Beiträge von 2zkb

    Danke Hoppel,
    das wusste ich nicht, dass der Verzicht nicht den Bewilligungszeitraum verkürzt. Ich hatte mal gelesen, dass das bei Leuten der Fall war, aber vielleicht hat sich die Gesetzeslage da geändert. (Darum gerne noch mal der Aufruf, falls hier jmd dabei ist, der seinen BWZ verkürzen konnte, dies kurz zu schreiben :))


    Zur Moral: nun ja, ich erhalte ja nur Einkommen, von dem ich so gerade leben kann. Ich kann jedoch nicht davon leben, wenn ich schon weiß, dass ich das alles demnächst ans JC zahlen muss. Dann mache ich Schulden und bin nach der Rückzahlung dick im Minus. Ergo wäre es ja für mich schlauer, den Arbeitsbeginn auf NACH Ende des BWZ zu legen, also ein paar Monate nach hinten zu verschieben. Ehrlich gesagt kommt mir DAS eher unmoralisch vor, seine Hilfebedürftigkeit künstlich zu verlängern.
    Aber es scheint finanziell gesehen sinnvoller zu sein, ansonsten katapultiert mich die Annahme des Jobs ja finanziell nur ins Minus, da ich wie gesagt Geld bekomme, davon lebe, Geld ist weg, Rückzahlung kommt ---> Schulden.

    Hallo Hoppel,


    danke für deine Antwort. Wieso genau ist der Weg ungeeignet? Handle ich mit dem Verzicht rechtswidrig? (ernst gemeinte Frage) Für welche Fälle ist dieser Verzicht denn sonst gedacht? Ich dachte, die Klausel ist gedacht für Leute, die vorzeitig ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können und eben auf Leistungen verzichten wollen... Wieso ist das nicht möglich?


    Und wieso genau ist es moralisch fragwürdig? Ich möchte auf ALGII-Leistungen verzichten und lieber von dem Geld, was ich mir selbst verdiene, leben. Jedoch werden mir für dieses Vorhaben Steine in den Weg gelegt, wenn ich mein Gehalt dann am Ende wieder abgeben muss. Da überlegt man sich ja dann zwei mal, einen Job mitten im BWZ anzunehmen... !

    Einen schönen guten Tag an alle!


    Ich habe folgende Frage:


    Ich bin selbständiger ALGII-Empfänger und habe vor ein paar Monaten eine vorläufige Bewilligung für 6 Monate erhalten. Nun werde ich in Zukunft genug zum Leben verdienen (wenn auch nicht viel) und möchte mich vor Beendigung des Bewilligungszeitraums aus dem Bezug abmelden.


    Dies ist aber anscheinend gar nicht so einfach, weshalb ich mich freuen würde, wenn vielleicht jemand von Erfahrungen mit einer solchen Situation berichten kann.


    Ich möchte mich mit Verweis auf § 46 Abs. 1 SGB I abmelden und auf das ALGII für die restlichen Monate des BWZ verzichten. Was meint ihr, ist dies ohne Weiteres möglich? Wird so etwas bewilligt?


    Ich möchte gerne vermeiden, dass mein zukünftiges Einkommen auf die bereits vergangenen Monate umgelagert wird und ich demnach alles zurück zahlen muss, was ich bisher erhalten habe. Von dem Geld, was ich demnächst verdienen werde, wollte ich gerne meinen Lebensunterhalt bestreiten und habe Angst, dass mich nach Ablauf des zuvor festgelegten BWZ eine fette Rückzahlung erwartet (die ich dann nicht auf dem Konto hätte...)


    Würde mich sehr über Kommentare freuen, da ich momentan da noch etwas im Dunkeln tappe, ob das mit dem Verzicht so einfach funktioniert, da ich viel Gegenteiliges gelesen habe...


    Danke im Voraus!