Umzug - ALG II Aufstockung - Kosten der Unterkunft - Eigenanteil zahlen und weitere Fragen

  • hallo, ich bin 33 Jahre und lebe mit meinen zwei kids (10j & 14j) in einer jetzt 59qm großen Wohnung.

    Warmmiete 490,80€


    Vor 4 Jahren wohnte ich in einer ebenso großen Wohnung mit einer Warmmiete von 461€ .

    Ich bin damals selbständig (ohne Aufforderung schriftlich) umgezogen.

    Der Gund war, das in meiner alten Wohnung ein Durchlauferhitzer zugange war, und dieser mir extrem hohe Stromkosten verursacht hatte. Die Befürchtung lag nahe, dass dieser Defekt war. Ich zählte für einen 3 Personenhaushalt, Abschläge von 200€ im Monat. Und hatte eine Stromabrechnung mit Nachzahlung von 450€ im Jahr.

    Dies war nicht mehr Tragbar für mich & somit musste ich mir Darlehen vom Grundsicherungsamt genehmigen lassen. Ich legte jene Rechnungen vor die dies belegten.

    Mir blieb ( auch Befürwortet vom Stomanbieter) nichts anderes übrig als Selbständig ein Umzug vorzunehmen.

    Die Neue Wohnung wurde natürlich vom Jobcenter begutachtet und es wurde ein "ja" gegeben.

    Nun ist der ganze Spaß ca. 3-4 Jahre her und habe eine längere Zeit, aus meinem Job die Miete finanziert,wobei ich aber in ALG2 noch immer sitze, da ich damit Aufstocken musste.

    Nun beginne ich ab 2020 August, eine Ausbildung, werde aber dementsprechend weiter ALG2 bleiben für 2 Jahre.

    Nun zu meinem Anliegen, ich bezahle seid her, die Differenz der alten Miete und der Neuen, selbst.

    In meinen zich Bescheiden, steht immer Eigenanteil wegen unangemessenheit.

    Es sind im Schnitt 30-40€ im Monat.

    Die Alte sowie die neue Miete, variiert natürlich Jahr für Jahr, durch meine Betriebskosten. Mal sind diese gleichzusetzen mit der Alten Wohnung mal mehr mal weniger. Dennoch handelt sich es immer um fast identische Mieten.

    Aber den Eigenanteil, bezahle ich nun schon ca. 4 Jahre selbst.

    Mir ist bewusst, dass jeder anders lebt und man Haushalte nicht vergleichen sollte, Aber es gibt in meinem Umfeld

    Familien die zu dritt in einer 4 Raum Wohnung sitzen und deren Miete komplett ohne Eigenanteil finanziert wird.

    Nur zu Info, meine Stromkosten, haben sich natürlich gesenkt durch diese Wohnung ohne Durchlauferhitzer und sind bezahlbar.

    Ein Vergleich, habe ich schriftlich das der Umzug für mich sein musste, um überhaupt über die Runden zu kommen.

    Meine Frage nun, wie lange bzw. Muss ich den Eigenanteil zahlen? Kann ich widersprechen? Kann ich mir das Geld in irgendeiner Form zurückholen?

    Ich finde nämlich die "neue" Miete und der Zeitraum von nun 4 Jahren, nicht mehr unangemessen. Sowie auch die Größe der Wohnung.

    Man sagt mir mündlich natürlich nur "Sie sind einfach so umgezogen" " und mit Strom haben wir nichts zutun" und sie müssen selbst bezahlen" aber ist dies Rechtens?

    Es gab keine andere Wohnung die preiswerter gewesen wäre als meine Alte.

    Sonst hätte ich mit meinen 2 kids in einec2 Raum Wohnung ziehen müssen.


    Danke für die Aufmerksamkeit.

    :) search

  • Hallo,


    wenn dir die Genehmigung des Jobcenters vorliegt das du umziehen durftest, müsstest du keinen Eigenanteil zahlen. Diese liegt dir aber scheinbar nicht vor. Grundsätzlich werden bei Umzug ohne Zustimmung nur die Kosten der alten Wohnung übernommen. Zeitgleich muss das Jobcenter die Mieten für eine unangemessene Wohnung aber überprüfen und ggf. anpassen. Steigt also die Miete um 2 %, müsstest du auch 2 % mehr erhalten.


    Ich vermute dass das Jobcenter sich hier querstellen wird und man nur mit anwaltlicher Hilfe weiterkommen wird.

  • Hallo,

    Ich bin Mutter 2 Söhne, 10 & 14 Jahre jung. Und Sie leben natürlich bei mir.

    Und habe jetzt endlich Erfolg in Sachen "Bildungsgutschein" und einer Weiterbildung/Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen.

    Diese Ausbildung erfolgt in einer Privaten Einrichtung, für schlappe 16 tausend Euro.:hail

    Ich habe 1 Jahr für diese Ausbildung bzw. Für den Bildungsgutschein gekämpft, mit allen Tests und Bescheinigungen und wurde auf Herz und Niere geprüft. :stick

    Nun ist es Amtlich, ich darf am 3.08 beginnen. Jippi:beer

    Nun aber meine Fragen,

    Wenn ich nun in diese Stadt Umziehen möchte, wo ich die Ausbildung absolviere, wie müsste ich bestenfalls vorgehen?

    Die Stadt in der meine Ausbildung stattfindet, ist ca. 40km von meinem Wohnort entfernt.

    Sprich, ich Pendel täglich hin & zurück insgesamt 2h mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln, leider besitze ich kein Auto. Bin also 2 Jahre an Öffis gebunden. Wenn Sie dann hoffentlich pünktlich kommen... :censored

    Was okay ist, aber für mich, als Alleinerziehende, Zeit die ich in den Wind schieße. Kann auch nicht, wenn bei den Kids mal ein Problem an liegt, in der Schule zb. Mal eben schnell da sein. Es fährt ja nur stündlich ein Zug/Bus. Was aber wiederum die Schule weiß und natürlich auch mein Arbeitgeber.

    Ich möchte nach der Ausbildung mein Praktikum auch in dieser neuen Stadt absolvieren, da es mehr Möglichkeiten gibt, als in meinem jetzigen Wohnort.

    Das Jobcenter das mir den BG (Bildungsgutschein) gestellt hat, ist dann natürlich nicht mehr mein Jobcenter. Also müsste ich quasi ALG2 beim zuständigen Landkreis Jobcenter in der neuen Stadt beantragen. Meine Fragen im Kopf,

    Ist der BG dennoch wirksam? Geht sowas? Leistungen (AlG2) bekomme ich weiterhin 2 Jahre. ( Von irgendwas muss man ja Leben:dash)

    Zudem kommt das die Mieten da, viel Preiswerter sind. Aber das ist irrelevant, da ich eh kein Schloss will. Da passe ich mich an und nehme das günstigste..

    Wie läuft das mit der Kaution? Ich habe hier auch eine Kaution hinterlegt, die aber erst nach 1 Jahr nach Auszug, ausgezahlt wird (Genossenschaftsanteile) zudem habe ich eine 3 Monatige Kündigungsfrist einzuhalten.

    Ein neuer Vermieter wäre in Aussicht, ab den 1.11 oder 1.12.2020. Schulumeldung für die Kids wäre problemlos möglich.


    Man sagte auch mal, hat man ein Ausbildungsplatz/Vertrag/ Arbeitsplatz gefunden, müsste das JC alle Kosten für Umzug ect. Tragen.

    In diesem Fall auch? Wie sind die Richtlinien dafür? Auflagen? Bedingungen?


    Ich glaube ich werde die Absage vom JC kassieren, da die Ausbildung ja nur durch Sie möglich ist.

    Zudem weiß aber mein Fallmanager das ich nach der Ausbildung gern in der neuen Stadt arbeiten möchte (Auf Grund der viel besseren Chancen Arbeit zu finden).

    Wie gehe ich die ganze Sache ambesten an? Komme mir bisschen doof vor, erst möchte ich die Kosten für den BG und nun ganz weg :dash

    Aber es wäre alles soviel leichter wenn ich in der Stadt wohnen wie Lernen würde.

    Angesprochen habe ich das bei JC bzw. Fallmanager oder Sachbearbeiter natürlich noch nicht. Wobei ich denke das dieses Gespräch mit dem netten Herrn:crazy nicht wirklich erfolgreich wäre, da er sehr- Sagen wir,

    oberflächlich Antworten würde. Deswegen ziehe ich einen schriftlichen Antrag in Erwägung. ( dann muss ich nicht mit ihm reden:censored)

    Nur weiß ich, außer meiner Lebenssituation, nicht genau was ich schreiben sollte, da der Bildungsgutschein ja auch nur durch das Jobcenter zustande kam. Ich höre den Satz schon in meinem Kopf, " erst der BG und nun will Sie auch noch die Kosten für den Umzug" ...

    Aber Finanziell kann ich es allein nicht stämmen, auch nicht durch Freunde/ Helfer oder pi pa po.

    Ich bräuchte schon ein Umzugsunternehmen inkl. Kauton..

    Kauton wenn auch nur als Darlehen.


    Mein Fallmanager, ist nur bedacht das ich diese Ausbildung gut meistere... was anderes interessiert nicht.


    Was sagt ihr? Gibt es Hoffnung? Kann ich den Antrag schreiben? Was sollte ich beachten,preisgeben & sollte ich es jetzt tun oder erst nach einer Gewissen Zeit in der Ausbildung?


    Dankeschön fürs Lesen & Antworten :this


    Thema kann weitergeführt werden

    Beitrag hinzugefügt und Titel erweitert