Einmalige Einnahmen - Einkommen Anrechnung ALG II und Widerspruch

  • Aber die Unterlagen sind doch nur in elektronischer Form verloren.

    Mir scheinen die im JC nur zu bequem, sich den Aktenordner zu suchen.

    Im Schreiben geht es ja auch darum, dass ich die Unterlagen nochmalig einreichen soll, damit der Widerspruch schnellstmöglichst bearbeitet werden kann.

    Das heißt, dass es sich evtl. nur deutlich verzögert?

    Und ich bin ehrlich, ich zahle lieber später als früh die Summe zurück.



    Dennoch bedanke ich mich für Eure Antworten und werde mir das überlegen.

    Danke

  • Entweder erkennst du das Problem nicht oder du bist unbelehrbar, vielleicht auch beides.


    Mit Pech wird die Summe deutlich höher sein, als die ursprüngliche. Hinzu kommen evtl. Anwalts- und Gerichtskosten. Dürfte dich wegen der Sturheit eine höhere dreistellige, vielleicht auch vierstellige Summe kosten. Mir wäre es das nicht wert.


    Ich lasse dich noch einmal antworten, dann wird der Thread geschlossen.

  • Hallo,

    Und ich bin ehrlich, ich zahle lieber später als früh die Summe zurück.

    fassen wir mal zusammen: Du hast bislang Dein ALG II pünktlich bekommen, das ALG II war zu hoch und nun, bei Rückzahlungsforderungen, gefällt Dir das ganze nicht.


    Mal abgesehen davon, daß Du Dich höchstwahrscheinlich mächtig aufgeregt hättest, wenn das ALG II nicht pünktlich gezahlt worden wäre, legst Du nun alle Bemühungen darin, möglichst spät das zu viel gezahlte ALG II, von dem Du selbstverständlich profitiert hast, zurück zu zahlen.


    Ich bin auch ehrlich: Dein Verhalten und auch Deine Reaktion ist jämmerlich. Du hast eine Zeitlang durch die Überzahlung besser als der normale ALG-II-Bezieher leben können und versuchst dann auch noch, diese Diskrepanz von Dir zu schieben.


    Wie gesagt: Dein Verhalten ist jämmerlich.


    Gruß!

    Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.

  • Um es einmal mit aller Deutlichkeit zu sagen:


    Die gezeigte Denkweise ist kindisch und leider auch nicht gerade klug.


    Wenn Unterlagen bei einer Behörde vernichtet werden oder verloren gehen, bedeutet das nicht, dass man die Unterlagen nicht noch einmal vorlegen muss.


    Es begründet allenfalls einen Amtshaftungsanspruch im Hinblick auf die entstandenen Zusatzkosten für die erneute Vorlage der Unterlagen.


    Die Hoffnung auf einen "kompletten Sieg" im Widerspruchsverfahren sind nach dem bislang geschilderten m.E. ohnehin nicht sonderlich gut. Denn § 11 Absatz 3 Sätze 2 bis 4 stellt nun einmal klar, dass auch "als Nachzahlung zufließende Einnahmen, die nicht für den Monat des Zuflusses erbracht werden" wie einmalige Einnahmen zu behandeln sind und deshalb unter anderem auf 6 Monate aufzuteilen sind, wenn bei der Anrechnung in einem einzigen Monat der komplette Anspruch auf Leistungen deshalb wegfallen würde.


    In so einer Situation wird kein Richter entscheiden, dass die Forderung hinfällig ist. Wenn die Behörde die Unterlagen nicht erhält, erfolgt eine Entscheidung nach Aktenlage und die bisherige Entscheidung wird in solchen Fällen üblicherweise gehalten. Wenn man dann nicht zahlen will, muss man klagen....und der Richter wird völlig zu Recht die Vorlage der Unterlagen verlangen oder sie sich beim Arbeitgeber beschaffen.


    Das Einzige, was man so erreicht ist der Verlust von sehr viel Zeit.