Führerschein aber kein Auto

  • Im Jahr 2010 Habe ich eine Arbeit auf 400,- € Basis angenommen.
    Bedingung war, Führerschein. Diesen hab ich gemacht. Da ich nun 48 J. bin, brauchte ich natürlich ein Jahr um diesen zu absolvieren. Seit 2 Monaten besitze ich diesen nun, habe einen Antrag auf Hilfe für´´s Auto abgegeben. Nun warte ich schon 14 Tage und nichts passiert, bin seit 2 Monaten aus der Fahrpraxis raus und ich rufe wöchentlich den Händler an, dass er es doch bitte noch zurück halten möge.
    Zum Auto: Der Kostenpunkt bezieht sich auf knappe 3000,- €, denn ein noch billigeres möchte ich nicht, da dort evtl. unheimliche Kosten für Werkstatt u.s.w. auf mich zukommen würden. Auch habe ich es mir mit einem Fachmann angeschaut und somit bin ich auf der sicheren Seite, da dieses auch Werkstattgepflegt ist.
    Nun meine Frage: Wie lange muß man auf eine Antwort vom Amt warten, wenn man nach der Fahrschule einen Antrag auf Kosten der Übernahme für einen PKW stellt?
    Schließlich muß ich auch an Wochenenden arbeiten und im Winter mit dem Rad fahren ist auch nicht gerade gut, da es knappe 6 km ist und ich die Hauptstraßen fahren muß, da keine Radwege existieren.
    Dazu kommt ich arbeite in Schichten und es fahren auch keine Busse an den Wochenenden.

  • Soweit mir bekannt, gibt es keine Darlehen mehr für einen PKW, das hieß früher "Mobilitätszuschuss", wurde aber mittlerweile abgeschafft.


    Darüber hinaus erscheint der Wagen doch recht teuer, im Vergleich zu einem Minijob.

  • Man muß aber auch bedenken, dass man das Auto nicht nur für ein halbes Jahr nutzen, sondern weiterhin auf Suche nach einem Job sein möchte, wo man "Mobilität" verlangt. Und das ist heutzutage ei immer das, was viele Firmen haben möchten.
    Kauf mal eines unter dem Preis, dann hast die A... gezogen und kannst es nach einem halben Jahr verschrotten, weil es ständig in der Werkstatt ist. Wo ist dann deine Mobilität und hast du immer das Geld dazu?

  • Das was ich geschrieben habe, sollte kein Vorwurf oder falsche Meinung darstellen. Es geht hier ausschließlich darum, wie die ARGE denkt (oder denken könnte).


    Selbstverständlich kannst du ein Darlehen für ein Kfz beantragen, nur stellt sich das Problem, dass du mit einem Minijob nicht deinen Lebensunterhalt finanzieren kannst, sondern weiterhin teilweise bedürftig bist.


    Anders könnte die Sache aussehen, wenn du einen festen Job hättest, mit dem du deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst.

  • Ach so, nein es geht ja darum, dass ich danach nach neuen Jobs suche, die evtl. auch weiter entfernt sind und somit auch mobil sein möchte. Ich will ja auch wieder fest im Arbeitsleben stehn und nun steht auch noch der Winter bevor und noch einmal so ein Tripp mit Rad ist nicht gut für mich. Der letzte Winter hat mir schon die Knien versaut.
    Dazu fährt man noch durch einen Wald und das ist jetzt wo es dunkelt auch nich gerade das ungefährliche.

  • Ich habe vor knapp drei Jahren von der Arge ein Darlehen für ein Auto bekommen. Damals war es so, dass der Wagen maximal 2500 Euro kosten durfte und dass ich nachweisen musste, eine Arbeitsstelle zu haben, für die ich ein Auto brauchte. Das heißt: Ich hätte niemals ohne die entsprechende Jobzusage das Geld bekommen. Macht ja auch Sinn, denn die Arge möchte ihr Geld ja auch zurück haben. Ich denke deswegen nicht, dass Du Geld für ein Auto bekommst, weil Du Dich bewerben willst, sondern erst, wenn Du das erfolgreich getan hast - falls die Arge überhaupt noch Darlehen für ein Auto vergibt. Pikary deutete ja an, dass sie das evtl. gar nicht mehr tun. Auf jeden Fall musst Du persönlich zu Deinem Sachbearbeiter gehen und mit ihm darüber reden.

  • Für ein eventuelles Auto ist es ganz wichtig, bereits einen Job zu haben, bzw. muss der Job davon abhängen. Ein Minijob wird hier sicherlich nicht ausreichen.