Minijob, aber Einkommen meist unter 450 Euro

  • Hallo! :)
    Ich bekomme derzeit ALG 2 und habe einen Job auf 450-Euro-Basis.. Mein Sachbearbeiter hat mir nun monatlich 280 Euro vom Bedarf abgezogen, auf der Grundlage, dass ich monatlich 450 Euro verdiene. Das ist aber nicht der Fall.. Ich hab in den letzten Monaten nur ca. 150 Euro im Monat dazu verdient - und dementsprechend fehlt`s grad kohlemäßig an allen Ecken und Enden.. :mad:
    In meinem Bewilligungsbescheid steht, dass das nach 6 Monaten gegengerechnet wird.. Geht das nicht anders? Der kann mir doch jetzt nicht monatlich das Geld so überweisen, als würde ich 450 Euro verdienen, wenn ich das gar nicht verdiene!? Wohlgemerkt war auch auf meinen Dienstabrechnungen, die ich bei der Antragsstellung eingereicht habe, erkennbar, dass ich monatlich eben nicht auf 450 Euro komme..
    Hat irgendwer eine Idee?


    Ich hab ihm per Mail meine letzten Dienstabrechnungen geschickt, aber er reagiert leider nicht. Innerhalb welcher Zeit kann ich da denn eine Antwort erwarten? Also, es gibt da ja schon irgendwelche Fristen oder ist das reine Willkür? :confused:


    Über Antwort wäre ich dankbar.


    Lg Lena

  • Natürlich geht das Anders. Du musst deinem SB mitteilen, dass du mit einer Aufrechnung nach 6 Monaten nicht einverstanden bist. Grundsätzlich darf nur das angerechnet werden, was tatsächlich als Einkommen auch erzielt wird. Die gerne vorgenommene fiktive Anrechnung ist - wenn du diesem Verfahren nicht zustimmst - unzulässig.

  • Gut zu wissen, herzlichen Dank für die Antwort!
    Mein Sachbearbeiter hat mir mittlerweile zugesagt, dass er ab nächstem Monat nur noch 230 Euro Einkommen für die Berechnung ansetzt. Er sagt aber, dass er das, was nun in den letzten 3 Monaten gefehlt hat, weiterhin erst nach den 6 Monaten aufrechnen kann.. Auch unzulässig?