Beiträge von Casa

    Die Begründung ist absurd. Es besteht Anspruch darauf, dass der Bedarf gedeckt ist. Der Bedarf beträgt hier 170 €. Die Tatsache, dass du faktisch in Vorleistung aus deinem Vermögen gegangen bist, ändert nichts daran.


    Lege Widerspruch ein.


    Zitat

    Der Bedarf der Heizkosten ist zu decken. Im Ergebnis führt Ihre Anrechnungspraxis dazu, dass ich Heizkosten mit der Regelleistung begleichen müsste. Eine Verrechnung mit Guthaben aus Stromlieferung ist gesetzlich nicht vorgesehen. Ferner entbehrt die Nichtübernahme einer gesetzlichen Grundlage.


    Sollte der Widerspruch keinen Erfolg habe, werde ich Klage erheben.



    Gleichzeitig kannst du auch mit dem Stromversorgungsunternehmen sprechen, deine Situation schildern und mit denen ausmachen, dass du 120 € für die Heizkosten überweist und sie dir das Stromguthaben erstatten.

    M.E. ist das nicht richtig. Jedenfalls muss das Weihnachtsgeld ausgenommen werden, da es nur nach Auszahlung angerechnet werden kann und nicht in den Monaten vorher.


    Ohne Bescheid kann man das aber schlecht feststellen.


    Du kannst den Bescheid gern hier anonymisiert hochladen. Als PDF bitte.

    Da nicht klar ist, aus welchem Grund die Familienkasse Kindergeld über das 25. Lebensjahr hinaus geleistet hat und warum sie es nun einstellte, kann die frage nicht beantwortet werden.


    Sinvoll wäre, wenn man mal die Bescheide liest und wiedergibt, was darin steht.

    Wirf doch die Kostenübernahmeerklärung ein und gut ist. Du bist doch sicher nicht mehr als 2-3 Wochen weg. Und zwischen Weihnachten und Neujahr arbeitet die Verwaltung dort sicher auch nicht. Außerdem frage ich mich, wer da die Sachen vor die Tür stellen soll, wenn die Kostenübernahme da ist.



    Zwischen dem 21.12. und 06.01. liegen gerade mal 5 reguläre Arbeitstage...



    Du kannst einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht beantragen. Du zahlst dann bei einem Rechtsanwalt nur einen Eigenanteil von 15 €.


    Der wird allerdings auch nicht viel mehr machen, als Widerspruch erheben. Bis über den Widerspruch entschieden ist, ist Weihnachten vermutlich vorbei. Außerdem bin ich sicher, dass dich das Jobcenter exakt den Tag nach deiner genehmigten Ortsabwesenheit einlädt.



    Soweit jedenfalls meine Meinung dazu.

    Hallo,


    ich bin der Meinung, dass dir ein Anspruch auf mehr als 7 Tage Ortsabwesenheit zusteht und dies nicht an die Unterbringung in dem Sozialhotel geknüpft ist. Es gibt einfach keinen sachlichen Grund dies so zu handhaben, wenn du dort schon länger wohnst.


    Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das Jobcenter allenfalls 7 Tage bewilligt, wenn Personen nur kurzfristig dort wohnen und die Regelung daher getroffen wurde. Denn wenn Personen nur kurzfristig dort wohnen und dann nicht mehr anwesend sind, ist dein Jobcenter auch nicht mehr für diese zuständig. Mit den 7 Tagen soll wohl eine engmaschige Kontrolle gewährleistet sein, damit niemand zu unrecht Leistungen erhält.


    Lege also Widerspruch ein und verweise darauf, dass es keinen hinreichenden Grund gibt, dass nur 7 Tage bewilligt wurden.

    Oder aber, lass es gut sein und begib dich über Weihnachten in einen anderen Ort und sieh, ob das Jobcenter reagiert. Schlimmstenfalls bekommst du für die weiteren Tage kein ALG2. Wobei ich glaube, dass das Jobcenter deine Anwesenheit nach 7 Tagen kontrollieren wird.

    Hallo,


    dein Vater ist nicht verpflichtet dich zu unterstützen. So etwas wie eine Familiennotstandsgemeinschaft gibt es im SGB II nicht.

    Wenn er dich allerdings unterstützt und das Geld nicht zurück haben will, wird es bei dir angerechnet.


    Widerspreche also dem Bescheid und lege die tatsächlichen Verhältnisse dar.

    Miete die Wohnung an und zahl die 20 % selbst.


    Beachte, dass bei einem nicht notwendigen Umzug innerhalb des selben Vergleichsraums nicht mehr KdU gezahlt werden, als bisher. Für andere Vergleichsräume gelten die maximalen KdU am entsprechenden Ort.


    Wenn du dann dein Gewerbe aufnimmst, widmest du den Raum der gewerblichen Nutzung und zahlst die Kosten durch deine Einnahmen aus gewerblicher Tätigkeit.


    Sofern du keinen Puff betreibst oder ab und an Kundenzu- und abgang hast, kannst du in deiner Wohnung auch ohne vermieterseitige Genehmigung ein Gewerbe betreiben. Bspw. Programmieren, Kirschkernkissen nähen.. was auch immer.


    Selbst wenn du die Genehmigung hast in deiner Wohnung ein Gewerbe zu betreiben, ist das keine Frage, die die Kosten der Unterkunft berührt. Ein gesonderter Vertrag macht also keinen Sinn, da du die Kosten sowieso selbst trägst, wenn sie nicht angemessen sind.

    M.E. sind maximal 10 % für die Rückzahlung aufzurechnen. Voraussetzung ist, dass ein wirklicher Beweis vorliegt. D.h. konkret Unterlagen mit Eingangsstempel im Oktober oder Dezember auf denen ersichtlich ist, dass du das Jobcenter rechtzeitig informiert hast. Oder Faxe mit Sendeprotokoll oder Schreiben aus Oktober / Dezember in denen das Jobcenter auf dein Einkommen Bezug nimmt.

    Dann ist es tatsächlich so, dass wenn du nicht mindestens 600 € verdienst oder das Hilfebedürftigkeit gem. SGB II vermieden wird, tatsächlich ab 12 kein Unterhaltsvorschuss mehr gezahlt wird, § 1 Absatz 1a Nr. 1 UVG.


    Das war mir auch neu...