Berücksichtigung von Vermögen in Haushaltsgemeinschaft

  • Hallo,


    nachdem ich mir nun einige Forenbeiträge durchgelesen habe, sind zwar schon einige meiner Fragen geklärt, bei anderen bin ich mir aber noch unsicher, weshalb ich lieber nochmal nachfrage. Folgende Situation:


    Ich (Mutter, ALG 2) lebe derzeit mit meinem Sohn (24 Jahre, Student) in einer Bedarfsgemeinschaft. Zu Beginn des nächsten Jahres wird er 25 Jahre alt und folglich, soweit ich dies verstanden habe, bilden wird ab dem Zeitpunkt eine Haushaltsgemeinschaft. Finanziell unterstützen wir uns gegenseitig nicht. Ich überweise meinen Mietanteil mtl. auf sein Konto (beide Hauptmieter, Mietabbuchungen laufen über sein Konto) und er überweist mir mtl. seinen Stromanteil. Auch Einkaufen gehen wir getrennt. Nun mein Problem… Mein Sohn hat seit einiger Zeit Geld angelegt. Den entsprechenden Vermögenszuwachs haben wir auch immer mitgeteilt. Mittlerweile ist sein Vermögen allerdings soweit angewachsen, dass es im Laufe des nächsten Jahres passieren könnte, dass wir unseren bisherigen "gemeinsamen" Freibetrag (Übertrag meines ungenutzten Freibetrags) überschreiten.


    Fragen:

    1. Muss ich die Einkommens- und Vermögensverhältnisse meines Sohnes in Zukunft überhaupt noch offenlegen bzw. kann ich eine Aufforderung des Jobcenters mit der Begründung zurückweisen, dass keine gegenseitige finanzielle Unterstützung vorliegt und dies entsprechend belegen?
    2. Angenommen ich muss auch seine Verhältnisse offenlegen, kann es zu einer Kürzung oder Nichtbewilligung meiner Leistungen kommen?

    Vielen Dank vorab für alle Antworten!

    MrsErna

  • Es gibt bei Eltern - Kinder keinen gemeinsamen Freibetrag. Wie kommst du darauf? Das gilt nur für die 750 Euro für einmalige Bedarfe, aber nicht für die Grundfreibeträge.


    Soweit dein Sohn nicht mehr zur Bedarfsgemeinschaft gehört, musst du keine Angaben zu seinem Vermögen mehr machen.

  • Danke für deine Antwort. Auf den "gemeinsamen" Freibetrag komme ich, da ich

    folgendes gelesen habe.


    (2) Vom Vermögen sind abzusetzen

    1.

    ein Grundfreibetrag in Höhe von 150 Euro je vollendetem Lebensjahr für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende volljährige Person und deren Partnerin oder Partner, mindestens aber jeweils 3 100 Euro; der Grundfreibetrag darf für jede volljährige Person und ihre Partnerin oder ihren Partner jeweils den nach Satz 2 maßgebenden Höchstbetrag nicht übersteigen,