Beiträge von AK1234

    Die Diskussion um was man hätte absehen können oder nicht absehen können finde ich hier an vielen Stellen sehr mühsam, ohne direkten Zusammenhang zum eigentlichen Anliegen und wenig lösungsorientiert.



    Die Bemessungsgrundlagen sind für alle gleich – kommt man über einen gewissen Betrag ist man raus und dabei ist es egal ob man 2€ oder 20000€ drüber ist.



    Die meisten Menschen können sich „doppelte Haushaltsführung“ nicht leisten, nicht weil sie in Saus und Braus leben sondern weil das Geld knapp bemessen ist und gerade für die nötigsten Dinge reicht und als Familie kommt man damit weiter als die Mitglieder einer Familie einzeln.



    Ich versteh ja auch, dass man das „Geld der Allgemeinheit“ verantwortungsvoll und im Sinne aller verwaltet, sollte aber nie vergessen, dass aktuellen Bemessungsgrundlagen und Sätze doch sehr weit von der Realität entfernt sind.


    *OT ENDE*



    Zurück zum Anliegen an sich – hier bleibt nur
    1. neuen Mitbewohner finden
    2. ausziehen und drei Monte die Zähne zusammen beißen
    3. sich nebenbei einen Job suchen.




    …… und noch, genau gesehen muss nicht Deine Tochter Schulden machen sondern Ihr als Eltern da Ihr unterhaltspflichtig seid.

    Unterhaltspflicht ist klar. Es war aber ja vor zwei Jahren nicht abzusehen, dass sie ausziehen möchte. Also sind die Verbindlichkeiten nun mal da und müssen getilgt werden. Außerdem sagt ja keiner , dass wir nicht bereit wären zu zahlen. Allerdings können wir nicht für zwei Wohnungen bezahlen.
    Mir ging es eher um die Erklärung, warum man unter 25 eine Erlaubnis braucht, wenn keiner aus der Familie im Bezug von ALG steht.
    Und noch einmal zum Verständnis: es war ja nicht mutwillig herbei geführt und der Plan war die Miete aus zwei Einkommen zu bestreiten.

    Hallo Tanni,


    Erlaubnis braucht Deine Tochter, weil erstmal die Eltern in der Pflicht sind Unterhalt zu zahlen.
    Bei der Betrachtung werden persönliche Verpflichtungen nicht berücksichtigt.


    Ich habe verstanden dass die Entscheidung eine WG zu gründen darauf basierte, dass die zwei Mädels zusammenlegen.


    Diese Voraussetzung ist aber nun weggefallen und damit muss man neu denken.


    Warum zieht sie nicht zu Euch zurück oder sie sucht sich eine/einen neuen Mitbewohner?


    Gruß,


    AK

    Dass die Umsetzung mit Hindernissen behaftet ist, kann ich verstehen. Bei dem angeführten Beispiel, müsstest du dann eben früher aufhören die Pakete zu verteilen, so dass du mit der Nacharbeit auf deine entsprechenden Stunden kommst und keine Überstunden machst. Am nächsten Tag ebenso. Dann bleiben die Pakete liegen. Das ist allerdings nicht dein Problem. Wenn du deine Rechte als Arbeitnehmer nicht wahrnimmst, kann da kein andere für dich tun.



    Das ist aber auch das, was du mit dir selbst machst und machen lässt. Die Überforderung ist hausgemacht und das solltest du erkennen.



    Jo– vielleicht sollte ich es jetzt so zu machen – das bin ich den Job sicherlich schnell los und/oder werde den ganzen Tag gemobbt und schikaniert.



    Genau deswegen handelt so niemand, weil die Mitarbeiter ihren Job behalten möchten und laufen somit in die Überforderung.



    Klar liegt es an der eigenen Handlungsweise und was man mit sich machen lässt – wie alles im Leben - aber es ist dem System(en) geschuldet daher ist das alles theoretisch einfach gesagt aber wenn man den Job behalten möchte, was die meisten Leute erst mal wollen wenn sie einen Job annehmen, in der Praxis kaum umsetzbar.

    Ich habe das schon verstanden


    Was ich wohl nicht vermitteln kann ist , dass das was Du anmerkst in der Theorie stimmt aber praktisch nicht zu machen ist .


    Beispiel : man kommt morgens um 7 Uhr an , sortiert seine Dinge und macht sich um ca.10 Uhr auf den Weg zur Verteilung - damit ist man gegen 16-17 Uhr fertig und fährt wieder „rein“ und muss dann noch die Nacharbeit machen und kann nicht einfach „abhauen“ .


    So ebtweder man hat den Stress mit der Arbeit oder man hat ihn mit der Arbrit und dem Konflikt.


    Es muss alles ausgetragen werden und nachgearbeitet- was liegen bleibt ist morgen zusätzlich zu tun ......


    P.S. wenn es so einfach wäre alles wie Du schreibst würden wir das Thema „Burnout“ , „Depression“ und „Überforderung von Mitarbeitern“ doch in unserer Gesellschaft gar nicht wieder finden - das Gegenteil ist aber leider und an vielen Stellen der Fall.


    Beiträge zusammengefügt
    Grace

    Danke Casa.


    In der Theorie ist das alles einfach gesagt,praktisch aber nicht umsetzbar.


    Die Arbeit ist nicht zu schaffen , moderat nicht und im Akkord auch nicht und der Druck der dort aufgebaut wird ist nicht zu ertragen .


    In meinem Arbeitsvertrag ist die Arbeitszeit mit 38,5 Stunden deklariert - rechnet man aber das Gehalt um ist unschwer zu sehen dass es zwischen 50 und um die Weihnachtszeit sogar um die 60 Wochenstunden sind .........


    Es geht nicht um ALG I sondern ALG II da ich nicht über 10 Monate am Stück gearbeitet habe.

    Ja aber ist ja nicht unterhaltsfähig, er zahlt alleine die Rate für das Haus 1500 € plus noch andere Sachen die er hat und er bekommt hier immer Mahnungen und ist immer im Dispo wie soll er denn dann mich bitte unterhalten können ist also absolut gar nicht möglich.

    Persönliche Verpflichtungen werden da nicht berücksichtigt - das ist Privatvergnügen (sonst würde die Allgemeinheit ja praktisch da auch mitfinanieren).


    Vielleicht wäre Wohngeld eine Option aber je nach BAfög-Bescheid geht auch das nicht und ein Minijob könnte auch helfen ;)

    Liebe Laura,


    ich kenne niemanden der über das Jobcenter eine Arbeit gefunden hat und auch keinen den eine Maßnahme weiter gebracht hat - ist irgendwie Beschäftigungstherapie die für manch einen ander gut ist über überhaupt mal einen Tagesrythmus zu bekommen.


    Fakt ist, es gibt Bestimmungen und Vorraussetzungen um diese Hilfe zu bekommen und eine davon ist es, in dem Fall, eine Maßnahme zu absolvieren.


    Ich kann verstehen, dass Du da nicht wirklich motiviert bist an einer Maßnahme teilzunehmen.


    Allerdings stellt sich hier die Frage warum Du nicht schon längst einen Teilzeitjob gesucht hat um Dich wie Du sagst "selber zu finanzieren" und erst im Angesicht der Maßnahme damit um die Ecke kommst ^^


    Eine Lösung wäre, die Maßnahme anzutreten und nebenbei einen Teilzeitjob oder eben einen Ausbildungsplatz ( das strebst Du ja an so wie ich Dich hier verstanden habe) zu suchen und wenn Du den dann hast, kannst Du ganz anders argumentieren.


    Dein Verhandlungsposition ist so recht dürftig wie ich finde.


    Viele Grüße,


    AK

    Hallo Casa,


    ich arbeite jetzt seid September 10-12 Stunden am Tag und kann einfach nicht mehr.
    Dabei sitze ich nicht am Schreibtisch ( ich möchte die Schreibtischarbeit nicht abwerten) sondern renne durch die Straßen und verteile Pakete, Päckchen und Briefe und das bei Wind und Wetter.


    Von Privatleben nichts mehr übrig, ich komme nicht mal mehr zu Arzt oder sonst wo hin.


    Nach 10 Stunden Arbeit hörst du auf. Du machst deine Pausen. Für die Mehrarbeit verlangst du Freizeitausgleich. Du nimmst deinen Urlaub - in Abstimmung mit dem Unternehmen. Dass du um deine Rechte weißt und sie zukünftig gewahrt haben möchtest, eröffnest du deinem Teamleiter. Du kannst den Betriebsrat einbeziehen.


    Nach zehn Stunden Arbeit soll ich aufhören?
    Das reicht nicht um die Arbeit zu schaffen.
    Verlangen des Freizeitausgleiches ist das eine, bekommen das andere.
    Die Mitarbeiter werden ausgebeutet, das ist es einfach.
    Ich schaffe das kein weiteres halbes Jahr.


    Das Netz ist voll von Kommentaren zur Arbei beid er Deutschen Post, das hatte ich im Vorfeld auch gelesen aber wollte es gerne versuchen.


    P.S. ich finde es sehr wohl ein Kündigungsgrund wenn man mit der Arbeit überlaste ist und kurz vor einem Burn-Out steht und an keiner Stelle in dem Unternehmen Gehör findet.


    Das kann auh nicht im Sinne von irgendwem sein, dass Menschen unter diesen Bedingungen arbeiten und sich nicht wehren können und es mache weil sie Angst ums Geld haben - gnau darauf zieht nämlich dieses ganze System ab.

    Zitat - Korrektur
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    Grace

    Hallo Gabi,


    danke für Deine Rückmeldung.
    Ich kann mit meinem Arzt sprechen, er weiß auch um meine Thematik mit den Schlafproblemen die ich zusätzlich noch habe.
    Ich kann mir also eine Krankmeldung holen aber was ist das für ein Attest - hat das einen bestimmten Namen?


    Ich gehe ja seid Donnerstag letzter Woche wieder arbeiten, war vorher 3,5 Wochen krank geschriebe wegen meines Fusses.


    Ich möchte kein Geld raus schlagen über Klage oder so , ich möchte nur einen anderen Job den ich schon suche aber ich möchte mich bis dahin nicht weiter mit der Post rum quälen.


    Die könnten mir doch aber fristlos kündigen und dann bekomme ic doch auch keine Sozialleistungen, oder?


    Viele Grüße,


    AK

    Liebe Formunutzer,


    ich bin neu hier und wende mich an Euch weil ich verzweifelt bin.


    Ich habe lange über Zeitarbeit in der Produktion gearbeitet, immer mit Pausen, die von der ARGE überbrückt wurden.
    Zeitarbeit kündigt und stellt dann wieder für 3-5 Moante ein, kündigt dann wieder und kommt nach 1-3 Monaten und stellt wieder befristet ein.


    Ich habe mich immer selber um Arbeit gekümmert so auch im September, als ich mal wieder von der Zeitarbeit gekündigt wurde.


    Ich habe bei der Post angefangen.


    Die Arbeistkonditionen sind aber nun nicht mehr erträglich und ich kann nicht mehr.


    Ich arbeite seid September fast durchgängig 10 und mehr Stunden am Tag (7-17,18,19 Uhr) , es wird bei der Zeiterrfassung gemauschelt so dass offiziell zehn Stunden registriert sind, der Rest fällt unter den Tisch, alles im Akkord und Schnelldurchlauf, der Vetrag ist immer befristet - 2 x drei Monate und nun sechs Monate bis September.
    Die Post findet kein Personal und jeder Mitarbeiter arbeitet mindestens für zwei.
    Briefe Pakete, Päckchen und Werbeblättchen müssen zugestellt werden.
    Pausen sind nicht drin denn sonst würde man noch länger brauchen und die Teamleiter sitzen einen im Nacken.


    Ich war drei Wochen krank weil ich mir den Fuß verstaucht hatte,hätte eine Woche Urlaub gehabt der mir einfach gestrichen wurde und ich bin dann wieder arbeiten gegangen.


    Während der AU sollte ich aushelfen gehen beim Sortieren , habe ich gemacht.
    Während der AU habe ich drei Einladungen bekommen für ein, wie sie es nenen, Vorsorgegespräch wegen der Krankentage.


    Ich möchte kündigen, da ich es nicht mehr schaffe.


    Nun befürchte ich aber, dass ich dann keine Sozialleistungen bekomme.


    Ich bemühe mich schon um eine andere Arbeit aber es geht nicht mehr.


    Ich weiß dass es nicht so schlau ist zu kündigen ohne einen neuen Job zu haben aber ich bin körperlich und mental am Ende.


    Was könnte die Lösung sein und gibt es nicht für solche "Härtefall-Kündigungen" doch die Möglichkeit HartzIV zu bekommen?



    Danke und viele Grüße,



    AK