Umzug in anderes Bundesland - Kosten der Unterkunft für Wohngemeinschaft und Fragen

  • Hallo!


    ich, alleinstehend, ALG 2 Empfänger habe vor in eine andere Stadt im anderen Bundesland zu ziehen. Mein Plan wäre zuerst befristet in eine WG zu ziehen, und ggf. bei Jobfindung auch dort zu arbeiten, um von dann aus dann intensiv nach einer eigenen Wohnung zu schauen (Die Wohnungssuche wäre jedoch wohl effektiver, wenn ich nicht vollzeit an die Arbeitsstelle gebunden bin). Wie verhält sich das ganze mit der Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung seitens des dann zuständigen Jobcenter? Bekomme ich diese für die WG und anschließend für die neue Wohnung, vorausgesetzt natürlich, dass sie den örtlichen finanziellen Rahmenbedingungen des Jobcenters entspricht?

    Danke

  • Was sollte dagegen sprechen, außer, du wärst unter 25 und wohnst noch bei den Eltern? Wenn du dann Arbeit hast und genug verdienst, musst du die Kosten dann aber natürlich selbst bezahlen.

  • Ich nehme allerdings an, dass die Wohngemeinschaftsmietdauer befristet sein müsste, weil dann das zuständige Jobcenter bei einer neuen Wohnung nur die Kosten der Unterkunft und Heizung nur in bisheriger Höhe bewilligen würde, also das, was dann bisher die WG monatlich kostete, richtig? Das wäre im Fall erheblich weniger, da WG's meist ja weniger kosten als Wohnungen.

  • Verstehe ich nicht. Du willst doch wegen Arbeit umziehen, ich gehe davon aus, dass du die Chancen am Wunschort schon ermittelt hast und daher bis eine eigene Wohnung ansteht, eigenes Geld verdienst. Ansonsten klingt das sonst so, als wolltest du dich auch dort im ALG2 einrichten.

  • Ich bräuchte erstmal eine Wohnung dann eine Arbeit, denn bei Arbeit aber ohne eine Bleibe müsste ich mir ein teures Hotel leisten, da ich nicht quer durch Deutschland jeden Tag reisen könnte, um zur Arbeit zu kommen, oder wie sollte man das sonst machen? Und eine Wohnung suchen kann sehr zeitaufwendig sein. Ist man während der Zeit die ganze Zeit auf Arbeit, ist das auch weniger effektiv eine Wohnung zu finden, als wenn man seine gesamte Zeit aufwendet für Wohnungsbesichtigungen bei der Wohnungslage in Deutschland.

  • Das habe ich verstanden und dafür sollte es die WG sein. Mit Arbeit dann die eigene Wohnung. So war doch der Plan:


    Mein Plan wäre zuerst befristet in eine WG zu ziehen, und ggf. bei Jobfindung auch dort zu arbeiten, um von dann aus dann intensiv nach einer eigenen Wohnung zu schauen


    1. WG

    2. Job

    3. eigene Wohnung


    Auch Menschen in Arbeit suchen und finden tagtäglich neue Wohnungen. Manchmal sogar einfacher, weil sie mit Arbeit für den Vermieter im Normalfall solventer erscheinen als ein Sozialleistungsempfänger.


    Wenn du doch erst WG, dann eigene Wohnung und dann irgendwann mal Job planst, dann hast du leider Sinn und Zweck des ALG2 nicht verstanden.