ALG II Empfänger - Problem bei ärztlicher Behandlung

  • Hallo zusammen,


    ich habe ein Problem und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.


    Bis Ende letzten Jahres war ich selbstständig und bedingt durch Corona ist die GmbH leider den Bach runter gegangen. Somit wurde ich zum ALG2 Empfänger. Meine private Krankenversicherung musste ich beibehalten und bin damit automatisch im sogenannten Notlagen Tarif.


    Seit knapp zwei Monaten habe ich eine schwere Augenerkrankung. Hornhaut Erosion, die teils sehr schmerzhaft ist, meine Sehstärke ist teilweise bei nur 20% und die Augen entzünden sich dadurch regelmäßig. Mein Augenarzt hat mit Medikamenten und Antibiotika alles versucht, aber leider ohne Erfolg. Nun hilft nur noch eine Laser OP, wo sich die ständig ablösende Hornhaut entfernt wird. Diese wächst rasch wieder nach. Klingt soweit alles gut, ist es aber gar nicht, denn hier beginnt die Problematik.


    Bei privat Versicherten läuft die Abrechnung so ab. Ich werde behandelt, bekomme anschließend eine Rechnung, reiche diese bei meiner Versicherung ein, erhalte wenige Tage später den Rechnungsbetrag und überweise diesen dann an den Arzt bzw. den Abrechnungsdienstleister.


    Der Abrechnungsdienstleister dieser Augentagesklinik möchte es bei mir aber nicht so machen, denn ich bin ALG2 Empfänger und wegen meiner vorangegangenen Selbständigkeit stehe ich in der Schufa. Man behandelt mich somit nur gegen Vorkasse. Als ALG2 Empfänger kann ich mit knapp €2000,- nicht in vorkasse gehen. Die Behandlung muss aber dringend und zeitnah durchgeführt werden. Es ist auch ein Eingriff, den jede gesetzliche Krankenkasse bezahlt.


    Ich bin wirklich verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Vielleicht kennt sich da von euch jemand aus und kann mir einen Tip geben. Bin für jede Hilfe dankbar.


    Viele Grüße

    Stephan

  • Die Frage, wie du das Problem lösen kannst, solltest du deiner privaten Krankenversicherung stellen. Ich glaube nicht, dass dir hier jemand dazu was schreiben kann, was für jede private Krankenkasse allgemeinverbindlich gilt.