Beiträge von ich

    Hallo,


    wir haben seit einiger Zeit Hartz IV hinter uns.

    Jetzt hat es im Monat der Arbeitsaufnahme eine Überzahlung gegeben, die das JC natürlich zurückfordert.

    An der Höhe und Richtigkeit besteht an und für sich kein Zweifel.

    Dei eine Hälfte der Forderung geht an mich, die andere an meine Frau,

    Für eine ratenweise Zurückzahlung soll nun jeder ein Formular mit Angabe des Einkommens ausfüllen.


    Meine Frau hat kein Einkommen, nur ich.

    Frage: bin ich verpflichtet, Ihrer Anteil an der Rückforderung überhaupt zu bezahlen?

    Sie kann es ja nicht.


    So, der Satz nochmal mit richtiger Gramatik und Rechtschreibung:
    "Frage: bin ich verpflichtet, ihren Anteil an der Rückforderung überhaupt zu bezahlen?"


    Ok, da ich die Seite bisher mit dem Tablet genutzt hatte, ging kein "mouseover".
    Da steht also:


    "Behinderte, erwerbsfähige Hilfebedürftige können den Mehrbedarf erhalten, sofern sie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 SGB IX, Eingliederungshilfen nach § 54 Abs. 1 S. 1 bis 3 SGB XII oder sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Arbeitsplatzes erhalten. "


    So war mir das bisher bekannt und macht auch Sinn (leider).



    ***


    Zusatzfrage:
    Gibt es den Mehrbedarf, wenn man einen "Mini-Job" hat?
    Ich werde ausnahmsweise mal nicht aus diesen Paragraphen schlau, obwohl ich Gesetzestexte sonst schon verstehe.

    Leider ist dann der HartzIV-Rechner hier auf dieser Seite falsch,
    denn er gibt an, daß bei Schwerbehinderung ein Mehrbedarf von Euro 140,- (35%) besteht;
    dies ist aber, wie auch auf dieser Leistungen für Mehrbedarfe beim Lebensunterhalt genannt wird, nur der Fall, wenn der Schwerbehinderte in einer "Maßnahme" ist.
    Voll Erwerbsgeminderte erhalten aber immer einen Mehrbedarf von 35%.
    Es wurde schon öfters angesprochen, dass dies eine Diskriminirung darstellt.