Pkw

  • Mal ne Frage:


    Wir haben einen PKW von dem auch die Arge weiß und uns somit auch zumutet weitere Stellenangebote anzunehmen. Die Fahrtkosten hierfür zu Terminen zur Arge werden auch bezahlt mit der üblichen KM-Pauschale.


    Nun habe ich jedes Jahr einen Winterjob in Teilzeit der recht vernünftig bezahlt wird. Bisher habe ich das immer allein gemacht, aber nun habe ich meine Partnerin mit einbezogen so das wir auch weitere Strecken fahren um die Tätigkeit auszuüben. Je nach dem wie hart der Winter wird kann da schon einiges bei zusammen kommen finanziell, und deshalb meine Frage: Eine außerhalb liegende Strecke (104km) wird mit Kilometerpauschale (35€) und Stundenlohn bezahlt.
    Ich meine, für die Kilometerpauschale haben wir ja echte Ausgaben - wird das bei der Arge berücksichtigt oder nicht? Also gibt es da so etwas wie einen Freibetrag (wie Werbungskosten) zur Hinzuverdienstgrenze?


    Und noch etwas: Unser Wagen mußte Ende letzten Monats zum TÜV und hatte einige, zu beseitigende Mängel. Die müssten natürlich bis Ende Dezember auch behoben werden (bei der Nachprüfung), was wiederum etwas kostet. Gäbe es da eine Möglichkeit einen Antrag auf Kostenbeteidigung oder ein Darlehen zu stellen? Ist klar, ein Darlehen kann man immer stellen, aber ob es dann durchgeht ... .


    Denn andererseits brauchen wir das Fahrzeug auch um nach dem Winter im Februar wieder an unsere feste Arbeit zu kommen. Da schaffen wir wieder von Februar bis Oktober in der Werbung für eine Firma die ca. 450km weit entfernt ist.

  • Hallo,


    Zitat

    für die Kilometerpauschale haben wir ja echte Ausgaben


    Diese Ausgaben werden eben durch die Kilometerpauschale abgedeckt. Insofern wäre eine Berücksichtigung bei dem ALG II ja eine doppelte Bezahlung...


    Zitat

    Gäbe es da eine Möglichkeit einen Antrag auf Kostenbeteidigung oder ein Darlehen zu stellen?


    Es kommt ausschließlich ein Darlehen in Frage.


    Zitat

    Da schaffen wir wieder von Februar bis Oktober in der Werbung für eine Firma die ca. 450km weit entfernt ist.


    Hört sich nicht sehr wirtschaftlich an...


    Gruß!

  • [quote='Hoppel','http://www.hartziv.org/forum/index.php?thread/&postID=32226#post32226']Hallo,




    Diese Ausgaben werden eben durch die Kilometerpauschale abgedeckt. Insofern wäre eine Berücksichtigung bei dem ALG II ja eine doppelte Bezahlung...



    Ja, aber dann dürfte das ja nicht komplett als Verdienst angerechnet werden. oder sehe ich das falsch?




    Zur Wirtschaftlichkeit des Saisonjobs: Das geht schon. Da sind wir zum größten Teil bundesweit mit Firmenwagen unterwegs.

  • Darin steht das nicht.


    Bisher wurde es so abgemacht: Es sind 2 Orte an denen wir Winterdienst machen.


    Für den ersten bekomme ich Pauschal 40€ - egal wie viel Zeitaufwand - das kann mal 1 Std , aber auch mal 2 sein.


    Für den entfernteren bekomme ich eine KM-Pauschale von 35€ (es sind 104 km) plus 14€ pro geleisteter Arbeitsstunde.



    Rechnet man nun (grob) 0,35€ für einen Kilometer den die Firma bezahlt ist das ja auch mit Ausgaben für diese 104km verbunden (Benzin, Abnutzng, ÖL usw). - Und da würde ich gern wissen ob da was dran zu machen ist, ob die Arge da auch einen Freibetrag hat.

  • Falsch (wieder einmal!) !!!



    War heute persönlich bei der ArGe und habe denen das geschildert wie hier, und es wurde mir zugesagt das die Kilometerpauschale natürlich voll als Ausgabe berechnet wird. Dazu gehören : Benzinkosten, Steuern für das Auto, Versicherung für das Auto plus die normalen Abnutzungsgebühren.


    Insgesamt kommen die sogar (man hat das nur grob überschlagen, richtig wird es gerade ausgerechnet) auf einen höheren Betrag der beim Einkommen berücksichtigt wird.



    Man sagte mir auch, das man ja froh ist um jede(n) die/die sich wenigstens um einen Nebenjob bemühen. Würde man das als Einkommen mit berechnen würde sich niemand mehr um Jobs bemühen. Den Langzeitarbeitslose die so ein Angebot wahr nehmen könnten können ja die Fahrtkosten auch nicht steuerlich absetzen.

  • Hallo,


    im Grundfreibetrag von 100,00 € sind unter anderem auch die Fahrkosten berücksichtigt. Sollten bei einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit höhere Kosten anfallen, werden nachgewiesene Kosten berücksichtigt. Nachzulesen unter:


    1. Fachliche Hinweise unter Rz. 11.163ff>>> http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-11-11b-SGB-II-Zu-beruecks-Einkommen.pdf


    2. ALG II-Verordnung ( Anlage A 15 )>>>http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A20-Intern/A201-Organisation/Publikation/pdf/Anhang-A-Rechtsverordnungen.pdf


    wevell

  • Ich bekomme die 35€ Kilometerpauschale als Ausgleich für die eigenen Kosten und nicht als Einkommen (steht auch oben). Und so wird es auch bewertet bei jedem bundesdeutschen JobCenter. Die SB bei meinem JobCenter meinte ich solle mir mal besser Rat direkt holen und nicht aus dem Netz. ist ja nicht das erste mal das ich hier falsch informiert wurde.

  • Hallo,


    Zitat

    Falsch (wieder einmal!) !!!


    Wenn Du "wieder einmal" falsche Auskünfte von mir bekommst (wobei ich nicht wüßte, wo), frage mich einfach nicht mehr. :-(


    Deine Frage war nicht, was als Ausgaben gilt, sondern ob es auf die Pauschale einen Freibetrag gibt. Das ist nicht der Fall, womit meine Auskunft richtig ist. Ansonsten hat wevell Dir die richtigen Richtlinien genannt.


    Angesichts Deiner Reaktion verzichte ich in Zukunft auf Antworten auf Deine Fragen - ich habe besseres zu tun, als mich anmachen zu lassen.


    Kein Gruß!