Beiträge von Herz 3

    Hallo zusammen,
    dieses Thema betrifft mich in absehbarer Zeit auch... daher mische ich mich in die Gesprächsrunde ;-)


    ...ich war kein Stutent, aber habe über mehrere Monate pro Jahr nachweislich im Ausland gearbeitet und meine Wohnung nicht genutzt bzw. untervermietet. Die laufenden Mietkosten + BK etc. wurden von mir getragen. Vor kurzem hat eine eifrige Mitarbeiterin der Leistungsabt. Betriebskostenabrechnungen aus Vorjahren - die diese Zeiträume betreffen - nachgefordert, trotz längst ergangener Bewilligunsbescheide.
    Laut meines derzeitigen Wissens, kann sie dies 10 Jahre rückwirkend?!


    Der Eigentümer / die Hausverwaltung meiner Mietwohnung haben die Eigenheit und meineswissens auch das Recht, die BKA 1 Jahr später zu erstellen und das Guthaben bzw. Nachzahlung (nach 4wöchiger Prüfzeit) auszuzahlen bzw. einzufordern. Das JC interessiert aber nur das Datum des Zahlungseinganges von Gutschriften und Nachzahlungen (betrifft mich nach Einzug in Wohnung) werden nicht übernommen.


    Mein allgem. Rechtsempfinden ist dadurch etwas irritiert... Ich muß BK-Guthaben, in denen ich nicht bei JC gemeldet war, anteilig nachzahlen, weil diese zu einem späteren Zeitpunkt meinem Konto gutgeschrieben wurden?


    Zitat: "...es können nur die Betriebskosten angerechnet werden, für die die ARGE vorher aufgekommen ist. - vs - es kann nur die Rückzahlung anteilig berücksichtigt werden."


    Anteilig = Monate? Guthaben-Eingangsdatum?


    So richtig habe ich es noch nicht verstanden und würde mich über hilfreiche Antworten freuen.


    Danke und Gruß,
    Herz 3

    Hallo zusammen,
    inzwischen haben sich einige Dinge in die positive Richtung entwickelt bzw. in ;-) "Wohlgefallen"... Erleichterung!


    Akt. Bewilligungsbescheid per Post angekommen / Änderungsbescheid mit Übernahme Mietkosten (rückwirkend!?) und lückenloser KK-Versicherungsschutz in Arbeit... "GEZ" gesprächsbereit ... KK-Beitrag kleine Ratenzahlung vereinbar... priv. Schulden sind Ehrenschulden und hoffentl. zukünftig nie wieder nötig....


    Bleibt nur noch eine Frage: ... was ist eine "angemessene" Ratenzahlung / Monat bei ALG II-Empfang, als Angebot für meine KV?


    Vielen Dank und Gruß
    Herz (erleichtert hüpfend) 3

    Hallo zusammen,


    ist eine tel. Absage durch eine Mitarbeiterin (unbekannterweise und nicht die eigene Bearbeiterin) des JC zum angesetzten Vor-Ort-Beratungstermin im JC verbindlich?


    Habe sicherheitshalber ... oder ;-) inzwischen ein wenig "paranoider"-weise ... um eine kurze Mail-Bestätigung gebeten, dazu das Termin-Absage-Formular des JC genutzt und per Fax versandt.


    Gruß, Herz 3

    Hallo,
    derzeit bin ich ALG II-Empfänger (mit Sanktionen), einem fehlenden akt. Bescheid, gegen den ich ggf. Widerspruch einlegen kann. Einen Antrag auf Weiterbewiligung von ALG II habe ich fristgemäß, vor Ablauf des Bewilligungszeitraumes, gestellt und alle angemahnten Unterlagen (Betriebskostenabrechnung aus Vorjahren, Mitgliedschaft KK, Eigenbemühungen) nachgereicht.


    Auch auf weitere Anschreiben (Mails + Fax) an die Leistungsabt. des JC habe ich bisher keine Antwort / akt. Bescheid erhalten. Eine Auszahlung einer geringfügigen Summe (über einen Monat nach Antragstellung), die ich aufgrund des fehlenden Bescheides nicht nachvollziehen kann, ist heute meiner Kto. gutgeschrieben worden. (Gehe daher davon aus, dass die Sanktionen nicht aufgehoben wurden!?)


    Am Ende des Monats kann ich meine Miete nicht zahlen und ich erwarte evtl. 2 Ratenzahlung-Vereinbarungen. Um die laufenden Kosten tragen zu können, mußte ich mich bereits privat verschulden. (Evtl. rechne ich in den kommenden Wochen mit eine Betriebskosten-Rückzahlung.)


    Um mich vorsorglich gut zu informieren, hier meine Fragen:
    - Was sind meine nächsten Schritte bzgl. fehlendem Bescheid / Sanktionen von JC?
    - Welche "Schulden" sind vorrangig (priv. Schulden, Miete, KK-Beitrag, "GEZ") und was ist eine "angemessene" Ratenzahlung / Monat bei ALG II-Empfang?


    Erbitte zeitnahe Hilfe. (Wenn irgendwie machbar, bitte ohne ;-) "moralischen Zeigefinger"...) Ich habe mich vorher noch nie in meinem Leben verschuldet, habe reelle Existenzängste und fühle mich schlapp, da erkrankt... Belese mich auch weiterhin selbstständig im www + Form bzw. gehe zur Not zu einer Schuldnerberatung!


    Vielen Dank für Hilfe, ehrenamtl. Engagement und aussagekräftige Tipps.
    Gruß, Herz 3

    Hallo Wevell,
    wenn mein ;-) "ungeduldiger"-weise... mißverständlich war, bitte ich dies zu entschuldigen! Ich finde es ehrenhaft, das Du dich hier in deiner Freizeit engagierst!


    Im Forum online zu sein, bedeute nicht, dass ich immer am Computer sitze bzw. als Neumitglied blickig dafür bin, wenn mir jemand eine Antwort schickt bzw. lese andere Beiträge mit ähnlichen Thematiken.


    Und ja, hatte eine "Lebenkrise", in der ich ausnahmsweise mal nicht perfekt funktioniert habe. Bin dabei alles wieder in geordnete Bahnen zu lenken und neuen Lebensmut zu schöpfen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Herz 3

    Hallo,
    bedauerlicher- oder ;-) "ungeduldiger"-weise... hat kein Forummitglied auf meine Anfrage reagiert. Inzwischen habe ich mich mit meiner KK telefonisch in Verbindung gesetzt, mit folgendem Ergebnis:


    - eine neue Gesundheitskarte mit Paßbild ist in Arbeit, vorübergehend erhält meine Hausärztin eine Fax-Bestätigung, dass ich krankenversichert bin und ich diese Bestätigung per Post, sodass ich diese bei jedem Arzt vorlegen kann und Arztbesuche wahrnehmen kann
    - für die 4 1/2 Monate (Ende 2012 - Anfang 2013) ohne Einkommen und Meldung beim JC muß ich die Beträge "aus eigener Tasche" zahlen, um lückenlos versichert zu sein, kann aber einen Antrag auf Ermäßigung der Beitragssätze stellen, wenn ich keinerlei rückwirkende Kostenübernahmen und Sonderleistung beantrage
    - nach positivem Bescheid meines Antrages auf Ermäßigung der Beitragssätze, kann ich für den verbleidenden Restbetrag eine angemesse Ratenzahlung vereinbaren


    ;-) ...soweit so gut, fühle mich fast wieder wie ein "vollständiges Mitglied dieser Gesellschaft"! Auch wenn ich nachträglich für nicht erbrachte Leistungen Beiträge zahlen soll. Etwas schmerzhaft, da keinerlei finanzielle Reserven und in meiner "Lebenskrise" kein Arzt besuch möglich war...


    Verbleibende Fragen:
    - Sind die Auskünfte und Entgegenkommen meiner KK korrekt?
    - Sollte ich formalrechtlich trotzdem Widerspruch gegen die Erstforderungen / Beitragszahlung meiner KK Einspruch einlegen?
    - Sollte ich die Leistungsabt. des JC über meine Vereinbarungen mit der KK informieren und wenn ja, in welcher Form?
    - Gibt es Möglichkeiten der einmaligen Kostenübernahme der ermäßigten KK-Beiträge durch das JC?
    - Welche monatl. Summe ist eine angemessene Rate bei Bezug von ALG II? (evt. eine weitere rückwirkende Ratenzahlungsvereinbarung mit Rundfunkgebühren-Service zu vereinbaren)


    Über aussagekräftige Antworten würde ich mich sehr freuen.
    Gruß, Herz 3

    Hallo,
    ich bitte um Nachsicht, dass ich meinen akt. Versicherungsstatus & Lebensumstände etwas ausführlicher schildere, aber ich bin in einer für mich aussichtslosen Situation: erkrankt, ohne gültige Gesundheitskarte, Kranken-/Pflegeversicherungsschutz und hoher Krankenkassen-Beitrags-Nachforderungen...


    In 2012 habe ich zeitlich befristet - wenn man so will, in einem Prekären Arbeitsverhältniss - 5 Monate an Bord eines Schiffes gearbeitet. Während dieses Zeit war ich über die Reederei krankenversichert. Eine dementsprechende Bescheinigung der Reederei habe ich meiner langjährigen gesetzlichen Krankenkasse vor Antritt der Vertragslaufzeit geschickt. Beim Jobcenter habe ich mich ordnungsgemäß abgemeldet und den zeitlich befristeten Arbeitsvertrag vorgelegt.


    Nach der Zeit an Bord folgen 2 Monate Landurlaub. Zu einem in Aussicht gestellten Folgevertrag nach dem Urlaub ist es nicht gekommen, sodass ich mich notgedrungen 4 1/2 Monate später, nach erfolgloser Jobsuche, wieder beim Jobcenter gemeldet und meiner Krankenkasse ein Mitgliedsantrag gefaxt (mit Faxbestätigung) habe. Während dieser 4 1/2 Monate hatte ich kein Einkommen und habe mich von meinen hart erarbeiteten Schiffsreserven (7-Tage-Woche, 10-14 h tgl., Stundenlohn 5-5,50 Euro) gelebt und meine laufenden Kosten getragen.


    Da ich beim JC sämtliche, zur Antragstellung notwendige Unterlagen (3-Mon.-Kto, Kopie vom Pass + KV-Karte, Gehaltsbescheinigungen etc.), eingereicht habe, erhielt ich einen positiven Bescheid mit der Zusatzbemerkung, dass ich für diesen Zeitraum kranken- und pflegeversicht + beim Rententräger gemeldet bin. Termine bei meiner Bearbeiterin in JC habe ich wahrgenommen. Daher bin ich davon ausgegangen, dass mein Krankenversicherungverhältnis geklärt ist und alles in geordneten Bahnen läuft.


    Erst zum Ende dieses Bewilligungzeitraumes - Ende 2013 - habe ich eine Aufforderung der Leistungsabteilung des JC erhalten, meine Mitgliedsbescheinigung bei der Krankenkasse nachzureichen, da dort laut Krankenkasse keine Mitgliedschaft besteht. Dieses und viele andere Anschreiben habe ich nicht geöffnet, da ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits in einem seelischen und gesundheitlichen Ausnahmezustand befand. Aus der heutigen Perspektive betrachtet eine "Zeit der Dunkelheit", in der ich mich immer mehr isoliert, sämtliche Sozialkontakte vernachlässigt habe und aufgrund meines Gesundheitszustandes mein Aktionsradius eingeschränkt war.... Während dieser "Lebenskrise" hat das JC mehrere Sanktionen verhängt und anscheinend keinerlei Beiträge an meine Krankenkasse abgeführt.


    Inzwischen habe ich mich wieder ein wenig "berappelt"... und versuche, neuen Lebensmut zu fassen und alles wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Zu diesem Zweck habe ich dem JC ein Anschreiben zur Klärung meiner derzeitigen Lebenssituation geschickt und alle angemahnten Unterlagen nachgereicht. Einschließlich einer Kopie meines Mitgliedsantrages bei der Krankenkasse inkl. Faxbestätigung von Anfang 2013. Ebenfalls habe ich mich schriftlich an meine Krankenkasse gewendet und den Original-Mitgliedsantrag inkl. Faxbestätigung + akt. Paßbild, mit Bitte um Aushändigung einer Gesundheitskarte, verschickt.


    Derzeit habe ich keinerlei Reaktionen auf mein Anschreiben von Seiten des Jobcenters erhalten, u.a. zu meinem Kranken-/Pflegeversicherungsstatus. Die Krankenkasse hat mir eine Aufforderung zur Zahlung einer höheren 3stelligen Summe zur Begleichung meiner Beitragsrückstände bis zum 15. des Folgemonats geschickt. Eine akt. gültige Gesundheitskarte bzw. eine Faxbestätigung über meine Mitgliedschaft und die Übernahme der Kosten, um einen Arzt aufsuchen zu können, habe ich bisher nicht erhalten. Die geforderte Summe der KK kann (und will) ich in absehbarer Zeit nicht leisten, da ich über keinerlei finanzielle Reserven verfüge und alle Anträge bzw. Unterlagen vorliegen.


    Meine Fragen:
    - Kann das JC die Beitragszahlungen (rückwirkend) aufgrund einer fehlenden Kopie des Mitgliedsantrages bei der KK komplett streichen?
    - Übernimmt bzw. ist das JC verpflichtet, bei Nachreichung des Mitgliedsantrages, die Beitragszahlung an die KK zu übernehmen?
    - Wie lege ich rechtswirksam Widerspruch gegen den Bescheid und die damit verbundene Zahlungsaufforderung bei der KK ein? In welcher Form muß ich die Leistungsabt. des JC darüber informieren?
    - Ist die KK verpflichtet, auch während der ungeklärten Beitragszahlung-Forderungen, eine akt. Gesundheitskarte auszustellen?
    - Welche gesetzliche KK ist verpflichtet, Empfänger von ALG II (ggf. auch ohne lückenlosen Versicherungsschutz) aufzunehmen?


    Über aussagekräftige Antworten auf meine Fragen oder Tipps würde ich mich sehr freuen. Damit ich endlich wieder einen geklärten Versicherungsstatus habe, zum Arzt gehen kann und somit wieder aktiv am Leben teilhaben kann.


    Vielen Dank und Gruß
    Herz 3

    Hallo wevell, danke für deine Antwort.


    Darlehen nach dem SGB? Darlehen = Ratenzahlung-Vereinbarung?


    In meinem Fall betrifft dies, eventuell auf mich zukommende Zahlungen / Zahlungsaufforderungen: lückenlose Krankversicherung, Rundfunkbeitrag... bei derzeitigem ALG II-Empfang.


    Gruß, Herz 3

    Hallo,
    ich habe zeitnah dieser "Rundfunk-Gebühren-Eintreibungsbehörde" ;-) eine Kopie meines akt. Bescheides zugeschickt. Im Anschluss habe ich weitere Anschreiben erhalten, die ich auf meinem Schreibtisch auf den Haufen "zu erledigen" gelegt habe... und dort blieben sie auch eine ganze Weile ungeöffnet liegen. Ja, ich weiß...


    Als ich mich endlich aufraffen konnte, habe ich mich telefonisch mit der Service-Hotline in Verbindung gesetzt. Dort wurde mir mitgeteilt, dass eine Kopie meines Bescheides nicht ausreichend ist und ich einen Antrag auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht stellen muß. Dies habe ich inzwischen online getan und eine Kopie/Ausdruck der Anträge inkl. aller vom Jobcenter ausgestellten Original-Belege über den gesamten Zeitraum per Post an die o.g. Behörde geschickt.


    Die Reaktion: Ich habe eine Rechnung/Mahnung in einer nicht unbeträchlichen Höhe erhalten, mit Androhung von Vollstreckungsmaßnahmen und daraus entstehenden Folgekosten, wenn ich nicht innerhalb von 3 Werktagen (Eingang des Schreibens per Post) die Gesamtrückstände zahle bzw. wurde mir angeboten, telefonisch eine Ratenzahlung vereinbaren zu können.


    Gegen diese Forderung habe ich schiftlich (per Mail mit Eingangsbestätigung) Widerspruch eingelegt und an den Folgetagen vergeblich versucht die Service-Hotline telefonisch zu erreichen. Inzwischen habe ich eine erneute Mail verschickt, mit Bitte um Rückruf zur Klärung des Sachverhaltes, da die Service-Hotline derzeit überlastet ist... Eine Kopie der Rechnung/Anträge auf Befreiung und des Widerspruches liegt der Leistungsabteilung des Jobcenters vor!


    Meine Fragen:
    - Gilt der Antrag auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht erst ab dem Ausstellungsdatum des nachträglich gestellten Antrages oder ist dieser auch rückwirkend gültig?
    - Ist ein ALG II-Empfänger verpflichtet, trotz Nachreichung sämtlicher Original-Belege vom JC, diese Forderung zu zahlen?
    - Ist ein Widerspruch per Mail mit Eingangsbestätigung durch den Service-Rundfunkbeiträge rechtsverbindlich / ausreichend?


    Über hilfreiche Tipps, wie ich aus der "Nummer wieder glimpflich heraus komme" wäre ich sehr dankbar!
    Gruß, Herz 3

    Hallo,
    vor kurzem habe ich mein Giro-Konto vorsorglich in ein sogenanntes "Pfändungsfreies Konto" umgewandelt. Da man dies nur mit einem Konto darf, erhält man einen Schufa-Eintrag.


    Habt Ihr aufgrund dessen negative Erfahrungen bei Ratenzahlung-Vereinbarungen mit Ämtern, Behörden etc. gemacht?


    Ich meine ausdrücklich keine privaten Anschaffungen, die ich sowieso nicht über Ratenzahlung finanziere.


    Gruß, Herz 3

    Hallo,
    neben der Möglichkeit des Austausches in diesem Forum, habe ich vor kurzem in einem Beitrag ein LINK zur kostenlosen Sozialberatung online (per Mail, Telefon, Chat) entdeckt und vergessen, mir diesen als Lesezeichen abzuspeichern. Kann mir jemand diesen Link bitte nochmal zur Verfügung stellen.


    Vielen Dank.