Haushaltsgemeinschaft mit Großvater vermeiden

  • Hallo,


    mein (Nick)Name ist Ola. Ich bin ledig und ziehe gerade aus dem Ausland mit meinem schulpflichtigen Sohn nach Deutschland. Er hat unter Anderem die deutsche Staatsbürgerschaft, weil sein Vater Deutsch ist. Sein Vater unterstützt uns, lebt aber von Besuchen abgesehen weiterhin im Ausland.


    Wir sind momentan in die Einliegerwohnung im Haus seines Vaters (also des Großvaters) eingezogen und gemeldet, um von hier aus in Ruhe eine dauerhafte Wohnung suchen zu können. Für den Anfang werden wir eventuell für eine Übergangszeit auf Unterstützung durch Hartz IV angewiesen sein, bis ich eine Arbeit gefunden habe. Der Vater wird soweit möglich den Bedarf seines Sohns komplett decken.


    Muß ich in meiner Situation irgend etwas beachten, um den Großvater nicht zum Beispiel über eine Haushaltsgemeinschaft mit "hinein zu ziehen"? Wir wirtschaften und kochen komplett separat. Bad und Küche sind separat vorhanden und werden auch genutzt. Wir kochen hin und wieder für ihn mit. Finanzielle Zuwendungen vom Großvater erhalten wir keine. Unsere Miete ist allerdings recht günstig. Könnte das ein Problem werden? Wir nutzen auch ein- oder zweimal in der Woche die Waschmaschine des Großvaters mit.


    Der Großvater ist nett zu uns und ich will ihm keine Schwierigkeiten bereiten. Ich danke für Eure Hinweise.


    Olga

    Einmal editiert, zuletzt von ola ()

  • Hallo,


    ist die Einliegerwohnung denn räumlich abgetrennt von der des Opas?


    Gruß!

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  • Ja, sie ist räumlich getrennt. Komplett Abgeschlossen, eigener Eingang ist vorhanden.


    Es gibt eine Tür, die beide Bereiche verbindet, aber die könnte man gegebenenfalls abschließen. Die Wohnung wurde in der Vergangenheit auch als Ferienwohnung vermietet und zeitweise auch an Dritte als Wohnung.

  • Hallo

    ,

    noch eine Frage: welche Staatsbürgerschaft hast Du?


    Gruß!

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  • Ist das für die gestellte Frage denn relevant?


    Ja, deshalb beantworte bitte diese Frage.


    Das Forum ist anonym, deshalb mache dir keine Sorgen. Sollte irgendein User blöde Kommentare abgeben, werden diese Antworten gelöscht und der User gesperrt.

  • Hallo,


    ok - Du willst Deine Staatsbürgerschaft nicht offenbar. Dir dürfte klar sein, daß damit alle Antworten sehr ungenau werden?


    1. mit dem Großvater dürfte es keine größeren Probleme geben.
    2. Deinen eigenen ALG-II-Anspruch sehe ich nicht unbedingt als quasi automatisch an. Je nach Staatsbürgerschaft könnte es zu erheblichen Problemen kommen, zumal das ganze nicht unter dem Level "Familienzusammenzug" laufen dürfte.
    3. Dir ist klar, daß Dein Mann seine Einkommensverhältnisse offen legen muß und diese angerechnet werden?
    4. das Kind selbst dürfte einen Anspruch auf Sozialgeld haben.

    Bevor Du jetzt irgendwas schreibst - hier kann keiner ohne Kenntnis Deiner eigenen Staatsbürgerschaft konkret antworten.


    Gruß!

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  • Hallo,


    vielen Dank für Eure Antworten.


    Ich bitte um Verständnis, daß ich meine Staatsangehörigkeit nicht weiter spezifieren will als "außerhalb der EU/Schengen". Mir geht es dabei auch nicht um dumme Kommentare im Forum. Ich denke eher an meine Nachbarn oder Personen, die mich anderweitig kennen und hier möglicherweise mitlesen. Mit den gemachten Angaben bin ich bereits jetzt recht klar identifizierbar. Mit der Nationalität dürfte der Kreis an Leuten, auf die meine Geschichte paßt, auf n=1 zusammen schrumpfen. Ich bitte um Verständnis. Ich möchte hier auch in Zukunft offen schreiben können.


    Vielleicht darf ich Euch stattdessen bitten, ein Beispiel zu nennen, wo die Staatsbürgerschaft eine Rolle spielt? Dann kann ich mich dazu informieren und einlesen. Ich habe den Vater meines Sohnes gefragt und die einzige Idee, die er hatte, waren EU-Ausländer. Das trifft auf mich nicht zu. Ich brauchte ein Visum, um in die EU einzureisen.


    Darf ich auch fragen, warum unser Fall gerade nicht unter "Familienzusammenführung" laufen sollte? Mein Visum ist eines zur Familienzusammenführung (§28 AufenthG Satz 1 Punkt 3), zu meinem deutschen Sohn. Wir sind gemeinsam eingereist. Ich möchte auch noch einmal betonen, daß ich nicht verheiratet bin. Der Vater geht nicht davon aus, seine Einkommensverhältnisse offen legen zu müssen, solange er den finanziellen Bedarf unseres Sohnes komplett deckt. Ist dem nicht so? Wir gehen nicht davon aus, daß wir mit Ausnahme von Kindergeld weitere finanzielle Zuwendungen vom Staat für meinen Sohn in Anspruch nehmen werden.


    Noch einmal vielen Dank für die Antworten.


    Obige Voraussetzungen sehe ich bei mir als erfüllt an.

    Einmal editiert, zuletzt von ola ()

  • Hallo,


    das hier ist kein Ausländerrechts-Forum und wir hier auch keine Experten dazu. Insofern können wir Deinen Fall schlecht einschätzen und Dir auch nicht weiter helfen.


    Gruß!

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