Beiträge von tt94

    hoppel, was du sagst ist nicht richtig. ich habe keine ärztliche behandlung verschleppt. der arzt will nicht weiter behandeln. das habe ich bei orthopäden schon einmal erlebt, denn die wollen gerne kostenpflichtige leistungen verkaufen, die ich aber nicht zahlen kann.
    nach rücksprache mit dem sozialanwalt sagte dieser daß man mich gar nicht auf die warteliste hätte setzen dürfen, da ich zu dem zeitpunkt noch voll in der selbständigkeit war und nicht einmal die entscheidung zur aufgabe vorlag. und daß es nicht sein kann, daß ich meine geschäftsauflösung nicht abwickeln kann. er meint daß jobcenter müsse diese teilnahme zumindest etwas nach hinten verschieben, damit ich diese dinge regeln kann.

    wie lange dauert denn diese "maßnahme"? man hat mir nicht einmal gesagt, wie lange ich zu dieser initiative hingehen muß.


    erstmal bin ich krankgeschrieben. war gestern sogar noch im krankenhaus. meine ferse ist mittlerweile fast steif, der fuß taub und ich kann kaum noch laufen. jetzt warte ich auf termin für kernspin.


    ich würde ja teilnehmen, aber ich habe während meiner selbständigkeit meine gesundheit ruiniert. fürs jobcenter tue ich das nicht.
    und dann kommt die geschichte zu einem so blöden zeitpunkt. hab gerade mein gewerbe abgemeldet. da sind noch fast 80 verträge einzeln zu kündigen. die buchhaltung muß gemacht werden, dazu laufen bewerbungen und eine wohnungssuche läuft auch.
    wenn die das wenigstens noch 4-6 wochen verschieben würden. aber sowas verstehen die ja nicht, daß man da noch viele dinge zu regeln hat.

    ich suche bereits seit monaten einen job. aber man bekommt mit 59 jahren ja nicht mal eine antwort.
    was krank angeht: ich bin wirklich krank, seit 5 monaten schon. nur hab ich bisher keine krankmeldung gebraucht, weil ich ohnehin
    selbständig war. damit war eine krankmeldung hinfällig. somit habe ich krankmeldungen immer abgelehnt. ich habe den fuß seit monaten entzündet, kann kaum laufen und der arzt will nicht weiter behandeln (wohl weil ich keine kostenpflichtigen privattherapien zahlen kann).
    kann kaum noch schuhe anziehen.
    bin dabei den arzt zu wechseln, aber dazu brauch ich in der neuen praxis erst mal einen termin.

    Hallo,


    ich bekomme seit 1 Jahr aufstockend ALG II und war selbständig. Die Selbständigkeit habe ich Ende Sept. aufgegeben.
    Im Mai sollte ich mich bereits bei der Initiative 50+ vorstellen und kam auf die Warteliste, obwohl ich lediglich arbeitssuchend, aber nicht arbeitslos war.


    Jetzt soll ich am Montag "beginnen". Womit "beginnen"? Ich bin noch nicht langzeitarbeitslos, ich bewerbe mich seit
    Mai d.J. intensiv um Arbeit, wenn auch bisher vergeblich.
    Wahrscheinlich habe ich im Mai da was unterschrieben, weiß das aber nicht mehr genau.


    Ich will da auf keinen Fall hin, ich bin berufserfahren und nicht blöd.


    Was kann ich da machen?
    Vielleicht krankschreiben lassen? Ich habe seit vielen Monaten eine Knochenentzündung, bin in Behandlung, hab mich aber nie krankschreiben lassen und immer gearbeitet. Das könnte ich jetzt ändern.


    Ich kann keine Sanktionen brauchen. Ich lebe weit unter dem Existenzminimum, weil man mich falsch aufgeklärt hat
    in Bezug auf einen Wohnungswechsel. Daher hat man mir bereits ca. 150 Euro gekürzt, so daß ich mich immer weiter verschulde, weil man von 800 Euro nicht leben kann.


    Wäre für eine schnelle Hilfe dankbar.

    in meiner branche läßt sich vieles nicht einschätzen. aber es geht ja darum, daß ich nicht verstehe, wie man jemandem das alg kürzen kann bzw. einen verdienst komplett 6 monate im voraus abzieht, der noch gar nicht da ist.
    und rückwirkend 100 % zurückfordern???
    ich kann schlecht heute meine lebensmittel einkaufen und sagen, ich zahle mein brot in einigen monaten.

    Hallo,
    in der EKS wurde zunächst im 6. Existenzmonat ein höherer Verdienst angegeben. Da hat das Arbeitsamt mir dann soviel abgezogen, daß mir außer Miete nur noch 100 Euro Lebensunterhalt blieben. Nach einem Widerspruch und einer neuen EKS bekam ich eine Nachzahlung.
    In meiner Branche ist das ganze sowieso sehr schwierig.
    Es ist die Tourismusbranche.
    Das bedeutet:
    Bucht jemand seine Reise heute und der Urlaub findet erst in 6 Monaten statt, bekomme ich auch erst mein Geld in 6-7 Monaten.
    Zumindest bei den meisten Reieveranstaltern.
    Und: Es kann ja auch noch eine Stornierung stattfinden, so daß dieses Geld dann teilweise oder ganz verloren geht.


    Wenn ich nun heute Kunden habe, die ihren Urlaub im August verbringen, bekomme ich erst im September mein Geld.
    Und Kunden, die jetzt gebucht haben und ggf. im März Urlaub machen, dann bekomm ich mein Urlaub im März/April.
    Aber laufende Kosten habe ich ja trotzdem.
    Wenn ich aber ALG II von Okt. bis März bekomme, dann kann man mir doch nicht einen (eventuellen) Verdienst, den ich im März bekomme, schon durch 6 Monate teilen und von Oktober an abziehen.


    Wenn das angeblich gesetzlich so geregelt wäre, müßte ich ja (was nicht eintreten wird) theoretisch bei einem guten Verdienst im März das gesamte Geld für 6 Monate zurückzahlen und stände dann ohne Geld da.
    Ich kann nur nur dann zurückzahlen, wenn ich guten Gewinn habe und zusätzlich ALG II. Und: Gibt es nicht auch einen Freibetrag bei hartz IV?


    Ob Steuerberater oder sonst wer - in meiner Branche kann man nur schätzen und spekulieren. Wann die Leute buchen, ob sie buchen und wann sie Urlaub machen, das schwankt. In der Regel sind die Hauptbuchungsmonate Jan/Febr/März für die Sommerferien.

    Hallo,


    ich habe noch einmal eine neue Existenz gestartet und bekomme zunächst für 6 Monate hartz IV als aufstockung, da in meiner branche erst in einigen Monaten mit einem - sehr geringen - verdienst gerechnet werden kann.
    Lt. Steuerberater könnte ich im 6. Monat einen geringen Verdienst von 300 Euro erzielen. Daraufhin hat das Arbeitsamt diese 300 Euro durch 6 Monate geteilt und mir praktisch von Beginn an Hartz IV um einen Gewinn gekürzt, den ich aber erst in einem halben Jahr habe.


    Was ist das für eine angebliche gesetzliche Rechenweise? Ich muß doch morgen mein Brot essen und nicht erst in 6 Monaten.
    Irgendwie scheint mir das sehr merkwürdig. Das sagt auch der Steuerberater.


    Wer kann dazu was sagen?


    Vielen Dank im voraus.




    Angenommen, ich könnte in 6 Monaten 3000 Euro verdienen, dann hätte ich jetzt 6 Monate lang ja nicht mal das Geld bekommen, um meine Miete oder überhaupt mein Essen zahlen zu können.