ALG II Anspruch - Ortsabwesenheit - Weiterbewilligung - Kontoauszüge und Fragen

  • Hallo:)

    ich habe hier eine etwas spezielle Frage und zwar möchte ich in absehbarer Zeit auf verschiedenen ökologischen Höfen und Gemeinschaften und evtl auch Meditationszentren in Deutschland verteilt unentgeltlich arbeiten.

    Das habe ich bereits letztes Jahr 2 Monate gemacht und es hat mir sehr gut getan, es hat mir geholfen psychisch stabiler zu werden und mehr zu den Kern meiner langwierigen Probleme zu gelangen.

    Nun möchte ich aber hier alle Zelte abreisen also meine Wohnung aufgeben und das Ganze eine längere Zeit machen. Das Jobcenter kennt meine psychische Lage (bin seit längerem krank geschrieben und habe auch schon ein paar Klinikaufenthalte hinter mir) aber mein Vorhaben lässt sich nur schwer mit ALG 2 vereinbaren da mein Lebensmittelstandpunkt ja dann erlischt, so wurde es mir mitgeteilt, aber ich wurde auch nicht so ganz schlau aus dem Telefonat und die Person wusste es auch nicht so genau.. Die 2 Monate habe ich mich übrigens von meinem Psychiater krank schreiben lassen aber ich möchte auch nicht alle 3-4 Wochen hier in die Stadt zurückkehren nur um mich krank schreiben zu lassen, das hat mich irgendwie gebremst bei den letzten Aufenthalten.

    Ich brauche ja auch nicht den vollen Bezug aber wenigstens damit ich meine Krankenversicherung bezahlen kann.

    Gibt es irgendwelche Möglichkeiten die jemand hier sieht was ich versuchen könnte? Gibt es einen Anspruch trotzdessen das man abwesend ist wegen psychischer Heilung?


    ich habe ein Problem und zwar habe ich mir in letzter Zeit mühsam Geld angespart und bin nun auf einem Kontostand von ca 4700€ das sind ca 700€ über dem Freibetrag (22x 150€ +750€). Ich habe das total vergessen und jetzt steht der Weiterbewilligungsantrag an und da werden natürlich Kontoauszüge benötigt, wie kann ich das Geld dementsprechend in einem Monat reduzieren oder gibt es wichtige Gründe um so viel Geld abzuheben?


    Zwei Beiträge zusammengefügt und Eingangsthema für

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  • Momentan gelten höhere Freibeträge. Und damit hast du auch gleich die Antwort auf deine erste Frage. Mit 4700 Euro Vermögen kannst du bei einem monatlichen Beitrag zur freiwilligen KV/PV von ca. 180 Euro ganze 26 Monate selbst finanzieren. Denn für dein Vorhaben wird es keine Unterstützung durch das Jobcenter geben.

  • Hallo, danke für deine Antwort! ich habe ja nicht nur Ausgaben für die Krankenversicherung aber gut das ist grade nicht mehr wichtig das hat sich sowieso erledigt, da ich einfach unabhängig sein will.

    Wie hoch sind denn momentan die Freibeträge für mich wenn ich 22 Jahre alt bin?

  • Das kann dir niemand sagen, da gerade erst das LSG Celle entschieden hat, dass die von der Agentur für Arbeit vorgegebenen 60.000 Euro nicht gesetzeskonform sind. Es soll in jedem Einzelfall bestimmt werden, was "erheblich" bedeutet.