Beiträge von Zoey

    @Bass386


    Sicher da hast du Recht, habe ich auch schon gemacht als ich von Bäckerei zu Einzelhandel gewechselt habe. Dazwischen habe ich ich aber nur Alge 1 bezogen.


    Habe 2 Jahre Teilzeit gearbeitet, man wollte mich zu Filialleitung schulen, dann wurde die Filiale leider geschlossen, alle anderen Filialen waren zu weit entfernt oder brauchten keine Vollzeitmitarbeiter.


    Ich weiß, dass es möglich ist aber es gehört eine Prise Glück dazu, an meiner Arbeit liegt es nicht ich habe immer gute Zeugnisse bekommen.


    Heutzutage wollen die meisten Arbeitgeber im Einzelhandel überwiegend Aushilfen und Teilzeit, ist halt billiger.


    Wenn man Glück hat klappts vielleicht, habe mich bereits auf Teilzeit beworben. Vielleicht ergiebt sich ja was.

    @'Piedro


    nein die Maßnahme wurde nicht mit mir besprochen. Mir wurde ein Flyer ausgehändigt und es hieß gehen Sie halt mal hin, vielleicht ergibt sich ja was.


    Besprechen war nicht wirklich möglich, mein SB war kurz angebunden, weil er einen Praktikanten bei sich hatte.


    Wie bereits gesagt mein SB ist der Meinung, dass ich keine Maßnahme bräuchte, aber irgendwann muss er mir halt mal eine vermitteln.

    Ich habe nichts gegen Kritik. Ich mag es nur nicht wenn Leute was von mir behaupten, das nicht stimmt.
    Ihr habt mich hier etwas falsch verstanden.


    Ich bin kein Fan von Maßnahmen weil ich schon viel Negatives gehört habe - ja das stimmt.
    Ich habe mich hier angemeldet um DIESE Maßnahme abzubrechen, wenn sie mir nicht zusagt - das stimmt auch.


    Ich habe aber auch gesagt, dass ich eine Maßnahme antreten würde WENN sie mir zusagt. Die Jetzige tut es aber nicht. Ich habe den Maßnahmeträger heute nach geeigneten Maßnahmen gefragt die meinten, nein machen wir nicht.


    Dann werde ich mich jetzt eben noch mal mit meinem SB unterhalten, ob er mir Maßnahmen vorschlagen kann und ich mir eine aussuchen darf, die ich auch machen möchte.


    Wie bereits gesagt hatte ich auch schon eine Umschulung vorgeschlagen, die Kollegin meines SB, die sich um Ausbildungen kümmert hat mir damals eine zweite Ausbildung durch das Amt versprochen, beim zweiten Termin hat sie mir aber stattdessen eine Maßnahme andrehen wollen, die rein gar nichts mit Umschulung zu tun hatte. Sie meinte dann auf einmal, meine Hilfebedürftigkeit sollte schnell beendet werden.


    Generell habe ich vom Amt noch nicht viel Hilfe bekommen, ich sitze aber nicht da und sage nein, nein, das und das will ich nicht, ich rede mit den Leuten. Ich möchte Arbeit, einen Vollzeitjob und das zeige ich auch. Momentan gibt es hier aber nur Aushilfe oder Teilzeit, das beendet meine Bedürftigkeit nicht. Arbeit und Leistung will das Amt ja auch nicht.


    Mag sein dass es in manchen Ämtern bessere Beratung/Hilfe gibt, bei meinem leider nicht, da wollen sie Einen nur schnell in irgendeine Arbeit oder Maßnahme abschieben, hauptsache sie müssen sich nicht mehr um dich kümmern. Und Maßnahmen stecken sie den meisten Arbeitslosen hier beim Ersten Termin schon an den Hut, selbst wenn sie einen guten Eindruck haben.


    Ist doch prima wenn ihr von eurem Amt bisher nur Gutes gehört oder erfahren habt.


    Manchmal werden aber leider auch die Arbeitlosen unfair behandelt oder über einen Kamm geschert.


    Ich denke ihr wisste was ich meine. Danke trotz allem für eure Antworten.

    Sorry aber deine Antworten klingen wirklich immer gegen mich.


    Ich habe in keiner Weise gesagt, dass ich einen Top Job mit Wahnsinns-Bezahlung will.
    Dann hätte ich wohl studiert.


    Aber von dem aus gesehen kennst du mich ja überhaupt nicht, du verurteilst mich als faul nur weil ich nichts von diesen Maßnahmen halte.
    So ziemlich niemand ist happy mit Maßnahmen und wenn du jemanden kennst der mal länger arbeitslos war, dann würdest du wissen, dass Arbeitssuchende von einer Maßnahme in die nächste geschoben werden. Hauptsache das Amt ist sie für eine Weile los. Die Chancen auf Arbeit durch Maßnahmen ist bekanntlich sehr gering. Jetzt weiß ich auch weshalb.


    Durchziehen und dann Ruhe. Vor was? Vor Maßnahmen? Vor Jobsuche? Klingt auch nicht sonderlich sinnvoll.


    Ich suche nach Arbeit, nichts tun und keine Eigeninitiative ist bei mir was anderes. Beispielsweise Tag ein Tag aus auf der Couch liegen oder in der Jogginghose vorm Amt stehen.


    Ich meine wenn du der Meinung bist das Atemtraining und psychische Sorgengespräche Arbeitslosen einen Job verschaffen, dann ist das eben deine Ansicht. Du würdest du es aber auch nicht machen wollen, du würdest es wahrscheinlich auch nur "durchziehen".


    Für den Einen macht das sinn für Andere wieder nicht.


    Wenn du meinst ich gehöre zu den Ungebildeten/Faulen die ewig vom Amt leben wollen und meine Fragen oder Ansichten nicht Ernst nehmen, dann musst du mir ja nicht antworten.


    Ich habe mich hier angemeldet um von Arbeitsamt-Erfahrenen Ratschläge zu erhalten nicht um verurteilt oder gerügt zu werden.

    Hallo nochmal, hoffe ich nerve euch nicht mit meinem Sachverhalt.


    Habe heute die Maßnahme angetreten. War in etwa so wie ich es mir vorgestellt hatte.
    So um die 12 Teilnehmer, total durcheinander gemischt, woran man schon erkennt, dass das Amt nicht auf die Bedürfnisse der Arbeitslosen eingeht. BWL Studenten die dabei sind sich selbständig zu machen und hohe Ansprüche haben, Leute ohne Ausbildung oder Berufserfahrung, Schulabgänger, "durchschnittliche" Arbeitnehmer und Ausländer die kaum ein Wort Deutsch verstehen oder sprechen.


    Angeblicher Verlauf der Maßnahme beinhaltet tollen Unfug
    - Rollenspiele
    - Telefongesprächübungen
    - Körpersprachentraining
    - Atmungstraining (so ziemlich die witzigste Art der Arbeitsvermittlung)
    - psychische Betreuung und Einzelgespräche durch eine angebliche Sozialpädagogin (bescheuert war kein Teilnehmer)
    - Kompetenzermittlung und diese mehrmals (wie oft ist ein Idiotentest für Arbeitssuchende nötig)
    - Im Computerraum stundenlang nach Jobangeboten suchen und Bewerbungen schreiben (macht man zu Hause ja auch, allerdings gibt es nicht alle paar Minuten neue Jobangebote, fraglich ist wozu dann dort rumsitzen)
    - Praktikum in Bereichen, die einem keineswegs zusagen, bei Partnerfirmen die ausdrücklich KEINE Festanstellung anbieten (mit anderen Worten umsonst Dreckarbeit verrichten ohne Aussicht auf einen richtigen Job)


    Heute Morgen Stuhlkreis wie im Kindergarten und erzähle mir was über dich Spielchen, kurze Führung durch Büro, Flur, Hof und Kantine. Alle Fenster zu, schlechte Luft.


    Nach 2 Stunden Stuhlkreis kamen die Verträge. Vertragserläuterung dauerte eine weitere Stunde. Unterschrift habe ich abgelehnt. Nach mehrmaligem Nachfragen, warum ich denn nicht unterschreiben möchte und erfolgslosen Überzeugungsversuchen hieß es dann können Sie nicht teilnehmen und ich wurde nach Hause geschickt.


    Sicherlich wird mir jetzt mit Sanktion gedroht, aber es gibt ja keine Unterschriftspflicht.


    Was meint ihr wie es jetzt weiter geht und wie ich dagegen vorgehen muss?


    Danke für eure Hilfe

    Also unterschreiben werde ich definitiv gar nichts, man kann niemanden zu einer Unterschrift zwingen. Ich habe gehört man soll sich diese Verträge aushändigen lassen und von einem Anwalt prüfen lassen, bevor man sie unterschreibt. Wird wohl einen Grund haben, da steht bestimmt was "Unzulässiges" drin. :D


    Ich bin da viel zu vorsichtig. Mein Ausbildungsbetrieb hatte damals recht kriminelle Handlungsweisen, musste mir schon mit 18 einen Anwalt zu Rate ziehen, habe viel aus dieser Sache gelernt. Ich lasse mich nicht mehr auf den Arm nehmen. 8)


    Keine Sorge ich würde meine Daten nie ins Netz stellen, der VA wird zensiert gepostet, vermute mal er wird morgen hereinschneien.

    Grace, ich spreche und verhandle die ganze Zeit mit meinem SB, wie bereits gesagt er hat mich nicht in eine Maßnahme abgeschoben, weil er der Meinung ist, dass ich dort fehl am Platz bin. Ich sitze auch nicht rum und und warte ich suche nach Arbeit.


    Ich komme meinen Pflichten nach, deshalb ist mein SB auch zufrieden.
    Wie gesagt gute Jobangebote sind momentan etwas mau, deswegen hat mein SB gesagt er müsse mich jetzt mal in eine Maßnahme stecken, weil er auch auch seine Vorschriften hat.
    Mit Reinschnuppern wäre er einverstanden, nur geht das leider nicht.


    Das mit der Umschulung war bei einer Kollegin meines SB, da er sich nicht um Umschulungen kümmert. Die Dame war leider recht zickig und ziemlich fehl am Platz meiner Meinung nach. Ich habe meinen SB darüber informiert, aber gebracht hat das auch nichts.


    Ich will niemand was unterstellen, es hat sich nur ein wenig zum Vorteil des Amts angehört, ich bin ja dankbar für eure Ratschläge.


    Danke euch allen soweit besonders Piedro für die detaillierte Antwort, den VA bekomme ich erst zugeschickt, muss noch abwarten.

    Gelernt habe ich Bäckereifachverkäuferin, war aber auch im Einzelhandel tätig und möchte dort eigentlich bleiben. Generell wollte ich umschulen (mit Hilfe des Amts), aber das wurde nichts, anstatt der versprochenen Umschulung wurde mir auch eine Maßnahme angedreht, die rein gar nichts mit Umschulung zu tun hatte. ALG II beziehe ich seit etwa einem Jahr.


    Ich werde an der Maßnahme teilnehmen, aber wenn sie mir nicht zusagt, möchte ich sie abbrechen.
    Laut meinem SB würde mir dann leider eine Sanktion drohen, anders geht es nicht, aber ich habe das Recht etwas gegen den Verwaltungsakt zu unternehmen.


    Ich möchte mich hier informieren, damit ich weiß wie ich vorzugehen habe, falls es zu dieser Situation kommen sollte.


    Was ich nun eigentlich wissen wollte, ist eine Sanktion rechtens wenn ich keine EGV oder angebliche Maßnahme-Verträge unterschreibe? Kann ich gegen den VA was unternehmen, wenn ich abbreche oder geht das nicht?Wenn ja, wie habe ich zu handeln, um eine Sanktion abzuwenden?

    Ich glaube du hast was missverstanden. Ich habe gesagt ich würde mir eine Maßnahme gerne ansehen, laut SB geht das aber nicht. Wenn ich teilnehme bin ich verpflichtet bis zum Ende der Maßnahme zu erscheinen. Abbrechen ist nicht möglich dann müsste er mich leider sanktionieren.


    Ich weiß dass mich das Amt nicht zum Spaß bezahlt und ich suche nach Arbeit. Ich habe Realschulabschluss, Berufsausbildung und Berufserfahrung. Selbst mein SB ist der Ansicht dass ich eigentlich nicht zu einer Maßnahme müsste, aber da es momentan mit guten Jobangeboten etwas rar ist soll ich mir mal solange eine Maßnahme ansehen.


    Eine Maßnahme, in der ich unter anderem in Lager und Metallbranche geschult werden bzw. arbeiten soll.


    Es ist weit verbreitet, dass man gerne zu Maßnahmen "abgeschoben" wird.


    Ich dachte dass man in diesem Forum Rat als Arbeitsloser bekommt, oder liege ich da falsch? Deine Antwort hört sich nämlich eher so an als würdest du das Amt verteidigen (nicht falsch verstehen).


    Danke

    Hallo habe mich hier angemeldet um ein bisschen nach Rat zu fragen.


    Mein Sachbearbeiter war bisher völlig damit einverstanden, dass ich nicht an Maßnahmen teilnehmen möchte. Nun meinte er ich sollte jetzt einfach mal an einer teilnehmen, weil ich ja noch nie dort war und somit nicht wissen kann ob es was für mich ist oder nicht.
    Soweit ist das ja auch zutreffend und ich hätte auch schon längst an einer teilgenommen, wenn ich nicht soviel Negatives darüber hören würde. Eine Bekannte war mal länger arbeitslos und wurde ständig zu Maßnahmen geschickt und hat mich davor gewarnt, mir das aufreden zulassen.


    Ich habe meinem Sachbearbeiter erklärt, dass ich gerne bereit bin hinzugehen und mir das Ganze anzuschauen, allerdings mit dem Einverständnis, dass ich abbrechen kann, wenn es nichts für mich ist. Angeblich ist ein Reinschnuppern jedoch nicht möglich, sodass dann eine Sanktion drohen würde.


    Eine EGV habe ich nun abgelehnt, somit wird mir nun ein Verwaltungsakt zugeschickt.


    Meine Frage ist jetzt sollte die Maßnahme nicht meinen Vorstellungen entsprechen und ich abbrechen, sind Sanktionen dann zulässig, wenn keine EGV unterschrieben wurde? Oder ist Abbrechen eine schlechte Idee und es wäre besser wenn ich erst gar nicht hingehe? Bin 28 falls das sanktionsmäßig eine Rolle spielt.


    Angeblich soll man beim Träger ja einiges an Papierkram unterschreiben, werde ich natürlich nicht tun, zudem werde ich mir einen Beleg aushändigen lassen, dass ich auch wirklich dort war, sonst wird mir noch unterstellt, dass ich nicht teilgenommen hätte.


    Ich würde ja gerne reinschnuppern, aber nicht mit der Sanktionserspressung im Hinterkopf.


    Wie soll ich mich verhalten?


    Danke für eure Hilfe


    Zoey