nach gescheiterte ehe im ausland zurueckkehren

  • hallo, ich bin 27 jahre alt, wohne derzeit in singapur bei meinen eltern da mein vater hier angestellt ist. ich habe am 14.12. hier meine tochter zur welt gebracht. ihr vater ist australier, ich bin deutsche und meine tochter hat beide staatsangehoerigkeiten.


    mein noch mann war sehr auf die schiefe bahn geraten und ein zusammenleben war fuer mich mit unserer tochter nicht moeglich, da er immense mengen alkohol konsumierte und dadurch sehr aggressiv, leider auch mir gegenueber wurde.


    einen hausstand habe ich somit nicht. ich habe keine moebel, keine wohnung, gar nichts. hier in singapur habe ich mich behelfsmaessig bei meinen eltern eingerichtet mit reisebett fuer die kleine etc pp. da dies allein wegen der aufenthaltsbestimmung in singapur keine dauerhafte loesung sein kann und ich meiner tochter ein geregeltes leben bieten moechte werde ich zurueck nach deutschland gehen.


    da stellt sich mir jetzt ein riesenberg fragen:


    da ich mich in deutschland abgemeldet hatte, und dann wieder bei einreise anmelden werde, besteht anspruch?


    koennen wir moebel bekommen? ich ziehe zwar wieder aus meinem elternhaus aus, allerdings habe ich ja vorher alleine gewohnt.


    ich habe eine wohnung in aussicht, diese hat ca 58 qm und kostet 500 EUR warm, ist dies schon zu viel? etwas anderes bzw billigeres kann ich beim besten willen nicht finden und die wohnung ist schon in einer minder guten ecke angesiedelt... was natuerlich fuer uns absolut ok waere.


    ich bin von der sachlage allein schon vollkommen alleinerziehend, mein noch mann moechte und kann keinerlei anspruch geltend machen, da er vermutlich eh bald ins gefaengnis muss. besteht da dann mehrbedarf?


    also, die frage ist im grunde einfach. welche ansprueche kann ich in meiner situation geltend machen um meiner tochter einen soliden start bieten zu koennen? einrichtung, wohnungskosten, regelkosten, kindergeld?


    ich danke so herzlich fuer alle hilfeleistung!!!

  • Hallo becq,


    ein Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II besteht, ebenso wie der auf Mehrbedarf. Die Höhe der Unterkunftskosten ist regional unterschiedlich, die höchsten Kosten werden wohl in größeren Städten
    gewährt. Bitte dort bei der ARGE nachfragen. Die Kosten müssen nach Vorlage des MV noch vor Unterschrift als übernahmefähig genehmigt werden.


    Es ist auch als Zuschuss eine Erstausstattung zu gewähren, dafür müssen aber die Gründe-warum keine Möbel etc. vorhanden sind-vorgetragen werden.


    Zeitgleich wäre KG zu beantragen, wird aber auf die Leistungen anzurechnen.


    Bei Ablehnung Wiederspruch einlegen.
    Gruß.