Beiträge von Casa

    Es kommt darauf an, ob du noch Leistuingen beziehst. Während des Leistungsbezugs kann aufgerechnet werden. D.h. du bekommst weniger ausgezahlt.


    Nach dem Leistungsbezug orientiert sich das ganze nach pfändbarem Einkommen und Vermögen.


    Ein Euro wird definitiv abgelehnt werden. Biete mindestens 10-20 € monatlich an. Oder warte auf die Vollstreckung inklusive der Offenlegung deines Einkommens und Vermögens.

    Wenn du den Brief hast, leg ihn vor. Wie siehts mit Nebenkostenabrechnungen aus?


    Ich sehe dich auch nicht in der Pflicht hier selbst Ermittlungen anzustellen. Wenn das schon 10 Jahre so läuft, habe ich da auch keine Zweifel an einem "echten" Mietverhältnis. Die Leistungen dürfen m.E. nicht eingestellt werden.

    Option 1: Die Freundin (Frau X) bekommt das Geld und kauft damit die Hälfte des Onkels. Als Sicherheit lässt sich der Kreditgeber in das Grundbuch eintragen. Anschließend überschreiben ihr die Eltern den anderen Anteil. X räumt den Eltern ein lebenslanges Wohnrecht ein (mietfrei)... Somit liegt doch der Fall etwas anders, oder?

    Die Mieteinnahmen der Wohnung des Onkels sind trotzdem Einkommen der Frau.

    Nicht selbst bewohntes Wohneigentum muss auch verwertet werden, also auf dem Markt angeboten werden. Andernfalls gibt es kein ALG2.


    Option 2: X bekommt das Geld und kauft die besagte Hälfte. Anschließend schenkt sie den Eltern diese Hälfte, sodass sie alleinige Eigentümer sind. Die Wohnung des Onkels wird vermietet und X zahlt ebenfalls weiterhin Miete. Mit den Einnahmen wird die Tilgung realisiert.


    Damit bringt sich die Frau um die Mieteinnahmen und erhöht ihre Hilfebedürftigkeit. Das kann zu Regressansprüchen des Jobcenters führen.

    Überdies bezweifle ich, dass eine dinglich gesicherte Immobilie verschenkt werden kann, während die Grundschuld bei Frau X verbleibt. Das widerstrebt dem Sinn der Grundschuld.

    Meines Erachtens sind beide Leistungen zusammen möglich. Allerdings entbindet dich die Ausbildung nicht von der Pflicht dich zu bewerben und ggf. an Maßnahmen teilzunehmen.

    D.h. mit dem Zuschuss allein und ALG2, wirst das dauerhaft nichts werden, da das Jobcenter die Einhaltung der Pflichten fordert. Du wirst daher wohl noch ein Darlehen und ggf. Wohngeld beantragen müssen.

    Das gesetzliche Netto ist maßgebend. Allenfalls kann noch eine geförderte Altersvorsorge (Riester-Rente o.Ä.) abgezogen werden, allerdings keine VBL und keine Zusatzversorgung.


    Wenn das Jobcenter nur den Auszahlungsbetrag ansetzt, dann ist das zwar falsch, aber zu deinen Gunsten.

    Gegen die Ablehnung der Überprüfung kannst du binnen Monatsfrist Widerspruch erheben.


    Meine Einnahmen aus Selbständigkeit betrugen im Durchschnitt 150€ pro Monat und diese sind in den Nettoeinkünften einfach mit dazu gerechnet , sprich zu den 803€


    Ja. Ich sehe das Problem nicht.


    803 € Brutto sind laufende Einnahmen, also ca. 626 € (das bekamst du doch regulär??) und die einmalige Einnahme verteilt auf die folgenden 6 Monate, ca. 177 €. Macht im Ergebnis 803 €

    Dazu kommen 150 € Einnahmen aus selbstständiger Tätigkeit.


    Die laufenden Einnahmen werden im Zuflussmonat angerechnet. Die Einmalige Einnahme bspw. aus Dezember wird in den folgenden Monaten zu jeweils einem Sechstel angerechnet.

    Ist das Kind Volljährig muss es natürlich selbst aufgefordert werden. Bei Minderjährigen geht der Brief an die Eltern.

    Wegen fehlender Mitwirkung wird entweder die Leistung für das volljährige Kind versagt oder für den Elternteil und das minderjährige Kind.

    Bei den Bescheiden mit 803 € Netto ist noch ein zusätzlicher Posten weiter unten. Da steht sonstiges Einkommen. Das wird wohl das Einkommen aus Selbstständigkeit sein?!


    Gegen den endgültigen Bescheid für den Zeitraum Januar bis Juni 2017 würde ich Widerspruch einlegen oder wenn die Monatsfrist vorbei ist, Antrag auf Überprüfung stellen. Begründung ist, das Weihnachtsgeld ist am 31. November (du meinst wohl 30. November?) zugeflossen und darf damit nur von Dezember 2016 bis Mai 2017 angerechnet werden. Es wurde aber teilweise im Juni 2017 angerechnet.

    Von Januar bis Juni 2017 kommt es durchaus hin, dass das monatliche Arbeitsentgelt und die Einmalzahlung, verteilt auf den Zeitraum, ca. 803 € ergeben.


    Hinzu kommt das Geld aus selbstständiger Tätigkeit. Wenn ich das richtig sehe, wurde die Selbstständigkeit im Mai 2017 beendet. Daher wurden da nur 33 € angerechnet. Du selbst rechnest bei der selbstständigen Tätigkeit von Januar bis Juni 2017 mit jeweils 151 € im Monat. Das Jobcenter rechnet da mit weniger. IdR. rechnet das Jobcenter eher mit mehr, als mit weniger. Ich sehe da erst einmal kein Problem, außer ggf. der Zeitpunkt des Zuflusses und die Monate in denen es angerechnet wurde.


    Daher wäre es gut, wenn du mir sagst wann die Sonderzahlungen 2016 auf deinem Konto waren.

    Aaaalso...


    Das Einzige womit ich mir das erklären kann ist folgende Konstellation.


    Am Anfang hat das Jobcenter noch korrekt gerechnet und die Einmalzahlungen von November und Dezember 2016 auf die 6 Folgemonate aufgeteilt.

    Ich gehe davon aus, dass die Einmalzahlungen jeweils zum Monatsende auf dein Konto gutgeschrieben wurden, also Ende November und Ende Dezember? Korrekt?




    Dann hat das Jobcenter ab Juli 2017 entweder angefangen die Einmalzahlungen im aktuellen Bewilligungszeitraum zu berücksichtigen oder aber da hat jemand gepennt und geht davon aus, dass du monatlich so viel verdienst. Ich gehe aber vom ersten Fall aus. Denn im Bescheid steht klar, dass dein Einkommen in 11/17 und 12/17 erhöht war.


    Insgesamt bleibt es erst einmal bei der Einschätzung, die ich anfangs abgab, dass du ab Juli 2017 zumindest nicht zu wenig bekommst (wobei die Anrechnugn zu dem Zeitpunkt nicht rechtmäßig ist).

    Allerdings kann der Zeitpunkt des Zuflusses der Einmalzahlung im November und Dezember 2016 noch Einfluss auf die Leistung im Mai / Juni 2017 haben, so dass dein Anspruch höher ausfällt. Daher die Frage nach den Zuflusszeitpunkten.

    Ich verstehe deine Auflistung nicht.


    Das passt auch nicht zu dem Bescheid.



    Und warum hast du auf einmal noch Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit?




    Liste doch einfach mal deinen Einkommen nach Zuflusszeitpunkt und Art des Einkommens auf.

    Dann möchte ich noch wissen, von wann bis wann deine Bewilligungszeiträume gehen. Üblicherweise 6 Monate.

    Welche Bescheide sind vorläufig und welche Bescheide sind bereits endgültig?



    Wenn ich das habe, kann ich eine Leistung berechnen.

    Wie soll dir ein Monat "abhanden gekommen" sein? Das müsstest du erklären.


    Wenn höheres Gehalt gezahlt wird, mindert das die Leistungen gem. SGB II. Die Verteilung auf mehrere Monate ist bei dir günstiger, da die Freibeträge auf dein Brutto ab 1000 € nur noch 10% betragen und ab 1200 € komplett entfallen.

    Wenn es sich tatsächlich um Weihnachtsgeld und Extravergütung (Bonus, Jahressonderzahlung o.Ä.) handelt, ist die Berechnung m.E. hinsichtlich der Aufteilung falsch. Das Einmalige Einkommen (Weihnachtsgeld, Extravergütung) ist in dem Monat des Zuflusses oder den Folgemonaten anzurechnen, weil der Leistungsanspruch im Zuflussmonat entfallen würde.


    Aber:


    Bei einmaligen Einnahmen ist kein Erwerbstätigenfreibetrag zu berücksichtigen. Hier wurde allerdings ein Erwerbstätigenfreibetrag berücksichtigt.
    Der Anrechnungszeitraum ist zwar falsch, aber von der Summe her hast du etwa 50 - 100 € mehr, wie wenn das Jobcenter richtig rechnen würde.




    Mich würde noch interessieren, was diese Extravergütung ist. Denn wenn die Extravergütung eine laufende und keine einmalige Einnahme ist, könnte die Berechnung doch nachteilig für dich sein.