Beiträge von Brazz

    Danke, Casa. Ich habe dich hier bereits als regen Forenteilnehmer ausgemacht. Vielen Dank für deine Beteiligung!



    Das war auch meine Einschätzung. Den Antrag gebe ich erst fast Ende des Monats ab - die Sachbearbeitenden halten aber am Tage meiner ersten Vorsprache fest. Ich habe bislang aber keine Begründung dafür, dass der Tag der Abgabe zählen sollte, wo ich doch erst am 01.10. leistungsberechtigt bin. Das scheint nicht eindeutig geregelt zu sein.


    Da habe ich mich wohl unverständlich ausgedrückt - was du in diesen Absätzen beschreibst, war nicht die Frage und für mich auch völlig klar. Es diente mehr der Information um meine Sachlage.
    Ich erlaube mir aber an der Stelle anzumerken, dass ich mir vorstelle, dass es wichtig ist, nachzuweisen, dass man mit dem Tage der Antragsabgabe/-stellung bedürftig ist - und nicht eine beliebige Anzahl an Monaten zuvor (dem einen JC genügen 83 Tage zurück zu einem Monatsanfang, das andere verlangt sechs Monate und wiederum drei bei Abgabe des Nachfolgeantrags - weil das nun mal im Gesetz nicht geregelt ist).
    (Natürlich ist es nicht relevant, was ICH mir vorstelle... Doch gibt es nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte.)



    Das kommt auf die Zahlung an.Wenn ich BAföG beziehe, dann muss ich nicht angeben, woher das Geld kommt und dass ich das nach Ende des Studiums nicht mehr erhalten werde. Wenn mir die Mama im August mal 200 € überwiesen hat, dann sollte ich schon erklären, dass das nur einmal der Fall ist und nach Ende des Studiums nicht mehr passieren wird.


    Einige Schwärzungen auf Kontoauszügen sind zulässig. Insbesondere die in § 67 Abs. 12 SGB X genannten besonderen personenbezogenen Daten.


    Das ist tatsächlich etwas schwierig, da ich in den letzten Monaten wirklich Geld von meinen Eltern geliehen habe (was auch so als Verwendungszweck drin steht), vom JC aber wohl als Einkommen gezählt wird, weil festgelegt ist, welche Art Einkommen nicht zu Berechnung herangezogen wird (Steuern, Sozialversicherungsabgaben,...).
    Ich war der Meinung, Ausgaben sollten bis auf den Betrag vollständig schwärzbar sein, weil es möglicherweise nicht irrelevant ist, wie viel Geld ich in der Vergangenheit ausgab, aber doch wofür.


    Das ist nicht in das Formular einzutragen. Man wird ein Anschreiben fertig machen, in dem steht, dass man die Einnahmen damals nur hatte, weil man einige Tage nicht in der Stadt war. Da man nun arbeitslos sein wird, wird man auch immer in der Stadt sein, so dass eine Vermietung des WG-Zimmers über Airbnb gar nicht mehr möglich ist.




    Bitte bedenke, der Tag an dem die letzte Prüfungsleistung abgelegt wurde, ist das Ende der Ausbildung. D.h. es könnte jetzt schon Anspruch auf ALG2 bestehen.


    Vielen Dank für den Hinweis zu airbnb und dem Schreiben - da haben die ein (selbstgebasteltes) Formular ohne Fangfragen, das als Beiblatt zu einzelnen Anlagen bzw "wahrheitsgemäßen Erklärungen" genutzt wird.
    Tatsächlich gilt in meinem Fall nicht der Tag der letzten Prüfungsleistung - ich bin aus anderen Gründen bis längstens 30.09. Studierender.

    Liebe Community,
    ein "Hallo" an alle hier; ich meldete mich eben neu an. Wegen einer Frage, natürlich, wie so viele, es sollen aber mal noch Antworten auf andere Beiträge folgen :)


    Ich habe mich zuvor um eine forumsinterne und -externe Suche bemüht, die Fragen beschäftigen sich aber zumeist um den Umfang oder den Verbleib von ins Jobcenter verbrachten Kontoauszügen.


    Ich könnte eine längere Geschichte erzählen, wie es zu meiner Hauptfrage kam (die ich auch niederschreiben kann), kann das aber ganz gut abkürzen:



    1. Welcher Tag ist denn maßgeblich für die Vorlage von Kontoauszügen, welche viele Jobcenter im Umfang von drei Monaten rückwirkend verlangen? Der "Tag der Antragstellung", der Tag der Abgabe der vollständigen Antragsunterlagen (unvollständig werden sie ja nicht angenommen) oder der Tag des Leistungsbezugs?


    Letzterer kann, bspw. bei (Ex-)Studierenden in der Zukunft liegen, etwa zum 01.10.
    Auf meinem Antrag steht nun, da ich ihn frühzeitig wegen Bearbeitungszeiten abgeben wollte, der 17.08.2017, daher soll ich nun auch rückwirkend bis 01.05. bis hin zu tagesaktuell die Papiere bringen - der nächste Termin zur Abgabe ist in zwei Wochen. Wenn dann wieder etwas fehlt, erweitert sich der Zeitraum weiter. Etwas unverständlich ist, welchen Zweck die Information über meinen Zahlungsverkehr im Mai dem Leistungsbezug im Oktober erfüllt, wenn ich keine regelmäßigen Einkünfte oder solche aus selbstständiger Arbeit habe. Vorher bin ich auch nicht leistungsberechtigt, weil ich bis 30.09. Studierender bin.


    Daraus ergeben sich Zusatzfragen, die schon oft gestellt und beantwortet wurden, umfangreich allerdings nur vor einigen Jahren.


    2. Die Kontoauszüge habe ich ungeschwärzt, zum Verbleib im Jobcenter und mit einer (Herkunfts-)Erklärung (auf den Kopien) zu jedem/r Zahlungseingang/Einzahlung/Habenbuchung zu versehen. Ist das so korrekt? ("Das machen hier alle schon immer so!" - der Garant für die Richtigkeit der eigenen Arbeit).


    3. Das Jobcenter erwartet von mir, die seit Mai zwei Mal angefallenen Zahlungen von airbnb von unter 200€ über die Vermietung meines WG-Zimmers als Einkünfte in der Anlage EK anzugeben. Dort steht aber "laufend und regelmäßig" darüber - wann soll man denn davon ausgehen?



    Umfangreicher und verwirrender als gedacht, mein Text. Vielleicht mag jemand seine Meinung oder sein Wissen dazu mit mir teilen, soweit dies im Rahmen des Erlaubten im Forum möglich ist.