Beiträge von Radlo

    Nun weiß ich immerhin, wie ich mein Antwortschreiben genauer formulieren kann. Im Schreiben fehlt der Freibetrag komplett und ich gehe davon aus, dass die es für die Erstattung vorher einkalkulieren oder wird das nachträglich gemacht? Wäre doch zu umständlich.


    Im Schreiben haben die ja meinen Lohn Teilweise für Juli und August angerechnet. So wie ich es verstanden habe wird mein Lohn im Monat danach (August) angerechnet bzw. der Bedarf gemindert. Keine Ahnung, warum die das so krumm auf Juli und August aufgeteilt haben. Vielleicht bekomme ich die genaue Berechnung, nachdem festgelegt wird was ich rückerstatten muss. Ansonsten ist deren Berechnung nicht nachvollziehbar. Macht ja keinen Sinn mehr zu erstatten als man verdient hat.


    Das ganze so im Antwortschreiben schildern?

    Der Berechnungsbogen ist der, den ich hier schon reingestellt habe (Juli/August 2020). Einen für 2019 bzw. zum damaligen Zeitpunkt lag NICHT dabei.


    Soll ich im Antwortbogen auch schreiben, dass Rückerstattungssumme nicht nachvollziehbar sei, weil diese höher ist als mein Nettolohn? Irgendwie macht alles keinen Sinn aus dem Schreiben.

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    Es kam zur Überzahlung, weil ich Juni und Juli 2019 Teilzeit gearbeitet habe und dabei 711,10€ verdient habe. Deshalb kommt es zu Kürzungen meines Bedarfs bzw. zur Rückzahlung, die laut dem Bescheid 1240,53€ beträgt. Genau das stand im Bescheid und habe alles so am Anfang zusammengefasst. Die Schnipsel sind die einzigen Berechnungen die dort waren. Wollte mit den Schnipsel eigentlich nur das ganze noch kompakter machen, weil es alle Informationen enthält, worauf man auf die Rückerstattungssumme kommen könnte. Mehr als ich hier geschrieben habe steht im Schreiben nicht und habe alles zum Sachverhalt hier reingeschrieben.


    Meine Hauptfrage ist, wie man von 711,10€ auf 1240,53€ Erstattung kommen kann mit allen Daten die ich dazu habe und wie ich es dem Jobcenter am besten mitteilen soll, wenn das ein Fehler ist, wovon ich jetzt ausgehe. Das Jobcenter hat mir schon einmal Probleme gemacht wegen diesem befristeten Teilzeitjob und haben mir schon die Bezüge gestrichen, weil die dachten das wäre ein langfristiger Job. Diese Angelegenheit habe ich aber schon vor längerer Zeit erledigt. Meine Vermutung ist daher, dass die wieder einen Fehler gemacht haben und irgendwie Juni und Juli 2019 mit dem selben vollen Lohn berechnet haben. Ansonsten ist die Rückerstattungssumme unverständlich für mich.


    Reichen diese Informationen aus um zu sagen, wie ich nun vorgehen soll? Mein nächster offizieller Schritt laut demist es mich zum o. g. Sachverhalt zu äußern per Antwortbogen. Die Frage ist nur wie. Würde es Sinn machen dort mal anzurufen und es zunächst telefonisch abzuklären oder reagieren darauf allergisch und bestehen auf den schriftlichen Antwortbogen?

    Ich habe doch im Titel und Anfangstext geschrieben, dass ich ein Schreiben für eine Anhörung wegen Überzahlung bekommen habe. Diese Schnipsel waren im Bescheid dabei. Fix ist noch nichts und ich muss mich zunächst erst einmal dazu äußern. Ansonsten entscheiden die alles. Deren angeforderte Rückforderungist ist höher als das was ich verdient habe (Netto als auch Brutto), was für mich unverständlich ist. Deshalb frage ich hier wie ich vorgehen soll. Ich möchte im jeden Fall vorbereitet sein und nichts Falsches machen.


    Entschuldigung für das ganze hinundher hier, aber ich gebe nur das wieder was ich habe und weiß. Wenn ich mal was anderes reinschreibe als man hier von mir will, dann weil ich es nicht kenne und davon ausgehe, dass es im aktuellen Bescheid ist. Tut mir Leid, wenn das Ganze nervig ist, aber gewollt ist es nicht.

    Ich habe vor diesem Bescheid nur die Aufforderung bekommen meinen Lohn nachzuweisen und ansonsten war kein Berechnungsbogen o. Ä. dabei. Von einer Anhörung war nur im jetzigen Bescheid die Rede. Ich gehe aber davon aus, dass der Berechnungsbogen 2019 derselbe war mit 424€ Regelbedarf. Im Erstattungsteil ist auch vom 424€ Regelbedarf die Rede für den Zeitraum.

    Das ist kein Berechnungsbogen. Das sind Bruchstücke eines Aufhebungs- und Erstattungsbescheides.

    Achso. Dachte das wäre das Relevante, weil im Berechnungsbogen steht eigentlich mein Gesamtbedarf. Das steht doch auch in dem was ich geschickt habe (Regelbedarf + KdU). Trotzdem hier nochmal der Berechnungsbogen. Scheint aber aktuell zu sein und nicht zum damaligen Zeitpunkt.

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    Hallo,


    ich schildere "kurz" meine Situation:


    Ich habe Juni und Juli 2019 Teilzeit gearbeitet. Der Lohn für diesen Zeitraum beträgt 628,10€ und habe alles im Juli ausgezahlt bekommen und nicht aufgeteilt in Juni und Juli. Sonst hätte ich für den Juni 400€ und Juli 228,10€ bekommen. Im September 2019 habe ich aufgrund eines Fehlers noch 83€ bekommen. Für diesen Job habe ich also insgesamt netto 711,10€ verdient, was ich auch auf den Konto bekommen und denen nachgewiesen habe.


    Nun habe ich vom Jobcenter ein Schreiben bekommen für eine Anhörung zu Überzahlungen. Die Aufhebungssumme für den Juli 2019 beträgt 357,53€. Was mich mehr irritiert ist, dass Aufhebungssumme für den August mein gesamter Bedarf (Regelbedarf + Miete) beträgt. Insgesamt muss ich also 1240,53€ Überzahlung erstatten. Das ist fast doppelt so viel als ich verdient habe.


    Ist das ein Fehler von denen? Keine Ahnung wie die auf diese Summe gekommen sind. Selbst wenn man mein Bruttolohn nehmen würde wäre das noch weniger als die Aufhebungssumme. Vom Freibetrag war auch noch nicht die Rede. Habe irgendwie das Gefühl, dass die meine Lohnabrechnung nicht ganz verstanden haben. Weil auf meiner Lohnabrechnung und Nachzahlung steht mein steuerpflichtiger Bezug den ich verdient habe. Also insgesamt 1865,5€, wenn man beide Lohnabrechnung nimmt. Sieht so aus als hätten die mein Bruttolohn doppelt genommen. Nur so kann ich mir die Aufhebungssumme erklären.


    Oder habe ich da einen Denkfehler gemacht? Blicke da sonst nicht durch, da die Berechnung nicht transparent ist und auch kein Freibetrag erwähnt wird. Ich bin bisher auch davon ausgegangen, dass nur der Nettolohn zählt.


    Was soll ich jetzt machen? Falls das der vermutete doppelt gemoppelt Fehler ist. Soll ich im Antwortschreiben genau das erklären? Würde es Sinn machen da mal anzurufen?


    Vielen Dank.


    MfG

    Hallo,


    ich habe demnächst ein Termin beim Jobcenter, wo man mit mir über das Thema Weiterbildung sprechen möchte. Grund dafür ist, dass ich einen beruflichen Neuanfang brauche. Möglicherweise bin ich auch berechtigt für eine Umschulung, da meine Erstausbildung 3 Jahre her ist und ich höchstens 1 Monat sozialversicherunspflichtig gerarbeitet habe.


    Meine Fragen: Was ist denn von den ganzen Bildungsträgern und Umschulungen/Weiterbildungslehrgängen zu halten? Sind diese auf dem Markt angesehen und mit anderen Ausbildungen gleichzusetzen? Ursprünglich hatte ich vor eine Ausbildung zu beginnen. Wäre das besser, wenn ich die Möglichkeit dazu habe?


    MfG

    Hier geht es doch nur darum, dass das Vermögen auf das Bafög angerechnet wird oder verstehe ich es falsch? Bei mir geht es jedoch um die Rückzahlung des Darlehens und ob dieser Betrag von meinem Vermögen abgezogen wird. Beispiel: Ich habe ein Vermögen von 6000€ und liege über den Freibetrag. Ich habe jedoch aufgrund des Bafög-Darlehens Schulden. Kann bzw. muss ich diese Schulden von meinem Vermögen abziehen?

    Hallo,


    wird die BAföG-Darlehensschuld im Vermögen verrechnet? Das frage ich deshalb, falls mein Vermögen über der Grenze liegen sollte. Könnte ich dem Jobcenter meine BAföG-Darlehensschuld vorlegen, wenn diese kürzen der gar mich ganz streichen wollen?


    MfG

    Hallo,

    weshalb möchtest du einen Vergleich schliessen bzw. wie könnte der Vergleich aussehen?


    Das Jobcenter übernimmt die Selbstbeteiligung nicht. ALG II Empfänger haben die Möglichkeit, einen Beratungsschein beim Amtsgericht zu beantragen.

    Ich muss eventuell Schadensersatz zahlen, falls der Anwalt . Der Vergleich könnte so aussehen, dass ich einen Teil des geforderten Schadensersatz zahlen muss.


    Beratungsschein = die Kosten, welche die Rechtschutzversicherung übernimmt?

    Hallo,


    ich befinde mich im Moment in einem Streitfall (Vermieter/Wohnung). Dafür habe ich per Rechtschutzversicherung einen Anwalt beauftragt bzw. mein Mietmieter hat es getan. Nun müssen wir vorerst einmal eine Selbstbeteiligung von 150€ zahlen. Der Anwalt versucht das Ganze außergerichtlich zu lösen.


    Meine Frage: Zahlt das Jobcenter die Selbstbeteiligung? Welche Kosten können denn übernommen werden, wenn eine Rechtschutzversicherung dabei ist? Was würde das Jobcenter übernehmen, wenn man sich auf einen Vergleich einigt?


    Vielen Dank im Voraus.


    MfG

    Für mich wirkt es mittlerweile so, als ob du immer wieder Ausreden suchst. Erst sieht eine Homepage unseriös aus, dann passen dir gewisse Abläufe in Maßnahmen nicht. Auch die Eigeniniative bzgl. Bewerbungen und Jobsuche finde ich mangelhaft oder hast du mal bei einer Stadt in deiner nähe angerufen und um ein Gespräch gebeten?

    Wofür suche ich Ausreden? Dafür, dass ich das beste für mich möchte und nicht auf kurzfristige Lösungen stehe, die mich nicht aus meiner Lage bringen? Ist das verwerflich? Wenn alles super ist, dann wäre ich ja nicht hier. Ich nenne hier nur Dinge, die mir negativ aufgefallen sind und frage deshalb hier nach bevor ich was falsches mache. Vor allem wenn es darum geht Sanktionen vorzubeugen. Zeitarbeit/Personalvermittlung hat doch niemals einen guten Ruf. Selbst die beim Jobcenter raten davon ab. Soll ich nun alles hinnehmen was man mir vorlegt, auch wenn es gegen den Datenschutz z.B. verstößt ? Ich gebe zu, dass ich übervosichtig bin. Das liegt aber daran, dass ich nicht noch mehr Zeit verschwenden möchte. Ich denke nicht an vermittelten Jobs an sich sondern was DANACH kommt.


    Eigeninitative ist das letzte was man mir vorwerfen kann. Habe Stadt und Nachbarstädte befragt. Jobs mit meinem Lebenslauf zu bekommen ist ganz schwierig, da ich entweder zu viel oder zu wenig bin. Für mich bleibt eigentlich fast nur ein kompletter Neuanfang, wenn ich einen unbefrsitetetn sozialversicherungspflichtigen Job haben möchte, der halbwegs gut bezahlt wird. Mit meinen Qualifikationen könnte es nur noch klappen, wenn ich Fortbildungen finanziert bekomme bzw. irgendwie Kontakte knüpfen kann, die mich weiterbringen.

    Hallo,

    zwischen "sehen wollen" und "abspeichern" liegen himmelweite Unterschiede.


    Gruß!

    Wer versichert denn, dass die Unterlagen nicht abgespeichert werden? Die zuständige Person schickt es den Sachbearbeiter bzw. den Jobcoach. Eventuell haben die ein Intranet, wo abgespeichert wird und von den aufrufbar ist vom Jobcenter. Warum wollen die meine Anlagen haben? Diese macht man ja nicht während der Maßnahme, sondern hat man schon dabei, Sprich es weist nicht nach, dass man es "erarbeitet" hat.

    Hallo,


    es wäre vollkommen neu, daß das Jobcenter für Dich Bewerbungen abspeichert oder Fotos für Bewerbungen für ihr System haben will. Kann es sein, daß Du da etwas falsch verstanden hast?


    Gruß!

    Während der Maßnahme muss man u.A. Bewerbungen schreiben. Diese musste ich auf deren USB-Stick draufspeichern, weil das Jobcenter es sehen möchte. Samt Lebenslauf und Anlage. So hat man es mir gesagt. Als eine Art Nachweise, dass man dort gearbeitet hat. Ich habe auch von Bekannten gehört, dass die deren Bewerbungen haben wollten, weil diese gut waren und es anderen Teilnehmern als Beispiel zeigen wollten. Bewerbungsfotos werden sicherlich auch dort abgespeichert. Anders bekommt man es ja nicht auf den USB-Stick. Die Datei müsste mindestens auf den Rechner des Sachbearbeiters sein.