?


    Die Wohnung ist im Moment noch für mich verfügbar, da ich es geschafft habe meinen Vater miteinzubeziehen. Das ist aber nur eine Übergangslösung, da ich ihn damit nicht belasten möchte. Ansonsten hätten die mich abgelehnt. Die Wohnung an sich hat ein OK vom Jobcenter bekommen. Einzig mein Vermögen war das Problem zum Zeitpunkt der Antragstellung. Den Mietvertrag werde ich Ende Februar unterschreiben.


    Mein Vermögen beträgt im Moment ca. 6000€. Bis Ende Februar muss ich jedoch ca. 1400€ zahlen allein für die Krankenkasse, Kaution und Miete. Dadurch reduziert sich mein Vermögen unter den Freibetrag zum Zeitpunkt des Mietbeginns am 1. März.


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    Fragen:


    Erfülle ich nun die Vorraussetzungen, um meinen Antrag genehmigt zu bekommen?


    Kann ich vom Vermieter eine Rechnung für die fällige Miete und Kaution zum Monatsende bekommen und diese dem Jobcenter vorzeigen? Dadurch würden die ja sehen, dass mein Vermögen und Einkommen nicht mehr ausreichend sind.


    Zählt denn das Vermögen zum Zeitpunkt der Antragstellung oder Zeitpunkt, an dem es wirksam werden soll? Ich bin von letzteres ausgegangen, aber die beim Jobcenter haben mir etwas anderes gesagt.


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    Ich wäre wieder sehr sehr sehr dankbar, wenn ihr mir helfen und sagen könnt wie ich vorgehen soll um Antrag und Mieteübernahme genehmigt zu bekommen.


    MfG

    Radlo

    Also. Ich war heute beim Jobcenter und die haben mich abgewimmelt, weil ein Vermögen zu hoch ist. Ich solle es Februar wieder probieren, weil es dann rechnerisch möglich sein könnte. Sie haben mir sogar empfohlen mein Vermögen auszugeben. So hat es sich zumindest angehört.


    Wie soll ich nun vorgehen? Meine Eltern in den Mietvertrag einbinden, Vermögen ausgeben und es dann erneut probieren? Ist es einfach eine Elternbürgschaft zu bekommen und wie lange würde es dauern so etwas zu bekommen?

    Anträge und Belege habe ich schon vorbereitet.


    Ich habe ein Wohnungsangebot und eine Rechnung für die Küche, die ich übernehmen kann. Dann habe ich noch noch Beleg für meine monatlichen Krankenkassenkosten.


    Was muss ich dem Jobcenter sagen, damit es ab März bewilligt wird? Was soll ich erwähnen, falls die sagen, dass ich zu viel Vermögen oder sonst was habe?


    Wie soll ich die Sache mit der Rieser-Rente angehen?


    Vielen Dank und Frohe Weihnachten.

    Die Wohnung ist ab März verfügbar. Also Antrag ab März.


    Kaltmiete beträgt ca. 300€


    Muss ich denen nachweisen, dass ich nichts mehr verdienen werde in den nächsten Monaten? Ich habe Nachweise für mein Einommen aus den letzten Monaten. Zähle ich ohne Einkommen trotzdem noch als Freiberufler? Gewerbe ist angemeldet.


    Was muss ich tun, damit die mich nicht abwimmeln? Welche Zahlen und Nachweise benötige ich, damit ich bis März zugelassen werde? Die versuchen doch alles um mich loszuwerden.


    Soll ich die Riester-Rente da erwähnen? Muss das berücksichtigt werden beim Antrag? Wie soll ich das angehen?


    Vielen Dank nochmal für die Hilfe :)

    Danke für deine Antwort :)


    Hauptproblem im Moment ist Zeit. Ich habe wie gesagt ein tolles Wohnungsangebot bekommen. Ohne ALGII oder Mitmieter im Vertrag bekomme ich die Wohnung nicht und das ist mein erstes Angebot seit Monaten. Die sind schon kurz davor mich zu streichen. Das möchte ich verhindern.

    Guten Tag,


    Ich bin 29 Jahre alt, nicht verheiaratet und wohne im Moment bei meinen Eltern. Habe ein Studium absolviert, arbeite aber seit ca. einem Jahr selbstständig ohne Studiumbezug. Diese Arbeit muss ich jedoch nächstes Jahr unterbrechen, wodurch ich kein Einkommen mehr haben werde für die nächsten Monate.


    Mein Ziel ist es auszuziehen, damit ich meine selbstständige Arbeit fortführen kann. Das ist für mich leider nicht möglich, da ich als Freiberufler mit wenig/unregelmäßigen oder gar keinen Einkommen eine zu geringe Bonität aufweise. Nun habe ich endlich ein Wohnungsangebot bekommen, jedoch kann ich kein ALGII beziehen, da mein Vermögen etwas über 6000 € beträgt. Monatlich werden davon ca. 270€ aufgrund der Krankenkasse abgezogen und sonstige Ausgaben.


    Nun frage ich mich, wie ich mich aus dieser Zwickmühle befreien kann. Es ist ein gutes Wohnungsangebot und möchte es ungern sausen lassen. Der Vermieter lässt mich nur rein, wenn ich staatlich gefördert werde. Gibt es eine Möglichkeit, wie ich dennoch gefördert werden kann? Soll ich mir schon Möbel oder sonst was für meinen Haushalt/Beruf kaufen?


    Wäre sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet.