Beiträge von Hans Hartz4

    Hoppel: Das Sozialamt mit dem ich telefoniert hatte, sagt Widerspruch sei möglich, dann würde meine Mutter wiederrrum zu einem Gutachter geschickt, evtl. einem anderen, der evtl. eine andere Diagnose stellen könnte. Also richtet sich der Widerspruch gegen das Gutachten jedoch sozusagen über den "Umweg" Sozialamt.
    Inzwischen habe ich das angeforderte Gutachten erhalten, welches in seiner vollen Form (14 Seiten) weder dem Jobcenter noch dem Sozialamt vorliegt (dorthin hatte man nur einen 2-Zeiler geschickt, nämlich dass meine Mutter mehr als 3 Std erwerbsfähig sei).


    Jedoch schrieb der Gutachter, dass meine Mutter zeitlich bis zu 6 Std. täglich arbeiten können würde, jedoch nicht qualitativ.
    Qualitativ, also was die zumutbaren und zur Zeit ausgeführten Tätigkeiten anbetrifft sei sie nicht mehr erwerbsfähig, also nur bis max. 3 Std täglich.


    Insbesondere seien ihr Tätigkeiten als Reinigungskraft "nicht mehr abverlangbar".


    Da meine Mutter jedoch keinen Beruf erlernt hat und ihr Leben lang nichts anderes gemacht hatte, stehen doch die Chancen, 9 Monate vor Rentenbeginn eine sitzende, nicht anstrengende Tätigkeit zu finden- und dazu noch eingestellt zu werden - wohl gleich null!


    Ergo: Meiner Ansicht nach ist sie deswegen DOCH nicht vermittelbar und das Sozialamt wäre zuständig!


    Und welche Auswirkungen hat das jetzt auf ihre insgesamt 4 Putztätigkeiten? Offizieller als vom Gutachter der Deutschen Rentenversicherung geht es ja wohl kaum! Ist sie jetzt berechtigt, diese aufzugeben, da das Jobcenter diese nicht mehr abverlangen darf?


    Viele Grüße
    Euer Hans Harz der 4.

    Hallo liebes Forum,


    meine Mutter, 62j, (ALG2-Aufstockerin bei geringf. Beschäftigung) hat diverse schmerzhafte Beschwerden und von ihrer Ärztin ein Attest bekommen, dass sie nur noch max. 3 Std. täglich arbeiten kann.


    Daraufhin hat sie das Jobcenter aus der Vermittlung genommen und wir mussten beim Sozialamt Antrag auf vorrangige Leistungen stellen. Dieses hat sie anschließend zur Begutachtung durch die Deutsche Rentenversicherung geschickt, wo der Gutachter ihr volle Erwerbsfähigkeit bescheinigte.. Nun wurde natürlich vom Sozialamt der Antrag abgelehnt und meine Mutter muss sich, 9 Monate vor der Rente, weiter plagen und außerdem ist sie wieder vermittelbar und muss sich bewerben.


    Wir wollen nun beim Sozialamt Widerspruch einlegen und meine Frage ist, ob das da auch aufschiebende Wirkung hat, so dass sie diese Eigenbemühungen für Bewerbungen beim Jobcenter nicht mehr machen braucht.


    Viele Grüße
    Euer Hans Harz der 4.

    Hallo Forum,


    meine Mutter hatte von 2006-2007 Leistungen des ALG2 als Darlehen bekommen, weil noch ein Anteil an einer Immobilie auf sie im Grundbuch stand. Ab 2007 war sie wieder aus dem Leistungsbezug draußen und muss seither 40,- Euro monatlich tilgen. Seit 01/2013 ist sie als Aufstockerin wieder im Leistungsbezug und muss weiter tilgen.
    Wir fragen uns nun: Ist das eigentlich rechtmäßig? Der Grund ist, dass das Geld ja von dem Satz abgeht, der meiner Mutter eigentlich zum "LEBEN" bleiben muss.


    Vielen Dank
    Euer Hans Hartz der 4.

    hallo wevell,


    vielen Dank für deine schnelle Antwort - da liege ich ja richtig, denn der Lohn wird immer nachträglich, also im Folgemonat überwiesen und muss demnach dort angerechnet werden - z.B. der Julilohn wird am 10. August überwiesen = Zufluss und Anrechnung im August, also im Zeitraum 01.08. - 31.08.


    Gruß
    Hans Harz der 4.

    Hallo,


    vielen Dank für eure Hilfe


    Nach einigem Nachdenken ist bei mir der Groschen nun auch gefallen.
    Der Super-Moderator "Hoppel" hat Recht.
    Ende September sollte es die Leistungen für Oktober schon auf dem Konto geben, sofern weiterbewilligt wurde, was in unserem Fall noch nicht geschehen war, da der Antrag zu spät einging.
    Das Geld für Oktober kam dann jedoch am 18.10.2013.
    Der Zeitraum für 01.10.-31.10.2013 wurde seperat bewilligt, erst danach der 01.11.13-31.03.2014.
    Daher der 5-Monats-Zeitraum.


    Auf dieser Basis habe ich nun meine Tabelle umgestaltet und man sieht deutlich, dass man für den Zeitraum vom 01.04.-30.09. den März zu berücksichtigen hat, dafür fällt der September raus.


    zum Vergrößern bitte klicken:


    Meine nächste Herausforderung besteht nun darin, das Einkommen meiner Mutter (alles netto wie brutto, da unter 450,-EUR) in den einzelnen Monaten anzurechnen. Eine Verschärfung der Denkaufgabe besteht darin, dass Ihr Einkommen der Höhe nach schwankt.
    Daher wird immer erst vorläufig bewilligt und sie muss nach dem nächsten Monatsersten die Lohnabrechnungen vorlegen und bekommt entweder einen Restanspruch ausgezahlt oder die Forderung wird verrechnet.


    Ich gehe momentan davon aus, dass, wenn z.B. im Juli 420,- EUR verdient wurden, diese aber erst im August zugeflossen sind, diese Summe auf die Leistung für August, welche am 30.07. ausbezahlt wurde, angerechnet wird. (Selbstverständlich mit den mir bekannten und aus den Bescheiden hervorgehenden Absetzungen...)
    Liege ich da richtig?


    MfG
    Hans Harz der 4.

    Der letzte Zahlungseingang war am 30.08., dann erst wieder am 18.10. - also nach der Weiterbewilligung für den Zeitraum 01.10.-31.10.


    Dann wäre - da ja im Voraus bezahlt wird - dieses Geld für den Monat Oktober.


    Nun will mir jedoch nicht einleuchten, da nicht logisch, dass jemand, der generell Anspruch hat, auf einen Monat verzichten sollte - wieso kein Anspruch im September?


    Am besten füge ich mal meine Excel-Tabelle mit allen (bisher eruierten) Zahlungen als Screenshot ein:


    http://www.pic-upload.de/view-21302126/tabelle1.jpg.html[/IMG]
    zum vergrößern bitte anklicken.


    Wie man ganz unten sieht gibt es für September einen Anspruch von von 617,86, doch der einzige Betrag, der - bislang nicht zuzuordnen - am 03.09. einging waren die 71,13. Ein Betrag von 617,86 ist in keinem Monat gezahlt worden.

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort.


    Also ehrlich gesagt, bin ich jetzt noch etwas verwirrter:


    Zitat

    Im September selbst hatte Deine Mutter keinen Anspruch auf ALG II und somit auch kein Zahlungseingang.


    Aber wieso denn nur? Der Bescheid bewilligt doch vom 01.04.-30.09.


    Der letzte Zahlungseingang war am 30.08., dann erst wieder am 18.10. - also nach der Weiterbewilligung für den Zeitraum 01.10.-31.10.


    Dann wäre - da ja im Voraus bezahlt wird - dieses Geld für den Monat Oktober.


    Nun will mir jedoch nicht einleuchten, da nicht logisch, dass jemand, der generell Anspruch hat, auf einen Monat verzichten sollte - wieso kein Anspruch im September?


    Am besten füge ich mal meine Excel-Tabelle mit allen (bisher eruierten) Zahlungen als Screenshot ein:


    Wie man ganz unten sieht gibt es für September einen Anspruch von von 617,86, doch der einzige Betrag, der - bislang nicht zuzuordnen - am 03.09. einging waren die 71,13. Ein Betrag von 617,86 ist in keinem Monat gezahlt worden.

    Hallo Community,


    Ich bin neu hier angemeldet, aber nicht selbst von Hartz4 "betroffen", sondern regele den Schreibkram meiner Mutter, die Hartz4-Aufstockerin mit geringfügigen Beschäftigungen ist.


    An den letzten beiden Bescheiden bin ich nun am Verzweifeln - da sind viele Sachen unstimmig, aber ich fange mal mit dem Augenscheinlichsten an.


    Aufgrund des Antrags vom 25.03.13 wurden Leistungen für den Zeitraum vom 01.04.2013-30.09.2013 bewilligt.
    Nach meiner Rechnung wären dies 6 Monate. Soweit so schlecht.


    Auf Fehler in den Berechnungen selbst gehe ich bei Bedarf in seperaten Postings ein.


    Nun hat meine Mutter den Antrag auf Weiterbewilligung leider zu spät abgegeben, nämlich am 17.09.13.
    Natürlich hat sie im September kein Geld gesehen, denn der Betrag vom Bescheid lautet auf 617,86 EUR.
    Dort steht: "Monatlicher Gesamtbetrag von 01.09.2013 bis 30.09.2013"
    Ein solcher Betrag ging aber nie auf dem Konto ein, stattdessen erst wieder am 18.10.13 553,86 EUR.


    Was mich aber am meisten verwirrt, ist, dass auf den Antrag vom 17.09.13 die Leistung von 01.11.2013 -31.03.2014
    (5 Monate!?) mit 584,26 bewilligt wurden und am 18.10. eingingen.


    Ist der September nun unter den Tisch gefallen, oder was?


    Oder muss ich mir, da es sich immer um eine Vorauszahlung handelt,die Leistung für 11/2013 als in 10/2013 gezahlt vorstellen, aber was ist dann mit Leistung für September, wo gar kein Geld einging?


    Hoffe auf schnelle Hilfe,


    euer Hans Hartz der 4.