Beiträge von Corinna

    Hallo,

    Es kann doch nicht sein, daß Dich die Sozialgesetzgebung so hängen läßt!

    und wo soll jemand einen hängen lassen? Das Jobcenter kann die KK nicht direkt zahlen. Aber:

    Du kannst beim Jobcenter die Übernahme der Kosten der freiwillig gesetzlichen Versicherung beantragen. Rechtsgrundlage ist § 26 SGB II.

    Also nochmal: wo genau wird Deiner Meinung nach jemand "hängen gelassen"?

    Ich weiß echt nicht ob das richtig ist (was ich hier schreibe) - aber wenn das JC Deine Krankenkassenbeiträge nicht mehr übernimmt, so muß es doch wohl das Sozialamt.

    Es war nicht richtig. Siehe das Zitat von Schorsch . Was also soll dann solche Behauptung?


    Gruß!

    Hallo,

    Frage mich ob das so richtig ist?


    Nein. Auch wenn Du überhaupt keiner Tätigkeit nachgegangen wärst, würdest Du die 300 € bekommen. Allerdings würden dann diese 300 € bei dem ALG II als Einkommen angerechnet werden - bei einer Erwerbstätigkeit wiederum nicht.


    Gruß!

    Hallo,


    wenn ich das richtig lese, hast Du mit Aufnahme Deiner Tätigkeit keinen Aufhebungsbescheid erhalten, sondern eine Neuberechnung. Dann wärst Du also weiterhin im Bezug gewesen. Ob diese Neuberechnung nun richtig oder falsch war, kann ich nicht beurteilen. Fakt ist aber, daß Du ja offensichtlich das Geld angenommen hast, ohne dagegen vorzugehen:

    da das JC die Monate vorher versehentlich weiter gezahlt hat und ich dann davon gelebt habe.

    Von daher dürfte die Rückforderung berechtigt sein. Gleichzeitig wäre dann die Anrechnung des Krankengeldes berechtigt.


    Unklar ist allerdings, ob die Höhe der Anrechnung und Rückforderung in Ordnung ist. Aber auch das kann ich mangels Kenntnis der entsprechenden Bescheide nicht beurteilen.


    Gruß!

    +

    Hallo,


    naja:

    also außerhalb meines AlG Bezuges

    und


    Das war nicht schlimm da das JC die Monate vorher versehentlich weiter gezahlt hat und ich dann davon gelebt habe.

    Merkst Du was? Du hast weiter ALG II bezogen, warst also im Bezug... Es ist aus Deiner Frage auch nicht ersichtlich, daß Du gegen die Weiterzahlung etwas gemacht hast und also auch nicht überprüfen lassen, ob Deine Abmeldung überhaupt erfolgte.


    Gruß!

    Hallo,

    Ja da ich bei so wenig ALG 1 kaum was bekomme wenn ich den selben Betrag durch Arbeit bekomme würde, würde ich doppelt soviel Hartz 4 bekommen.

    Mal abgesehen davon, daß Du bei einer Erwerbstätigkeit nicht automatisch das Doppelte an ALG II bekommen würdet: Du bist nicht erwerbstätig. Weswegen sich irgendwelche Diskussionen über Freibeträge bei Erwerbstätigkeit und Transferleistungen erübrigen.


    Gruß!

    Hallo,


    Du gehörst zur Bedarfsgemeinschaft Deiner Eltern, womit Du keinerlei Kosten für die Unterkunft und auch nur den verminderten Regelsatz abzüglich der Einnahmen erhalten würdest.

    Da ich vollen Satz an bafög bekommen habe, fällt die Frage der unterhaltsfähigkeit meiner Eltern weg.

    Nein, fällt sie nicht. Bei dem BaföG gibt es entsprechende Freibeträge.


    Gruß!

    Hallo,


    ich zitiere mal:


    "Bei geschiedenen oder getrennt lebenden Elternteilen, die sich in zeitlichen Intervallen von mindestens einer Woche bei der Pflege

    und Erziehung des gemeinsamen Kindes abwechseln (Wechselmodell), ist der Mehrbedarf jeweils in halber Höhe anzuerkennen. Die
    Elternteile teilen sich zwar die elterliche Sorge zu etwa gleichen Teilen, betreuen das Kind jedoch nicht gemeinsam. Hält sich das Kind
    überwiegend bei einem Elternteil auf, steht diesem grundsätzlich der volle Mehrbedarf zu. Es besteht für den Elternteil, der die Hauptverantwortung für Pflege und Erziehung trägt, auch dann Anspruch auf den ungekürzten (maßgebenden) Mehrbedarf für Alleinerziehende, wenn sich das Kind für einen längeren Zeitraum, z. B. während der Sommerferien, bei dem anderen Elternteil aufhält (vgl. BSG vom 12.11.2015 – B 14 AS 23/14 R, Rz. 19f). Der Elternteil bei
    dem sich das Kind während der Ferien aufhält, hat keinen Anspruch auf den Mehrbedarf für Alleinerziehende."


    Gruß!

    Hallo,


    Nö, brauche ich auch nicht .... nämlich einen Beschluss. Wenn, dann wird der noch irgendwo im Archiv feststecken.

    Die reine Vermutung und Unterstellung Deinerseits, daß man sich "gehütet" habe, Dir einen Beschluß eines Gerichtes zuzusenden, ist gelinde gesagt Blödsinn. Nicht das Jobcenter ist zur Versendung eines Gerichtsbeschlusses verpflichtet, sondern ausschließlich das Gericht. Und das Gericht hat keinerlei Interesse daran, sich vor etwas zu "hüten".

    Nö, brauche ich auch nicht .... nämlich einen Beschluss. Wenn, dann wird der noch irgendwo im Archiv feststecken.

    Ja und? Auch dann nutzt er Dir nichts mehr. Ein solcher Beschluß wäre nach 5 Jahren auch im Archiv rechtskräftig.


    Abgesehen davon finde ich hier die Hilfestellungen weniger hilfreich, sondern mehr aggressiv. Man haut einem die Antworten um die Ohren, als wäre man ein Verbrecher.

    Äh - von Aggressivität kann ich nichts entdecken, sondern nur klare Antworten. Das Dir diese nicht gefallen, mag sein - aber 1. sind sie dennoch richtig und 2. werde ich nicht wider besseren Wissen falsche Antworten geben, die Dir zwar mehr gefallen, aber eben nichts nutzen.


    Gruß!

    Hallo,


    ich habe versehentlich die angemessen Kosten der Unterkunft für Bremen zur Grundlage genommen - und nicht die von Bremerhaven. Sorry dafür.


    In Bremerhaven ist eine Kaltbruttomiete von 329 € angemessen. Sollte dieser Parameter überschritten sein, könnte es tatsächlich zu Problemen kommen. Du erhälst dann eine Aufforderung zur Kostensenkung und hast 6 Monate Zeit, eine Lösung zu finden. Diese Lösung besteht nicht unbedingt aus einen Umzug. Alternativ könntest Du auch das frei werdende Zimmer untervermieten oder die Differenz zwischen tatsächlicher und angemessener Kaltmiete aus der eigenen Tasche zahlen.


    Gruß!

    Hallo,


    wenn man keinen Beschluß eines Gerichtes bekommt (und das gar jahrelang) hätte man nachfragen können. Zumal es bei einem Gerichtsbeschluß Fristen in Sachen Berufung gibt.


    Wie auch immer: es ist davon auszugehen, daß die Verhandlung zu Deinen Ungunsten verlaufen ist (was eigentlich angesichts Deiner Beschreibung auch ziemlich klar war) und das Jobcenter also einen rechtskräftigen Titel hat. Und dieser ist nun mal 30 Jahre gültig.

    Dort sprach er, dass wenn bereits eine Verhandlung zum Fakt erfolgte und die Forderung dennoch ruhte, dass dann die Verjährungsfrist von 3 Jahren greift?

    Es mag ja sein, daß dieser "Anwalt" vom Fernsehen her bekannt ist - was aber Deinen Fall nicht ändert. Siehe meinen ersten Absatz.


    ich brauche einen Spezialisten, der die Paragrafen kennt

    Nö, brauchst Du nicht. Nach 5 Jahren kannst Du nichts mehr gegen den Beschluß und dien Titel machen.


    Gruß!