ALG II Maßnahme und Fragen

  • Hallo,


    ich habe letzte Woche nach einem Telefonat eine Maßnahme erhalten. Diese sollte gestern beginnen. Mir war es krankheitsbedingt nicht möglich zu erscheinen. Gestern habe ich eine Krankschreibung für eine Woche erhalten, die ich dem Jobcenter per email geschickt habe.


    Ich bin mir nicht sicher inwiefern die Maßnahme, die 3 Monate, jeden Tag 10h lang geht, mir helfen kann. Deswegen möchte ich nicht in der Eingliederungsvereinbarung unterschreiben, dass ich an der Maßnahme teilnehmen werde (solange ich mich nicht selber von der Sinnhaftigkeit dieser überzeugt habe). Ich gehe stark davon aus, dass diese Maßnahme überhaupt nichts bringt, vielleicht sogar im Gegenteil die Lage verschlimmert. Wie gesagt, die Maßnahme läuft eigentlich schon seit gestern. Die Krankschreibung läuft Ende dieser Woche aus. Meine Idee ist: Ich schreibe am Freitag dem Jobcenter per Mail, dass ich grundsätzlich an einer Maßnahme interessiert bin, aber erst prüfen möchte, ob sie mir wirklich helfen kann, bevor ich die aktualisierte Eingliederungsvereinbarung unterschreibe. Zum Beispiel könnte ich die Maßnahme erstmal einen Tag lang unverbindlich besuchen und mich dann entscheiden. Kann sein, dass ich dann (subjektiv) feststelle, dass die Maßnahme nicht geeignet ist mir zu helfen. Das würde ich dem Jobcenter dann auch so mit Begründung mitteilen. Spricht was gegen dieses Vorgehen? Ausserdem: da steht ich soll die Eingliederungsvereinbarung (in der ich mich verpflichte an der Maßnahme teilzunehmen) bis zum 9.7 zurücksenden. Da läuft die Maßnahme aber schon anderthalb Wochen. D. h. ich kann mir bis zum 9.7 Zeit lassen, und brauche auch ohne Begründung bis dahin nicht an der Maßnahme Teil zu nehmen (da ich ja bis jetzt nichts unterschrieben habe, was mich dazu verpflichtet)?


    Die eingescannten Schreiben des Jobcenters sind hier:

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    lg